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Ich möchte bitte nicht kommen…

Fesselspiele können für einige Personen ein Weg zum sexuellen Höhepunkt sein. Doch wenn man diesen erreicht, ist die Luft raus und man hat keine Lust mehr auf eine weitere Bespaßung. Von daher verzichten immer mehr Liebhaber der fesselnden Art auf den Höhepunkt. Lieber Dauerekstase anstatt Orgasmus? Wir gehen der Sache nach.

Der Höhepunkt

Es ist unumstritten, dass der sexuelle Höhepunkt zu den (wortwörtlichen) Höhepunkten in unserem Leben gehört. Es geht sogar so weit, dass manche Menschen eine gewisse Sucht entwickeln, den Orgasmus erreichen zu wollen. Man kann den Höhepunkt allein im Zuge einer Selbstbefriedigung oder zusammen mit einer anderen Person während eines sexuellen Akts erreichen. Viele Paare berichten, dass es für sie ein besonderes Highlight ist, wenn beide Partner während des Akts einen Orgasmus haben. Wobei der männliche Teil der Bevölkerung vermutlich einfacher und schneller zum Höhepunkt kommen mag.

Der Höhepunkt im BDSM

Während einer BDSM-Session erreichen auch viele Personen den sexuellen Höhepunkt. Erfahrungsgemäß sinkt die Lust auf fesselnde Spiele nach dem Orgasmus sehr stark. Je nach Spielpartner kann man aber auch diesen Bereich über den Orgasmus hinaus erforschen und die Session bewusst darüber hinaus erstrecken. Egal ob „Post-Orgasmus-Folter“ oder andere Methoden, für viele beginnt Bondage erst, wenn man (das Opfer) raus möchte. Wobei das nicht auf alle Personen zutreffen mag, denn der Punkt, an dem man nicht mehr gefesselt sein möchte, kann stark abweichend vom sexuellen Höhepunkt sein.

Verbote im BDSM

Einigen devoten Spielpartnern ist das Erreichen des Höhepunktes aus verschiedenen Gründen untersagt. Die einen werden als Sex-Sklave gehalten, ohne selbst einen Orgasmus erleben zu dürfen. Andere werden bewusst keusch und teils auch im Keuschheitsgürtel verschlossen gehalten. Die meisten dominanten Personen argumentieren diese Entscheidung damit, dass die sexuellen Bedürfnisse des devoten Spielpartners nicht relevant sind. Im Fokus steht viel mehr die sexuelle Befriedigung des jeweiligen dominanten Partners oder Partnerin. Ein Grund mehr den devoten Partner keusch zu halten, damit auch außerhalb einer BDSM-Session keine Unzucht getrieben wird?

Genereller Verzicht

BDSM ist für viele Personen mehr als nur ein Mittel zur sexuellen Befriedigung. Es ist eine Lebenseinstellung. Und die Freude oder gar Ekstase über das Ausleben des jeweiligen Fetischs oder das Erleben einer Fesselung ist für viele der eigentliche Höhepunkt. Ein Orgasmus steht hier nicht im Vordergrund, sondern eher das Aufrechterhalten einer gewissen Dauergeilheit. Mehrere Stunden gefesselt oder fixiert zu sein, kann ein feuchter Traum eines manchen devoten BDSM-Liebhabers sein. Wenn man die Person aber nach wenigen Minuten schon zum Orgasmus bringt, dann zerplatzt die Blase der Geilheit. Es ist nicht mehr schön, man möchte befreit werden und das Empfinden von Schmerzen wird aufgrund der Hormonausschüttung gänzlich anders als noch während der Geilheitsphase.

Gerade bei wechselnden Spielpartnern kann es mühsam sein, den jeweiligen Partnern zu erklären, warum man den sexuellen Höhepunkt nicht erreichen möchte. Diese Entscheidung kann dann bei gewissen Spielpartnern Irritation oder gar Ablehnung hervorrufen. Einer unseren devoten Leser berichtet uns, dass er sich vor einer Session bewusst eine Keuschheitsschelle anlegt und die Schlüssel auch bewusst in einem Zeitsafe aufbewahrt, damit die Diskussionen um seinen Orgasmus von vornherein ausgeschlossen werden können. Manche Spielpartner finden es spannend und sehen in einer anstehenden Session Potenzial, andere hingegen lehnen ein gemeinsames Abenteuer ab.

