Der Urin ist eine der natürlichsten Sachen und dennoch haben viele einen Ekel davor. Andere hingegen empfinden ihn als erregend und für sie kann es ein fester Bestandteil eines Liebesspiels sein. Manche werden dabei zu ihrem Glück gezwungen. Wir möchten euch das Thema Urophilie noch einmal genauer erklären.
Begriffserklärung
Urophilie, auch Undinismus genannt, ist eine sexuelle Vorliebe für Urin. Dabei wird der Prozess des Urinierens oder der Urin selbst als erotisch und sexuell stimulierend erlebt.
Auch Urophagie, der Lustgewinn durch orale Aufnahme von Urin, kann damit verbunden sein. Eine Variante ist die Abgabe des Urins in die Vagina oder den Anus der empfangenden Person.
Quelle: Wikipedia
Die Vorliebe für die orale Aufnahme wird gern mit dem Wort „Natursekt“ (NS) verbunden. Dieser „Sekt“ wird allerdings seltener in einem Glas serviert und meist direkt von der Quelle konsumiert. Als „Hanky Code“ wird hier die Farbe Gelb verwendet, was auch zur Farbe des Urins gut passt.
Devoter Leserbericht
Ein Leser hat uns berichtet, wie er zum persönlichen „menschlichen Urinal“ von seinem dominanten Partner trainiert bzw. abgerichtet wurde. Was aus einer Neugier und einer Lust heraus entstand, wurde schnell durch Fremdbestimmung forciert.
Lust
Paul (39) aus Ulm: „Schon in meiner Anfangsphase meines devoten Daseins fand ich Pisse faszinierend. Bilder im Internet von Kerlen, die von ihrem Dom angepisst werden, erregten mich. Das habe ich dann auch irgendwann meinem Partner gestanden. Er meinte damals spontan, dass seine Blase eh gerade voll wäre und ich gleich mit ins Badezimmer kommen soll. Schnell fand ich mich kniend in der Dusche wieder und schon ergoss sich der warme Natursekt meines Partners auf mir. Wir waren beide so erregt, dass ich ihn daraufhin auch oral befriedigte.
Es benötigte allerdings mehrere Versuche, bis ich den gelben Saft auch trinken konnte. Der Geschmack war mir im Mund schon bekannt, doch das Schlucken war für mich nochmal eine Überwindung. Vor allem musste ich feststellen, dass der Geruch und der Geschmack des Urins stark davon abhängt, was man vorher gegessen und getrunken hat. Spargel steht seither nicht mehr auf dem Speiseplan, wenn wir solche Spielereien planen.“
Zwang
Der fremdbestimmte Empfang von Urin kann für manche Personen luststeigernd sein, für andere ist es eine Erniedrigung und Strafe. Und wieder für andere kann diese Erniedrigung wieder erregend sein. Die Grenzen sind hier fließend, wie der Urin, der sich seinen Weg über oder in den Körper seines Empfängers bahnt.
Paul: „Pissspiele sind für meinen Partner und mich inzwischen keine Seltenheit mehr. Allerdings kann es passieren, dass diese Spiele auch an unerwarteten Orten auf mich lauern. Zuletzt waren wir auf einer Veranstaltung und die Toiletten waren ständig belegt. In einer ruhigen Ecke zwang mich mein Partner auf die Knie und so diente ich ihm in der Öffentlichkeit als persönliches Urinal. Natürlich musste ich schnell schlucken, da ich keine Sauerei auf meiner Kleidung wollte. Ein anderes Mal waren wir im Wald spazieren, aber ich hatte an diesem Tag keine Lust auf den Urin meines Partners. So pisste er mich und meine Kleidung voll mit dem Kommentar, dass ich es ja nicht anders wollte. Ich möchte nicht leugnen, dass auch diese Erfahrung und die damit verbundene Erniedrigung für mich sehr erregend waren. Das ist aber kein Alltag, sondern es sind eher kleine Spitzen in unserer Beziehung, die Spaß machen und geil sein können.“
Gefahren
Die Frage nach dem „Safer Sex“ kommt bei Natursektspielen recht häufig auf. Gerade durch Blasen- oder Harnwegsinfektionen kann es vorkommen, dass sich im Urin auch Blut befindet. Ärzte gehen allerdings davon aus, dass bei einer so geringen Menge Blut kein Infektionsrisiko, was HI-Viren angeht, besteht. Generell besteht bei einer Blasenentzündung ein generelles Infektionsrisiko (unabhängig von der Art der Infektion) für den empfangenden Partner bei Natursektspielen. Von daher ist Vorsicht geboten! Im Zweifelsfall sollte man das mit dem Hausarzt oder Urologen abklären.
