Stroh

Warum liegt hier überhaupt Stroh?

Spielfilme über das Thema Nummer Eins zeichnen sich nicht gerade durch ihre Dialoge aus. Dennoch sind sie weiter verbreitet als manche Hollywood-Filme. Die Rede ist von Pornos. Mythen, Pannen, Perlen der Filmkunst,… ein Beitrag der etwas “anderen Art” und vielleicht die Antwort auf die Frage nach der Maske.

Was hat es mit dem Stroh auf sich? Das Zitat in unserer Überschrift kennen inzwischen Millionen von Menschen im deutschsprachigen Raum. Dank den sozialen Netzwerken gab es auch viele Nachahmer, die diese Filmszene nachgespielt haben. Doch wie war nochmal der Dialog genau. Hier ist er:

Frau: “Ja, das ist der Stromkasten, mit dem wir immer Probleme haben. Wenn Sie sich den mal ankucken könnten?”
Mann: “Ja gern, aber warum liegt hier überhaupt Stroh?”
Frau: “Warum hast du ne Maske auf?”
Mann: “Hm… pff… dann blas mir mal einen!”

Die wenigsten wissen, was es eigentlich mit diesem Zitat auf sich hatte. Gerade junge Erwachsene kennen oft nur das Zitat, aber nicht einmal die originale Filmszene. Hier eine kleine Geschichtsstunde: Dieser Dialog und damit auch die Filmszene stammt aus dem Film “Achtzehneinhalb 18” aus dem Jahre 2002. Der männliche Darsteller aus Berlin wollte aus Diskretionsgründen nicht erkannt werden und hatte das Studio damals mit Maske betreten. Der Produzent hat sich dann dazu entschlossen dieses “trashige” Element mit den in Film einfließen zu lassen. Eine Filmszene, die inzwischen seit 18 Jahren viral durchs Internet gegangen ist und bis heute nichts an Humor verloren hat.

Viele Menschen würden sich schämen, wenn sie öffentlich als Porno-Betrachter geoutet würden. Aber irgendjemand muss diese Filme ja auch kaufen und anschauen, sonst wäre der Markt nicht so groß. Wir geben es offen und ehrlich zu. Jeder in unserem Team hat schon Pornos gesehen und schämt sich nicht dafür auch in Zukunft Pornos zu schauen. Warum auch? Es ist ja auch wahrlich für jeden Geschmack etwas dabei. Egal welches Geschlecht, egal welche Sexualpraktik, man findet gefühlt für fast alles einen passenden Porno.

Doch Achtung: Gerade auf der Suche nach gewünschtem Film- und Bildmaterial im Internet sind hier viele Fallen versteckt. Kostenfallen oder mit Viren und Trojanern verseuchte Websites. Äußerste Vorsicht ist geboten.

Wir (die Fesselblog-Redaktion) sind natürlich auf der Suche nach Videos und Bildern im Bereich BDSM und Fetisch. Auch hier ist der Markt gigantisch groß. Jede Fantasie wird bedient, sei es jetzt ein Entführungsszenario, Kerkerhaltung oder eine Spanking-Session im Wohnzimmer. Es ist hier manchmal sehr schwierig die Spreu vom Weizen zu trennen und die meisten Filme wechseln ihren Fokus sehr schnell auf den vaginalen oder analen Geschlechtsverkehr.

Wir geben euch ein Beispiel: Ein junger Jogger wird beim Laufen überfallen und in einen Van gezerrt, *Schnitt*. Der junge Mann liegt bewegungsunfähig gefesselt in einem Keller und wird von den Entführern vergewaltigt *Ende*.

Zweifelsfrei fehlt hier ein wichtiges Element, nämlich die Zeremonie des Fesselns. Doch warum schneiden das die meisten Studios heraus? Ganz einfach: Die meisten Pornodarsteller werden nicht wegen ihrer Fesselkünste engagiert, sondern eher wegen ihrer sexuellen Ausstrahlung. Erinnert euch an das Thema Muskeldysmorphie oder auch Adonis-Komplex genannt. Die Zuschauer wollen eben die “perfekten Körper” sehen, denn schließlich bezahlt man ja auch für diesen Anblick,… *hust*.

Die Fesselkünstler sind meist hinter der Kamera und bringen die devote Person für eine entsprechende Penetrationsszene perfekt in Szene. Eine Perfektion, welche man im privaten Umfeld nicht immer nachstellen kann. Aber darum geht es nicht, denn es geht beim Betrachten von Pornos eher um die Befriedigung des Kopfkinos.

Manchmal sind die Wünsche von devoten Spielpartnern etwas paradox. So gibt es Personen, die gern gefesselt werden aber nicht gefesselt sein wollen. Also die Zeremonie des Fesselns erregt sie, quasi die Zeit während sich der dominante Partner aktiv mit dem Opfer beschäftigt. Aber das anschließende Verbleiben in Fesselung ist dann nicht mehr so geil. Aber beginnt Bondage eigentlich nicht erst, wenn man raus möchte?

Andere hingegen würden sich am liebsten “ausknipsen” lassen und vollkommen gefesselt und bewegungslos fixiert aufwachen. Das erinnert dann schon an das Pornobeispiel von oben. Entführt – *Schnitt* – gefesselt. Die Frage ist, ob das alles nur fiktive Geschichten sind oder ob hier und da ein Fünkchen Wahrheit dabei ist.

Was wollen wir euch mit diesem Beitrag mitteilen? Zuerst einmal braucht ihr euch nicht schämen, wenn ihr schon einmal (oder mehrfach) einen Porno angeschaut habt. Allerdings gibt es in dieser Branche durchaus Grenzen, die sehr fließend sind. Achtet deshalb darauf, dass ihr immer ausschließlich aus seriösen Quellen eure Filme von Interesse kauft, leiht, streamt,… was auch immer. Oder schaut doch in einen lokalen Erotikhandel, hier kann man auch sehr spannende Filme und Bilder auf physischen Medien (Bücher, DVDs, Blu-ray Discs, etc.) erwerben. Und ja natürlich noch der Hinweis: Ausschließlich für volljährige Zuschauer!

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