Trennung zwischen BDSM und Sex

Immer mehr BDSM-Liebhaber beginnen damit, ihre BDSM-Erfahrungen und ihr Sexualleben zu trennen. Klingt merkwürdig, ist aber bei vielen Personen gängige Praxis. So trennen manche diese zwei Welten sogar in der Wahl der Partner. Mit dem festen Partner hat man den klassischen Geschlechtsverkehr und mit anderen Spielpartnern erlebt man eine BDSM-Session. Nicht immer muss hier Untreue als Schlagzeile erscheinen, denn es kann auch im gegenseitigen Einvernehmen mit den jeweiligen Partnern sein. Es geht sogar so weit, dass die Geschlechter der jeweiligen Partner sich unterscheiden können. So haben uns mehrere devote Männer berichtet, dass sie mit ihrer Ehefrau („klassischen“) Sex haben, aber keine Fesselspiele betreiben. Ihre BDSM-Vorliebe wird wiederum mit außenstehenden Personen (auch Männern) ausgelebt, mit denen aber nur BDSM praktiziert wird und es keinen Geschlechtsverkehr im eigentlichen Sinne gibt. Zugegeben, die Zahl derer, die hier mit offenen Karten gegenüber ihrer Ehefrauen spielen, ist überschaubar. Die meisten leben diese spezielle Vorliebe im Unwissen des jeweiligen Ehepartners aus. So kann der Verzicht auf einen Orgasmus während einer BDSM-Session auch den Grund haben, dass diese Person den sexuellen Aspekt hier bewusst ausklammern möchte.

Anspielung auf unser Vorschaubild

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Eine Frage an euch direkt, aber zuerst müssen wir etwas ausholen. Auf unserem Vorschaubild zu diesem Artikel sehen wir auf der linken Seite einen devoten Mann in einer sportlichen Lederkombi, einer Sturmhaube und einem (wirklich sehr) scheren Halseisen mit einem Vorhängeschloss. Zudem durfte er schwere Handfesseln aus Metall tragen, welche mit einer schweren Kette verbunden waren. Da die Handfesseln auf dem Vorschaubild oben nicht so gut zu sehen waren, haben wir euch hier noch ein Ganzkörperbild eingefügt. Rechts daneben steht ein dominanter Mann in einer Lederuniform, welcher in seiner rechten Hand eine Reitgerte hält, mit welcher er das Kinn seines devoten Gegenübers berührt. Nun zu unserer eigentlichen Frage: Wie lange kann man eine solche Position (mit schwerem Halseisen und schweren Handfesseln) wohl aushalten? Minuten? Mehrere Stunden? Wenn man sexuell erregt ist, dann womöglich eine gewisse Weile. Und nun stellt euch vor, dass man kurz nach dem Anlegen der gezeigten Fesseln die Person zum Orgasmus bringt. Wie lange hält die Person die Fesseln danach noch aus? Viele würden vermutlich mit „solange es der Master wünscht“ antworten. Aber aus langjähriger Erfahrung können wir euch sagen, dass die Tragedauer in einer einvernehmlichen BDSM-Session nach einem Orgasmus gegen null geht.

Eure Meinung

Wie steht ihr dazu? Ist bei euch ein Orgasmus ein fester Bestandteil in einer BDSM-Session oder würdet ihr innerhalb einer Session auch manchmal lieber auf einen sexuellen Höhepunkt verzichten, um die Geilheit noch etwas langer aufrechtzuerhalten? Oder seid ihr vielleicht sogar diejenigen, die den Orgasmus bewusst erleben wollen, die Session danach aber unbedingt weitergehen sollte. Schreibt uns gern eine Nachricht oder Kommentar. Wir freuen uns auf eure Zusendungen.

Veröffentlicht von

Dennis vom Fesselblog

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profi, ich unterstütze dich gern!

