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Lang ersehnte Unfreiheit – Teil 5

Wenn der Spielpartner unerwartet vor (oder hinter) einem steht, kann einem ein Schauer über den Rücken laufen. Was unserem Leser passiert ist, nachdem er seinen dominanten Spielpartner im Baumarkt getroffen hat, erfahrt ihr hier.

Dies ist die Fortsetzung der ersten vier Teile des Erfahrungsberichts eines Lesers. Was bisher geschah, könnt ihr in Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 nachlesen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.


Unerwartete Begegnung im Baumarkt

Da stand ich nun. In schmutzigem Warnschutz, Gummistiefel und ein abgeschlossenes Lederhalsband. Mein Meister nahm mich wortwörtlich an die kurze Kette. Kein schützendes Halstuch, welches mein abgeschlossenes Lederhalsband verstecken könnte. Keine schützende Maske, welche mein Gesicht verdecken könnte. Alle anderen Kunden im Baumarkt schienen nur noch ein Ziel für ihre durchdringenden Blicke zu haben: mich! Ich wäre am liebsten im Boden versunken vor Scham. Auf der anderen Seite war ich nicht allein und meinem dominanten Gegenüber schien es nichts auszumachen mich an der Kette zu führen. Mit einer absoluten Selbstverständlichkeit war ich wie sein treuer Hund an seiner Seite.

Unfreiheit in der Öffentlichkeit

Mit einem kurzen Ruck an der Kette gab mir mein Meister zu verstehen, dass wir den Baumarkt schließlich verlassen werden. Nonverbal dackelte ich hinter ihm her. Ich versuchte möglichst nah an ihn aufzuschließen, damit so wenig Menschen wie möglich die Kette zwischen uns sahen, die uns physisch verband. Doch dann kamen wir in den Kassenbereich. Zur Abendstunde waren nur noch die vier SB-Kassen geöffnet und ein männlicher Mitarbeiter, welcher etwa in meinem Alter ist, kontrollierte die Einkäufe der Kunden. Da wir nichts hatten, konnten wir so durchgehen. Der Mitarbeiter des Baumarktes grinste uns beide an und meinte nur kurz „Hunde bitte das nächste Mal vor dem Baumarkt anleinen“. Ich lief knallrot an und die anderen Kunden starrten uns an. Mein Master entgegnete mit einem Lächeln: „Der Streuner hatte sich wohl verirrt!“ Ich glaube, dass ich mich in diesem Baumarkt nie wieder blicken lassen kann. Zumindest werde ich ihn in naher Zukunft meiden.

Der gemeinsame Abend

Am Parkplatz angekommen war ich überrascht, dass mein Master sein Auto nur unweit von meinem entfernt geparkt hatte. Wir gingen zu seinem Wagen und er öffnete den Kofferraum. Im Kofferraum war ein Einkaufskorb voll mit Lebensmitteln. Auf den ersten Blick waren das Lebensmittel, die ich an diesem Abend auch gekauft hätte, vielleicht noch ein wenig mehr. Daneben waren zwei große Sporttaschen.

„Das sollte für ein gemeinsames Wochenende reichen. Wir werden nun in deine Wohnung fahren und dann kochen wir gemeinsam ein leckeres Abendessen. Du fährst voraus und ich fahre dir hinterher und werde deinen zweiten Tiefgaragenstellplatz nutzen.“ Als mein Master die Tiefgarage erwähnte, lief mir ein Schauer über den Rücken. Meine Nachbarn sind sehr neugierig und gefühlt ständig im Treppenhaus oder der Tiefgarage unterwegs. Nicht auszudenken, wenn sie mich mit dem Halsband oder gar an der Kette geführt sehen.

In der Tiefgarage angekommen parken wir quasi im Formationsflug ein. Wir stiegen aus und mein Master zog das Halstuch, welches im Baumarkt konfisziert wurde, aus seiner Jackentasche und zog es mir über. Scheinbar wollte er nicht, dass die Nachbarn unnötig Wind davon bekommen, was da gerade läuft. Ich war sichtbar erleichtert, dass mein Halsband vorübergehend wieder verdeckt war. War es ja schon genug Aufmerksamkeit in Warnschutz durchs Treppenhaus zu stiefeln. Ich musste mehrmals gehen, da ich den Einkauf und auch die Taschen meines Masters allein zu tragen hatte. Eine der beiden Sporttaschen war sehr schwer. Was hatte er alles an diesem Wochenende mit mir vor?

In der Wohnung

Ich war erleichtert, dass ich die letzten Tage zuvor meine Wohnung mehr oder weniger unbewusst auf Vordermann gebracht habe. So war sie für den unangekündigten Besuch vorzeigbar. In der Wohnung kam sofort der Befehl, dass ich mich zu entkleiden habe und ihm die Schlüssel vom Halsband geben soll. Die Schlüssel sperrte er kurzerhand mit in die smarte Schlüsselbox, welche im Schlafzimmer auf dem Nachttisch stand. Er kann diese mit seinem Smartphone dauerhaft öffnen, während ich nur einen temporären Zugang erhalte. So stand ich vor ihm, nackt und nur mit Keuschheitsschelle und Halsband geschmückt. So durfte ich in die Küche gehen und den Einkauf verräumen. Er öffnete eine der beiden Sporttaschen und nahm eine schwere Gummischürze heraus, welche er mir gab. Ich sollte mich beim Kochen nicht schmutzig machen oder vom spritzenden Fett aus der Pfanne verletzen. Es war dennoch seltsam, mit nacktem Arsch in der Küche zu stehen. Jedenfalls war das Gewicht der Tasche nun nachvollziehbar, denn es handelt sich um eine sehr lange Gummischürze aus Industriegummi. Der Geruch war intensiv und für mich partiell aphrodisierend.