Ein Urinal für alle
Im oberen Erfahrungsbericht sind wir immer von einer Beziehung zwischen zwei Personen ausgegangen. Anders verhält es sich, wenn man diese spezielle Vorliebe mit Außenstehenden ausleben möchte. Ein Leser hat uns berichtet, dass er auf Fetischveranstaltungen gern als öffentliche Toilette dient. So ist jeder Gast eingeladen, seine Notdurft „in ihm“ zu verrichten. Er teilte uns aber auch mit, dass auf der letzten Fetischveranstaltung vielleicht fünf Kerle dieses Angebot angenommen haben und ihm ihren gelben Saft spendeten. Auf anderen Events blieb es dann unerfülltes Kopfkino.
Es kann schon eine Hürde sein, seinen eigenen Urin zu kosten. Den seines Partners ist dann nochmal ein Schritt weiter, aber sich „wildfremden“ Personen gegenüber zu öffnen (im wahrsten Sinne des Wortes, zumindest was den Mund angeht), das erfordert viel Mut. Wir haben mit mehreren Personen gesprochen, die gern Fremdurin empfangen, doch die meisten haben beim Thema Öffentlichkeit eingelenkt und beschränken es dann gern auf einen Personenkreis, der persönlich bekannt ist und/oder auf sie eine sexuell anziehende Ausstrahlung haben. Einer schrieb uns: „Wenn ich einen Kerl geil finde, dann möchte ich auch seine Pisse haben. Wenn ich ihn nicht geil finde, dann möchte ich auch seine Pisse nicht!“
Fazit
Je „schmutziger“ ein Fetisch ist, desto intensiver und kontroverser wird er diskutiert. Während ein Fetisch für Leder oder Gummi inzwischen fast schon salonfähig ist, so erfahren Liebhaber von Urin und Co. nach wie vor größere Ablehnung. Dabei ist der Urin eine vollkommen natürliche Sache. Dennoch outen sich die wenigsten Personen als urophil, weil sie die Ablehnung von ihrem Gegenüber scheuen. Im BDSM-Bereich ist Urophilie häufiger vertreten als in „nicht-kinky“ sexuellen Bereichen, da hier der Urin auch in Form von Bestrafung oder Erniedrigung zum Einsatz kommt oder gar der devote Partner als Objekt (in diesem Fall Urinal) herabgestuft wird.
Eure Meinung
Was denkt ihr zu diesem Thema? Könntet ihr euch vorstellen, den Urin eures Partners oder eurer Partnerin (zum Beispiel unter Zwang) zu trinken? Oder vielleicht habt ihr es schon einmal probiert und wollt eure Erfahrung mit uns teilen. Schreibt uns gern einen Kommentar, wir freuen uns auf eure Zusendungen.

Hallo
In jüngeren Jahren habe ich diese Erfahrung auch gemacht. Mein damaliger Master Jan arbeitete bei einem Betrieb für Messebau. Es gab eine Holz und Metallwerkstatt mit 6 Leuten plus mir als Sklaven neben meinem eigentlichen Beruf in der Freizeit und an Wochenenden. Ich blieb ausschliesslich in dem Betrieb und wurde auch ausserhalb von den Kollegen genutzt. Meine Arbeitskleidung bestand aus einer Röhren-Lederjeans komplett ohne Taschen und einem langärmeligen Ledershirt und Stiefeln. Es war Usus das ich entweder angepisst wurde oder schlucken musste wenn einer der Kerle musste. Meine Klamotten waren in der Regel immer feucht bis nass. Heute mit meinem Ehemaster Tommy und meinem Miteigentümer Hardy
raktizieren wir Es in der Form nicht mehr. Wenn dann nackt in der Wanne oder unter der Dusche. Nasses Leder muss ich bei wärmeren Temparaturen schon gelegentlich tragen jedoch war ich dann in den Klamotten in der Wanne oder unter der Dusche oder in einem Gewässer outdoor. Die Klamotten nehmen nun mal durch den NS den gewissen Geruch an, was wir nicht mögen. Ich finde es reizvoll gezwungen zu werden zu schlucken oder mich anpissen zu lassen, das ist ein geiles erniedrigendes Gefühl. Wenn wir Es mit Klamitten praktizieren, ist Es dann Rubber, weil sich Dieses entsprechend einfach reinigen lässt. Intensivere Dirty-Session mit Siff-Klamotten, Fäkalien oder Gülle zum Beispiel kommen für uns nicht in Frage, das ist aber wieder ein anderes Thema. LG.