Eine BDSM-Session kann ein spannendes Erlebnis für alle Beteiligten sein. Doch was passiert, wenn die eigenen Grenzen überschritten werden? Zähne zusammenbeißen und durch, oder lieber eine Session abbrechen? Ein Freund berichtet uns von seinem (leider) traumatischen Erlebnis.
Warnung: Die hier im Beitrag beschriebenen Praktiken haben zu einem traumatischen Erlebnis bei einem unserer Freunde geführt. Einzelne Elemente aus dem Erfahrungsbericht können verstörend auf euch wirken und sollen keine Einladung zum Nachmachen sein. Viel mehr möchten wir euch sensibilisieren, damit ihr euch selbst vor einem möglichen Trauma schützen könnt.
Um den Lesefluss zu erleichtern, nennen wir unseren Freund, der dieses Erlebnis hatte und uns bei der Erstellung dieses Beitrags geholfen hat, Erik (Name geändert). Der Erfahrungsbericht wurde inhaltlich gekürzt und stellt nur einen Auszug aus den Geschehnissen dar, die aber ausreichend dafür sind, das resultierende Trauma einordnen zu können.
Die Bilder in diesem Beitrag dienen als „Symbolbilder“ und zeigen weder Erik noch seinen Session-Top.
Die Ausgangssituation
Erik ist ein leidenschaftlicher BDSM-Player und ist hier vorrangig auf der dominanten Seite aktiv. Er hat aber auch Erfahrungen beim Selfbondage. Ein Hauptfetisch ist für ihn das Tragen von Schutzanzügen, unter anderem den sogenannten „Zodiak“ (bzw. „Zodiac“), der ABC-Schutzanzug der deutschen Bundeswehr. Ein Zodiak war immer schon eher Spezialkleidung der ABC-Abwehr-Truppe und die Lagerbestände sind inzwischen so weit geschrumpft, sodass der „Zivilmarkt“ hier keinen Nachschub mehr bekommt. Dies macht den Zodiak inzwischen zu einem begehrten Sammlerstück.
Solch ein Zodiak wird von Erik meist weit über die empfohlene Tragedauer der Bundeswehr hinaus getragen. Bei der Bundeswehr sprechen wir von einer empfohlenen Tragedauer von ungefähr einer halben Stunde. Im Fetischbereich sprechen wir hier von mehreren Stunden am Stück. Aufgrund der fehlenden Atmungsaktivität des Schutzanzugs ist der Zodiak in Bundeswehrkreisen der ABC-Abwehr auch als „Ein-Mann-Sauna“ verrufen und mehrere Soldaten betonen, dass dieser Anzug (ähnlich wie andere Schutzanzüge) nichts für Menschen mit Platzangst sei.

Die grundlegende Idee von Erik für eine schweißtreibende Session war es, diesen Schutzanzug über die Nacht zum Schlafen zu tragen.
Das Setting
Erik ist im BDSM prinzipiell Switch. Er ist zwar meist als Top (dominanter Part) unterwegs, kennt aber auch die Seite als Sub (devoter Part). Beim Plan eine Nacht im Zodiak zu verbringen, machte ein ihm bekannter Spielpartner den Vorschlag, dass er die Nacht im Zodiak bei ihm in seiner selbstgebauten Zelle verbringen könnte. Sowohl die Zelle als auch das Thema Prison Play waren Erik bis dato unbekannt (1). Erik hatte mit diesem Top schon gemeinsame Sessions in der Vergangenheit, allerdings war Erik hier immer in der dominanten Rolle. Dieses Mal war Erik ihm gegenüber zum ersten Mal in der devoten Rolle (2).
Nach einer vierstündigen Anreise (3) machten Erik und sein Gastgeber erst einmal Frühstück. Mangels Kenntnis über die Örtlichkeiten nahm der Gastgeber initial die dominante Rolle ein. Wobei man dazu sagen muss, dass ein (mehrfacher) Wechsel der Rollen im Verlauf des zweitägigen Aufenthalts angedacht war. So wurde zuerst Erik gefesselt und konnte etwas ruhen und anschließend war auch der Gastgeber dran, gefesselt ein wenig zu schmoren. Der Tag verstrich und zu später Stunde war es so weit, dass Erik sich dem eigentlichen Hauptziel des Besuchs widmete: die Nacht im Zodiak. Die Kombination aus der Nacht im Zodiak und dem Hineinschnuppern in das Thema Prison Play wurde im Vorfeld via Chat bereits im gegenseitigen Einvernehmen angesprochen und grob geplant. Detailabsprachen gab es im Vorfeld nicht.