16 Kommentare zu „Ich möchte bitte nicht kommen…“

  1. Hi
    Bei uns ist Es so, das meine Master bestimmen, wann ich kommen darf. Das variert je nach Situation und Stimmung. Die länge der Session variert ebenfalls und Es kommt auch vor, das ich komme und die Session in unveränderter „Härte“ weiter geht. Das ist mir bewusst und ich habe mich damit abzufinden. Meistens zögern wir den Höhepunkt heraus, Er gehört aber dazu. Sollte ich wärend einer Züchtigung zum HP kommen werde ich meistens für eine Zeit etwas geschonter herangenommen und Es kommt vor, das wir einen weiteren HP erleben. Fesselungen wie auf dem Vorschaubild sind für mich mit fast identischen Spielzeugen normal und bleiben unabhängig vom HP bestehen. Nun, das passt bei Uns seit vielen Jahren und ist immer wieder ein geiles Erlebnis. LG.

    1. Das zeigt aber auch gut, dass du langsam in diese Rolle hineingewachsen bist. Es ist unwahrscheinlich, dass jemand den „Schalter umlegt“ und dann zu 100 % in seiner Rolle gefestigt ist. Und das ist auch irgendwie spannend, denn der Weg ist das Ziel.

  2. Ich werde permanent keusch gehalten und darf wenn überhaupt nur einmal im Jahr unter Aufsicht versuchen meinen schlaffen Winzling zum Auslaufen zu bringen. Ansonsten diene ich zur Befriedigung meiner Eheherrin oder auch anderen Personen, sowohl männlich als auch weiblich, das natürlich mit Erlaubnis meiner Frau.
    Und wenn sie ihre Ruhe will werde ich manchmal auch längere Zeit fixiert oder in einen Käfig gesperrt, wie lange ist allein ihre Entscheidung.
    Wir leben seit 20 Jahren so und sind beide sehr glücklich damit, meine Frau hat alle Freiheiten die sie sich wünscht, und ich alle die sie mir gewährt.

    1. Somit könnte man sagen, dass deine Unfreiheit für dich in gewisser Weise deine „Freiheit“ ist, im Sinne von Glück. Es freut uns, dass ihr euren gemeinsamen Weg gefunden habt! Weiter so!

  3. Interessantes Thema!
    Ich brauche bei einer BDSM-Session als passiver Part weder eine Erektion, noch einen Orgasmus. Die Erotik findet bei mir dabei komplett im Kopf statt. Ich finde das Nacktsein & Ausgeliefertsein allein schon so toll, dass ich aus BDSM-Sessions völlig euphorisiert rauskam, ohne dass es zu mehr kommen musste.
    Und ja, wenn Erregung kommt, soll sie lange anhalten. Nach einem Orgasmus fühle ich mich für mindestens 15 Minuten asexuell und finde jeden weiteren Gedanken an Erotik oder Sex in dieser Zeit sogar absurd!
    Für mich ist BDSM und Sex also auch trennbar. Ich sehe es einfach als erotisches Spiel unter Erwachsenen.

    1. Tatsächlich ist das Wort „absurd“ im Zuge unserer Recherchen und Gesprächen mit einigen BDSM-Liebhabern auch gefallen. Jedes Mal dann, wenn eine devote Person zum Höhepunkt kam, stellte diese Person ihre devote Existenz in Frage. „Was mache ich hier eigentlich, das macht doch keinen Sinn, das ist absurd…“ solche und andere Gedanken sind nicht unnormal und sehr gut nachvollziehbar. Es ging sogar soweit, dass einige uns davon berichtet haben, dass sie nach einem Orgasmus in ein Loch fallen und sich schwer damit tun, ihre Leidenschaft für BDSM temporär auszuleben. Der eine braucht ein paar Minuten Pause, bei anderen kann es sogar Tage dauern, bis die Lust auf ein fesselndes Abenteuer wieder aufflammt. Man könnte also sagen, dass „nicht zu kommen“ in gewisser Weise ein Selbstschutz ist, um nicht in ein emotionales Tief zu fallen. Aber das ist nur ein weiterer Gedankengang… einer von vielen.