Das Abendmahl

Er selbst legte sich eine schürze aus Leder (der zweite Grund für das Gewicht seiner Tasche) an und folgte mir in die Küche. Seine Lederstiefel behielt er an. Was für ein Anblick. Wir kochten gemeinsam fast schon wie ein altes Ehepaar und lachten viel. Es war ein relativ einfaches Gericht, aber selbst wenn es nur eine Scheibe trockenes Brot gewesen wäre, es wäre dennoch das beste Abendessen des Jahres gewesen. Seine Gesellschaft war für mich wie Balsam auf meiner Seele. Nachdem ich die Spülmaschine eingeräumt hatte, gingen wir uns Wohnzimmer und er setzte sich breitbeinig auf das Sofa. „Komm her und knie dich vor mich“, befahl er. Ich folgte seiner Anweisung wortlos, als vor meinen Augen ein Schlüssel wie ein Pendel baumelte. „Ich habe ein Geschenk für dich, möchtest du es nicht auspacken?“ Sein Blick wanderte in seinen Schritt. War er denn auch immer noch verschlossen?

Das verschlossene Geschenk

Ich ging vor ihm auf die Knie und öffnete seine Lederhose. Tatsächlich war er verschlossen. Ob er es dauerhaft war oder er sich nur für den Besuch bei mir verschlossen hatte, war an der Stelle nicht relevant. Er gab mir den Schlüssel und ich öffnete das Schloss an seiner Keuschheitsschelle. Sein halbsteifes Glied pulsierte vor meinen Augen und ich befriedigte ihn oral. Kurz vor dem Höhepunkt bremste mich mein Master ein und zog seinen Penis aus meinem Mund. Mein eigener Penis pochte in seinem Gefängnis und hätte am liebsten auch mitspielen wollen. In gewisser Weise genoss ich es, dass er weiterhin verschlossen blieb, so konnte ich mich voll auf meinen dominanten Partner konzentrieren.

Session und Ausblick

Wir hatten an diesem Wochenende ein sehr intensives BDSM-Erlebnis. Auch wenn diese intensiven Erfahrungen sehr erregend sein können, so kosten sie auch etwas Kraft. Man könnte es mit einem intensiven Sport vergleichen, denn man powert sich komplett aus und am Ende weiß man aber, dass es sowohl dem Körper als auch dem Geist gut tut. Ähnlich verhält es sich bei mir mit einer BDSM-Session. Bis zum Schluss blieb ich verschlossen, mein eigener sexueller Höhepunkt beschränkt sich nicht auf meinen physischen Erguss. Im Anschluss gab es noch eine große Überraschung.

Mein Master offenbarte mir, dass er seit einem halben Jahr in meiner Stadt arbeiten würde und nach erfolgreicher Beendigung seiner Probezeit nun beschlossen hat, nun hierherzuziehen. Er hat ungefähr fünf Kilometer von meiner Wohnung entfernt selbst eine geräumige Wohnung gefunden und es kam kurz vor unserem Treffen im Baumarkt zur Vertragsunterzeichnung.

Freundschaft Plus

Wir machen an dieser Stelle einen kleinen Zeitsprung. Die Ereignisse im Baumarkt und die intensive Session liegen inzwischen ein Jahr zurück. Mein Master zog zwei Monate nach unserem intensiven Wochenende in meine Stadt und wir sahen uns im letzten Jahr regelmäßig. Mein Keuschheitsgürtel ist ein stetiger Begleiter, wobei es auch Phasen gab, in denen ich aus gesundheitlichen Gründen nicht verschlossen war. Was wir uns aufgebaut haben, ist eine sehr enge Freundschaft Plus. Wir sind nicht wirklich ein Paar, aber wir haben einander und wir tun uns gut. Manchmal ist es aber auch von Vorteil, wenn man seine Wohnungstüre schließen kann und seine Ruhe hat. Uns verbindet sehr viel, da wir uns auch schon viele Jahre kennen. Vor allem die Leidenschaft zu BDSM ist unser Band, welches uns auf ewig verbinden wird. Er prägte mich in meiner Rolle als keuscher Sklave und die intensiven Erfahrungen zwischen uns festigten auch ihn in seiner dominanten Rolle. Wir geben uns gegenseitig Halt und vertrauen einander. Das ist unser Weg, den wir gemeinsam auch in Zukunft gehen möchten und haben damit unser Glück gefunden. Von daher kann ich sagen, dass meine lang ersehnte Unfreiheit mich freier denn je gemacht hat.


DANKE!

Wir hoffen, euch hat die Beitragsreihe über die „lang ersehnte Unfreiheit“ gefallen. Dies ist nun vorerst der letzte Beitrag dieser Reihe. Wir sind weiterhin mit unserem Leser in Kontakt und haben uns bewusst dafür entschieden, die Erfahrungen mit etwas Abstand zu den tatsächlichen Ereignissen zu posten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an euch beide, dass ihr uns diesen Einblick in eure Beziehung gewährt habt und wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute!

Veröffentlicht von

Dennis vom Fesselblog

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profi, ich unterstütze dich gern!

2 Kommentare zu „Lang ersehnte Unfreiheit – Teil 5“

  1. Das war ein schöner Bericht über den Aufbau einer passenden Beziehung. Auch Ich wünsche den Beiden alles Gute.

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