Erik kleidete sich ein: Keuschheitsgürtel, Windel, Windelüberhose, Bundeswehrunterwäsche und dann der Zodiak. Dieser wurde dann noch mittels eines „Medical Restraint System“ von SureLock™ gegen ungewolltes Ausziehen gesichert. In voller Montur betrat er die Zelle und hat sich auf eine schmale „Pritsche“ gelegt (4). Um ein noch restriktiveres Erlebnis zu ermöglichen, wurde Erik von seinem Top mit Fesseln an den Beinen auf der Pritsche fixiert (5). Auf mehr Add-Ons wurde verzichtet, der Top ließ es sich aber nicht nehmen, einen Arm am SureLock™ bewegungsmäßig einzuschränken und die „Reichweite“ zu kürzen (6). Auf einen Gasmaskenfilter wurde ebenfalls verzichtet. Die Bewegung des zweiten Armes blieb auf maximaler Freiheit und das war auch notwendig, da Erik somit eine Funkglocke für Notfälle und einen Trinkbeutel mit Trinkschlauch (passend zur Gasmaske) erreichen konnte. Der Aufbau des Settings dauert über eine Stunde und kurz nach Mitternacht ging in der Zelle das Licht aus. Erik war in völliger Dunkelheit (7). Die Fesseln sorgten dafür, dass Erik nicht selbständig aufsitzen oder aufstehen konnte, somit war er genötigt auf der schmalen Pritsche zu liegen (8).
Die schlaflose Nacht
In der dunklen Zelle wurden die Gedanken dann ebenfalls dunkel. Auf der einen Seite gab es fast schon eigene Motivationen: „Du hast es dir gewünscht, also ziehst du es jetzt auch durch.“ Auf der anderen Seite gab es aber dunkle Gedanken: „Was ist, wenn jetzt etwas passiert und ich den Notfallknopf nicht drücken kann?“ – „Was ist, wenn meinem Top etwas passiert und er mich nicht befreien kann?“ – „Wer würde (vermutlich nach Tagen) meine Leiche finden?“ (9)
Je dunkler die Nacht, desto düsterer die Gedanken. Erik hätte den Notfallknopf drücken können, aber er wollte auch nicht als Memme oder Weichei dastehen wollen (10). In der schlaflosen Nacht wurde Erik zweimal von seinem Top besucht. Beim ersten Mal lugte dieser nur durch einen Spalt in der Türe und war dann verschwunden, beim zweiten Mal machte sich Erik vorsichtig akustisch bemerkbar, dass etwas nicht stimmt. Entweder war Erik zu leise oder der Top hat ihn bewusst ignoriert (11). So wurde Erik erneut in der Dunkelheit mit seinen Gedanken allein gelassen.

Der Tag danach
Morgens öffnete der Top (in Uniform gekleidet) die Türe und forderte von Erik einen Report. Da der Kreislauf von Erik am Ende war, fiel der Report sehr knapp aus und hatte nur die Forderung nach einer sofortigen Freilassung, falls der Top wünscht, dass Erik die Zelle lebend verlässt (12). Für den Kreislauf gab es erst einmal eine Cola (Flüssigkeit, Zucker, Koffein) und nach dem Frühstück gab es noch eine Möglichkeit für ein paar Stunden Schlaf, bevor es dann wieder auf dem Heimweg am Nachmittag ging.