  4. Lieber Dennis,
    das geht in der Tat vielen so. Ich frage mich dann auch, was der ganze „Quatsch“ eigentlich soll, und neige dazu alles hinzuschmeißen – nur um einige Zeit später wieder erneut das Verlangen zu spüren.

    1. Dabei kann dieser „Quatsch“ doch sooooo schön sein!
      Man braucht in der Tat einen starken dominanten Partner, der einen durch das „Tal der Tränen“ führt, bis man wieder geil ist und selbst wieder Lust auf BDSM hat.

  5. Hi, auch bei mir ist es so , das ich nicht kommen möchte , es soll ganz klar untersagt sein und auch oft mit der Keuschheitsschelle gesichert sein.Ich habe meine devote Seite noch nicht so lange gefunden.Fetischist bin ich mein Leben lang. Leider muss ich diese Neigungen vor meiner Frau immer verstecken, da sie für so etwas noch nie zu haben war.Daher lebe ich diese Seite meiner Sexualität schon immer (Leider) alleine aus. Seit langer Zeit gibt es auch in meiner Ehe keinen Sex mehr , was aber kein Problem für mich ist , da ich viel lieber verweigert , dominiert kontrolliert werden will und mich nach der gewissen Dauergeilheit sehne. Leider habe ich noch nicht den richtigen Dom für mich gefunden. Dieser sollte aber männlich sein , da ich sonst das Gefühl habe meine Frau zu betrügen.Eine längerfristige BDSM Fernbeziehung würde ich gerne mal erleben.

  6. Hallo,
    ich bin gerade über den Beitrag der „Inflatables“ gestolpert und bei diesem aktuellen Beitrag gelandet. Ich konnte mich zum Teil in der Antwort von „Schutzanzug“ wiederfinden. Auch ich hab seit langer Zeit keinen Sex mit meiner Frau und habe bisher meine Kinky/Fetisch Neigungen bisher nur mit mir selber alleine und geheim „ausgelebt“, niemand weiß davon. Gegenüber meiner Frau möchte ich mich auch nicht öffnen – aus Scham, vielleicht sieht sie mich nach meinem (schrittweise) Öffnen mit anderen Augen, nimmt mich nicht mehr so ernst, findet es „lustig“, Ablehnung, Abneigung etc.). Ich tue mich schwer damit nach außen umzugehen…
    Diese Neigungen hab ich eigentlich schon seit meiner Jugend, irgendwann hab ich mal festgestellt, das ich diese restrictiven, aber doch angenehmen Bondage Dinge sehr mag. Im Wesentlichen betrifft das den Kopf/Hals Bereich, das reicht von unterschiedlichen Dingen wie enge und sehr weiche Motorradhelme mit Sturmhaube, aufblasbare Latexmasken (Ballhood), (weiche und strenge) Leder Deprivationsmaske, auch in Kombination mit verschiedene dicken/weichen Halskrausen/Collars. (Metall und harte Sachen wie Handschellen etc. mag ich nicht!)
    Aktuell recherchiere ich ein wenig zu Furry Plush Suits/Kinky Plush Suits/Furry Bitch Suits. Diese richtig dicken/fetten Suits wären schon mal geil zu tragen (Vielleicht wollt ihr darüber ja auch mal berichten, ist aber eher im asiatischen Raum verbreitet – schaut mal dazu auf „x.com“ (@TOIRO_KIGURUMI))
    Bei mir geht es letztendlich um das eingeschlossen sein – und so wäre es natürlich für mich das geilste – nicht mehr von selber rauskommen zu können und dem Anderen ausgeliefert zu sein, was aber eine andere Person (idealerweise meine Frau) voraussetzen würde. Daher beschränkt sich das bei mir leider auf den Selfbondage Bereich (s.o. Kopf/Hals)
    Wie in eurem Betrag beschrieben ist es bei mir aber so, das ich mit meinem Kink/Fetisch schon den eigenen Höhepunkt ansteuere – mal länger, mal kürzer (länger ist aber schon geiler auch im Höhepunkt) – aber mit dem Höhepunkt ich tatsächlich sofort – erstmal – keine Lust mehr darauf habe und so schnell wie möglich raus möchte. (Je nachdem wie stark das mit dem Selfbondage gerade war) Nach einer kurzen Pause (ab ca 2-4 Stunden) hab ich wieder Lust darauf…