Die nächsten Tage
In den Folgetagen der scheinbar „nur harten Nacht“ hat sich das Trauma weiter aufgebaut. Es gab Nachbesprechungen mit dem Top (Gastgeber) und diese brachten weitere Einzelheiten und Erkenntnisse hervor, welche das Durchlebte nochmal in einen düsteren Kontext stellten. Im Nachgang gab es Schlafstörungen (bis hin zu weiteren schlaflosen Nächten), ständiges Grübeln und plötzlich aufflammende Emotionen, u.a. Weinanfälle. Hätte er die Notfallglocke drücken sollen? Hätte er sich gar nicht erst auf diese Nacht einlassen sollen? Fragen über Fragen…
Nach ein paar Wochen
Wir müssen dazu sagen, dass dieses Erlebnis nun einige Wochen, gar Monate, zurückliegt. Und was wir bestätigen können ist, dass es nicht diese „eine große Fehlentscheidung“ gab, sondern es war eine Verkettung vieler kleiner Fehlentscheidungen. Einzelne Punkte, welche wir im Verlauf des Textes mit Nummern versehen haben, möchten wir an dieser Stelle kommentieren:
- Prison Play war Erik unbekannt – hätte man gesondert betrachten müssen und nicht in Kombination mit anderen Elementen (wie Zodiak).
- Eriks Gastgeber war an diesem Tag Erik gegenüber zum ersten Mal in der dominanten Rolle, somit gab es für beide in dieser Konstellation keine Erfahrungswerte.
Zudem gab es vom Top eine falsche Annahme, denn er ging davon aus, dass Erik weitreichende Erfahrungen als Sub hat. Das letzte „vollwertige“ Sub-Erlebnis lag aber über 15 Jahre (!) zurück. Somit hatte Erik keine Übung und Erfahrungen im Fallenlassen im BDSM. - Die anstrengende (und mehrstündige) Anreise sollte man bei solch körperlichen fordernden Sessions nicht unterschätzen.
- Für Eriks Körperbau war die Pritsche zu schmal. Er hatte Not die Position darauf zu halten, zumal er mit den Beinen fixiert war.
- Wäre er runtergefallen und mit den Beinen auf der Pritsche hängen geblieben, hätte er den Notfallknopf definitiv nicht mehr erreichen können.
- Es waren definitiv zu viele „Add-Ons“. Weniger ist manchmal mehr!
- Allein in der Dunkelheit in einem fremden abgesperrten Raum kann einen klaustrophobischen Anfall auslösen.
- Sitzen auf der Pritsche war nicht möglich, aber für den Kreislauf sicher besser gewesen.
- Dunkle Gedanken können dafür sorgen, dass man sich umso mehr in etwas (vielleicht sogar hysterisch) hineinsteigert.
- Man muss niemandem etwas beweisen. Es ist keine Schande eine Session abzubrechen. Das Verdrängen von Ängsten oder Sorgen kann zu einem gefährlichen Bumerang werden.
- Der Top hatte während der Nacht zwar nach seinem Gefangenen gesehen, aber es gab keinerlei Frage, ob es ihm gut geht. Sowas ist grob fahrlässig!
- Ein zu später Abbruch. Der Top hat den Ernst der Lage nicht erkannt.
Im Vorfeld wurden die „Nicht-Erfahrungswerte“ von Erik als Sub nicht besprochen. Der Gastgeber ist blauäugig davon ausgegangen, dass diese Nacht von Erik mit Leichtigkeit überstanden wird, weil er scheinbar solche Erfahrungen schon mehrfach hatte. Solche Missverständnisse können hier sehr böse enden.
Anmerkung: Bilder auf sozialen Netzwerken oder Datingplattformen stellen oft Extremsituationen dar, welche unter anderem in BDSM-Sessions stattgefunden haben. Diese Bilder stellen aber extrem selten den Allgemeinzustand oder gar den persönlichen Alltag dar. Manchmal zeigen Bilder auf solchen Profilen auch keine tatsächlichen passierten persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen, sondern eher Wunschvorstellungen. Auch KI-generierte Bilder können hier das Kopfkino für andere sichtbar machen. Solche Bilder können zu den oben genannten Fehlinterpretationen und Falschannahmen führen.