    1. Wir grüßen dich. Ein „Fetisch-Outing“ ist für viele Menschen schwer. Nahestehende Personen, die über einen solchen Fetisch erfahren, können darauf ablehnend reagieren. Das liegt aber nicht an der Tatsache, dass du ein Fetischist bist, sondern dass sie von dieser Entwicklung nichts mitbekommen haben.
      Wenn man einen Fetisch hat, dann möchte man diesen auch (logischerweise) ausleben. Man probiert Dinge aus, kauf das eine oder andere Spielzeug der Kleidungsstück und mehr und mehr wächst man in diese Welt hinein und beginnt sich selbst und auch andere Fetischisten besser zu verstehen. Doch andere Personen, also Außenstehende und nicht eingeweihten nahestehende Personen, welche diese Entwicklung eben nicht miterleben, werden davon überrascht sein. Es muss nicht immer eine böse Überraschung sein.

      Deine Leidenschaft für Masken, Helme und Halsbänder können wir sehr gut nachvollziehen. Auch wir haben solche Dinge gern bei uns bei Sessions im Einsatz. Auf der einen Seite können Masken bei einer Session „anonymisieren“ und auf der anderen Seite kann die gefesselte Person dabei (teils) besser abschalten und sich fallen lassen.
      Furry sind auch im deutschsprachigen Raum stark vertreten, aber Achtung: Hier kann man auch mal in eine Tretmine tappen. Denn nicht jeder Furry hat hier sexuelle Hintergedanken. Vielleicht möchtest du unsere Artikel über „Tapsen und Tretminen“ lesen.

      Bitte sei beim Thema Selfbondage vorsichtig. Solche Spiele können auch einen negativen Ausgang haben. Vorsicht ist hier besser als Nachsicht. Wenn du noch zu einem anderen Thema Fragen hast, kannst du uns jederzeit eine E-Mail schreiben. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

      1. Danke Dennis, für deine ausführliche Antwort und deine Hinweise. Es tut gut zu lesen, das man nicht alleine ist – auch wenn es sich für mich in einer unterdessen offenen und toleranten Gesellschaft trotzdem ein wenig wie „anders“ anfühlt. Ich gehöre vom Typ Charakter eher zu der Sorte Mensch „was die Masse gut findet ist gut und normal“, habe aber eine Neigung, die meiner Ansicht nach doch eher eine Randgruppe darstellt. (Mein persönliches Thema)

        Ich schätze deine Hinweise zur Tretmine „Furry,“ das hab ich auch schon gelesen, Danke für die Sensibilisierung und euren Beitrag dazu. Ich bin darüber hinaus auch zu der Erkenntnis gekommen, das es durchaus auch einen Fetischbereich gibt (bin beim suchen auf „x“ darauf gestoßen), wo nicht der Charakter im Vordergrund steht, sondern das sprichwörtliche eingeschlossen sein (auch mit Schlössern gesichert) und der damit verbunden Sinnes und Bewegungsentzug bzw. Einschränkung. (Ein Stichwort Furry Bitch Suit)
        Danke auch für deinen Sicherheitshinweis zu Selfbondage. Ich kann dir versichern das es bei mir harmlos ist, ich treib es nicht so weit, das ich Probleme bekomme da wieder raus zu kommen. Auch stehe ich nicht so auf eingeschränkte (Frisch-)Luftzufuhr, daher achte ich IMMER darauf, das die Atemwege wirklich frei sind! Da ich nicht auf Schmerz, Atemreduktion oder harte, schwere, einschneidende Gegenstände stehe, darf es bei mir zwar schön eng sein, aber doch angenehm, weich und „gemütlich“.