Gespräche
Inzwischen führte Erik mehrere sehr intensive Gespräche über die Geschehnisse jener Nacht, um das Thema langfristig zu verarbeiten. Sicher war, dass Erik von dieser Nacht traumatisiert wurde. Das Trauma zeigte sich zu den unterschiedlichsten Situationen. Ein emotionaler Gefühlsausbruch während des Autofahrens oder beim Hören eines bestimmten Liedes. Zudem poppen die Erinnerungen an diese Nacht vollkommen unerwartet wieder hoch. Plötzlich steht er nicht mehr an der Supermarktkasse, sondern ist gedanklich in dieser dunklen Zelle mit seinen düsteren Gedanken. „Wer hätte wohl seine Leiche gefunden?“
Schnell kamen auch Schlagworte wie „ABS“ und „PTBS“ auf den Tisch. Diese wollen wir euch hier einmal einordnen:
Die Akute Belastungsstörung (ABS) – oft auch als akute Belastungsreaktion bezeichnet – ist eine vorübergehende, intensive psychische Reaktion auf ein schweres Trauma oder eine außergewöhnliche psychische/physische Belastung. Sie tritt unmittelbar nach dem Ereignis auf und dauert in der Regel zwischen drei Tagen und einem Monat.
Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung. Sie entsteht als verzögerte Reaktion auf ein extremes Trauma, wie etwa schwere Gewalt, Unfälle oder Katastrophen. Typische Symptome sind das unkontrollierte Wiedererleben des Ereignisses, ständige Alarmbereitschaft und die Vermeidung von Erinnerungsauslösern.

PTBS
Schnell war Erik bewusst, dass er unter einer Form von PTBS leidet. Es dauerte eine Weile, bis er sich dies selbst eingestanden und entsprechende Hilfe aufgesucht hat. Ob und wann er sich von diesem Trauma erholt, wird sich zeigen. Was in dieser einen Nacht geschehen ist, kann Monate oder gar Jahre dauern, bis er es überwunden hat. Eine traumafokussierte Psychotherapie wird hier unumgänglich sein. Zudem war der Dialog mit uns und dem gemeinsamen Erarbeiten dieses Beitrags ein Schritt der Traumabewältigung.
Warnsignale
Bevor wir diesen Beitrag geschrieben haben, wurden intensive Gespräche geführt. Zudem gibt es ein zentrales Ziel: Wir möchten euch sensibilisieren, damit ihr euch selbst möglicherweise vor einem Trauma schützen könnt. Uns ist auch bewusst, dass es keinen 100 %igen Schutz vor einem Trauma gibt, aber es gibt Warnsignale, welche man unbedingt beachten sollte.
Oft hilft es, wenn man mehr auf sein Bauchgefühl anstatt auf den Kopf hört. Während der Kopf bei einer Session vielleicht unbedingt die Session durchziehen möchte, so gibt uns unser Bauchgefühl relativ schnell zu verstehen, wenn wir uns nicht wohl fühlen. Wenn man hier nicht handelt, dann ist es eine Form von Verdrängung. Man verdrängt die eigenen Sorgen, Nöte oder gar Ängste, doch diese kochen dann später irgendwann in anderer Form hoch.
Sollte man eine Session an dieser Stelle abbrechen? Es kommt darauf an! Für viele ist das Aussprechen eines Safewords oder das Klingeln einer Notfallglocke gleichzusetzen mit einem vollständigen Abbruch der Session. In diesem Fall hilft die Vereinbarung eines zweiten Safewords. Während das eine Safeword da ist, um eine Session abzubrechen, so ist das andere Safeword da, um die Aufmerksamkeit vom Spielpartner zu erhalten und möglicherweise die Session zu „entkräften“. Ein Beispiel wäre das Lösen oder Lockern von Fesseln ohne den vollständigen Session-Abbruch.
Wenn es zu spät ist…?
Das Safeword auszusprechen ist keine Schande! Es ist ein Selbstschutz! Es ist keinem geholfen, wenn ihr euch durch eine Session quält, nur weil ihr einem möglicherweise lange herbeigesehnten BDSM-Abenteuer nicht entsagen wollt. Doch wenn es zu viel wird: SAFEWORD AUSSPRECHEN!
Sollte es doch zu einem Trauma kommen, unabhängig davon, wie es sich auswirkt, dann solltet ihr unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Geht bitte schnellstmöglich zu eurem Hausarzt und lasst euch zu einem Psychologen überweisen. Psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche. Ihr braucht euch dafür nicht zu schämen!
Hilfe!
Sollte ihr Unterstützung benötigen, dann könnt ihr auch die kostenlose telefonische Seelsorge in Anspruch nehmen. Die Telefonnummern lauten (unter anderem):
- 0800 1110111
- 0800 1110222
Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr (24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr) erreichbar. Weitere Kontaktmöglichkeiten (z.B. Chat) findet ihr auf der Website:
www.telefonseelsorge.de
Solltet ihr euch in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, dann unbedingt den Notruf unter der Telefonnummer 112 alarmieren!
Wir können euch an dieser Stelle nur raten: Passt aufeinander und vor allem auf euch selbst auf! Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Oh je, das ist echt heftig! Armer Erik, ich wünsche Dir unbekannterweise alles Liebe und Gute damit Du bald wieder auf dem Damm bist. In einem Folksong heißt es ‚Doch der Weg durch unsere Zweifel, er ist ein guter Weg vielleicht…‘ und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du das Trauma gut verarbeiten kannst und zurückblickend vielleicht sogar etwas mitnehmen kannst. Gedanken wie ‚wer findet mich/uns ggf.‘ kommen ja nicht von irgendwoher aus dem Nichts, und vielleicht zeigen sie Dir ‚Baustellen‘ Deiner Seele auf, die Du dann gezielt angehen kannst. Dafür ganz viel Kraft.
Für uns alle bleibt aus meiner Sicht die deutliche Warnung: wollt nicht zu viel. Geht es langsam an. BDSM soll schön sein, soll gut tun. Die Fesseln sollen ja ganz wortwörtlich halten, verbinden. Uns das Gefühl von zusammen geben. Erik musste was komplett anderes erleben. Und warum? Weil einer schuld ist? Nee, so einfach ist das nicht. Zwei Leute, die sich sogar kannten, die gesprochen haben, die den Rollentausch vollzogen haben, haben doch nicht genug aufeinander und auf sich selbst aufgepasst. Kann passieren und genau deshalb ist es so wichtig, dass Ihr diesen Beitrag bringt. Wie ich es gelesen habe, dachte ich die ganze Zeit: verdammt! Das hätte DIR auch passieren können, nur das ich keinen Zodiac mag. Aber es nicht sein wollen, zu viel und doch zu wenig reden, Dinge annehmen, die ich schlicht nicht wissen kann, mehr machen weil jetzt sind wir schon mal dabei und Du willst es doch auch… ja, traue ich mir genau so zu.
Vielen Dank, wir geben das gern an ihn weiter.
Das Vorgehen ist unverantwortlich. Wir hatten auch bereits Gäste für intensive Langzeitbehandlungen. Wenn alle Spaß haben sollen, gehört auch eine ordnungsgemäße Begleitung in der Ruhephase dazu. Was passiert, wenn die Latexmaske unter der Gasmaske verrutscht oder es ein Problem mit dem Knebel gibt. Auch die gezielte Zufuhr von Flüssigkeit ist ein wichtiger Punkt.
Meine Partnerin und ich hatten uns auch schon über Nacht im Schichtsystem abgewechselt. Aus meiner Sicht gehört dies dazu und außerdem ist es entspannend neben der „Betreuung“ im Rubber-Outfit oder Lederkombi ein Buch zu lesen und das Geräusch der eigenen Atmung unter der Gasmaske oder der Full-Face-Helm wahrzunehmen, während man die Betreuungsaufgabe übernimmt.
Vielen Dank! Ihr seid ein Musterbeispiel für verantwortungsvolle BDSM-Sessions.
Die Betreuung nachts bzw. die „Nachtwache“ sollte man nicht unterschätzen. Es ist übrigens eine gute Idee, die Nacht in Schichten einzuteilen, bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass man mindestens zu dritt sein muss. Für viele stellt es schon eine Herausforderung dar, einen Spielpartner zu finden. Als Dritter bei einem Paar geladen zu sein, wie bei euch, ist dann wohl der Jackpot.
Habt weiterhin viel Spaß, vor allem viele spannende und fesselnde Momente.