        Macht bitte weiter so, ihr seid ein toller Blog mit hilfreichen und informativen Beiträgen. Schade das ich euch noch nicht so lange kenne, dafür habe ich jetzt und in der Zukunft noch viel Lesestoff und Inspiration.

        1. Vielen Dank für das Lob, das freut uns sehr. Und wenn dich einmal ein Thema interessiert, über welches wir noch nicht referiert haben, dann darfst du uns jederzeit darauf aufmerksam machen.
          Wir wünschen dir, dass du deine Vorlieben in Zukunft unbeschwert genießen und ausleben kannst.

  7. Ich muss definitiv nicht unbedingt kommen. Mehr noch, wenn ich mir mal ein Video ansehe in dem ein Sklave zuerst gefoltert wird, dann aber vom Meister befriedigt wird, dann „schalte ich ab“ und suche mir was Besseres zum Ansehen oder Tun. Wenn die Befriedigung gar als Strafe bezeichnet wird, mache ich mich noch viel schneller aus dem Staub. Sklaven sind dazu da den Meister zu dienen, und nicht umgekehrt.

    Als Sub möchte ich nackt und machtlos sein, nicht genau wissen was kommt, Angst haben vor dem was alles kommen könnte, und schon gar nicht mich freuen auf einen kommenden Höhepunkt samt sofortige Freilassung.

    Damit ist nicht gesagt, dass ich es nicht gerne habe, wenn man mir im Intimbereich greift – im Gegenteil – aber es sollte eben nicht dazu dienen mich zu befriedigen und es soll schon gar nicht das Einzige sein was mir geschieht. Sollte es trotzdem irgendwie zu einem Höhepunkt kommen, dann ist dies meistens sogar Grund für eine weitere Bestrafung, denn laut meinem Sklavenvertrag habe ich kein Recht darauf zu kommen, es sei denn mein Meister hat es ausdrücklich erlaubt. Ich habe deswegen über solche Ausschreitungen auch genauestens Buch zu fuhren und zu berichten. [Genau genommen, habe ich sogar kein Recht auf unerlaubte Erektionen – obwohl dies in der Praxis viel lästiger ist: ab wann ist eine Erektion eine „richtige“? Und was zu tun, wenn sie zuerst abschwächt, dann aber wieder kommt? Ist das eine, oder sind es deren zwei?]

    Folglich bevorzuge ich Sessions die sich über mehrere Tage erstrecken. Ob es dabei, nach einem Orgasmus, einen Tiefpunkt der sexuellen Lust gibt, ist mir dabei völlig egal, denn es sind eben auch solche Tiefpunkte die den Reiz ausmachen. Im gewissen Sinne, beginnt das Bondage wirklich erst wenn man raus möchte, obwohl ich meistens eher gar nicht raus mag und ich meine erneute Freiheit leider gezwungenermaßen hinnehmen muss.

    Zur Frage bezüglich schwerer Eisen: Es spielt dabei natürlich die Qualität der Eisen eine Rolle, denn zu scharfe Ecken und Kanten werden irgendwann zur richtigen Hölle oder gar Gefahr, aber ich vermute mal das manch einer die im Bild gezeigten Eisen ruhig mehr als 24 stunden ertragen kann. Jedenfalls habe ich schon bis zu 62 Stunden ununterbrochen in Eisen verbracht die geschätzt etwa die Hälfte bis Zweidrittel von den hier gezeigten wiegen – von den dazugehörenden Ketten noch abgesehen.

    1. Vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar. In vielen Punkten sprichst du uns aus der Seele.
      Zum Thema „Tiefpunkt der sexuellen Lust“ sehen wir es ähnlich. Bei guter und vor allem sicherer Führung kann man diese Tiefpunkte überwinden. Ein dominanter Partner muss hier sehr gut beobachten, ob er bei einem solchen Tiefpunkt lieber die Notbremse zieht oder den devoten Partner sicher hindurchführt. Wie wir zwischen deinen Zeilen entnehmen, erhältst du diese sichere Führung.
      Wir können dir an dieser Stelle nur wünschen, dass dies auch so bleibt und sagen: weiter so und vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst!

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