Broadway Bares - Strip U - Psych Class

Tanz und Striptease für einen guten Zweck – Kunst und Kultur (Teil 3)

Musik, Tanz, gute Laune und dann lässt noch jemand auf der Bühne seine Hüllen fallen. Ein wunderschöner Gedanke und das alles noch für einen guten Zweck. Wir reisen mit euch zum Broadway und lenken die Aufmerksamkeit auf ein besonderes Ensemble, welches tiefgründiger ist, als man auf den ersten Blick erkennen mag.

Eins vorab, wir möchten in diesem Artikel den Fokus auf ein spezielles Stück einer durchaus größeren Veranstaltung lenken. Wer mehr über die gesamte Veranstaltung und die entsprechende Organisation erfahren möchte, der findet ganz unten einen Link zur Website von “Broadway Cares/Equity Fights Aids”. Nun aber zum eigentlichen Hauptthema:

Bei unserer Recherche über BDSM und Fetisch in Kunst und Kultur sind wir für euch an den Broadway gereist. Zwar nicht physisch, aber emotional. Und wir haben ein Video gefunden, welches uns komplett in seinen Bann gezogen hat. Inhalt des Videos ist ein attraktiver Mann, der zu Beginn etwas “bieder” gekleidet ist und auf Hunde trifft. Es wird gemeinsam getanzt und mit den Hemmungen fallen auch die Hüllen. Wir sehen eine Verwandlung von einer “grauen Maus” zu einem animalischen BDSM-Herrchen, der sein Rudel an die Leine nimmt. Und das alles nur in knapp drei Minuten.

Wir wollen euch natürlich nicht lange auf die Folter spannen und euch das Video präsentieren. Im Anschluss an das Video wollen wir noch im Detail darauf eingehen, nun erst einmal viel Spaß:

Na, wie hat euch das Video gefallen? Wir entdecken bei jedem Anblick neue Details. Wenn man genau darauf achtet, dann ist vor jeder optischen Veränderung ein “Klingeln” zu hören. Man wird also als Zuschauer auch darauf aufmerksam gemacht, dass sich nun etwas verändert. Die “Transformation” schreitet voran.

Was sehen wir zu Beginn? Einen eher bieder gekleideten Mann. Schwarze Schuhe, Stoffhose, Hemd, Weste, Brille und einen Hut. Er trifft auf ein Rudel herrenlose Hunde und will mit ihnen spielen, doch die wollen scheinbar nicht. Vor Enttäuschung und vielleicht ein bisschen Wut landet die Mütze auf dem Boden…. *ding ding*

In einem Tanz nähern sich die Hunde dem Mann, der die Brille in der Hosentasche verschwinden lässt. Das Hemd wird aufgerissen und darunter sieht man ein Brustgeschirr. Man stellt sich natürlich die Frage, wie viele Menschen das verborgen unter der Alltagskleidung tragen mögen. Einer der Hunde hilft ihm dann freundlicherweise vollständig aus dem Hemd.

Es dauert nicht lange und schon ist auch die Hose nicht mehr am Leib. Doch was kommt denn da alles hervor? Ein Jock als Unterhose mit blankem Hintern und zum Vorschein kommen durchaus hohe Lederstiefel. Dann sind es gar keine schwarzen Halbschuhe gewesen, die unser Auge zu Beginn erfasst hat. So “verkleidet” könnte man auch mal ins Büro gehen.

Dann kommt eine für uns wichtige Schlüsselszene, denn die Hunde werden alle an die Leine genommen und gehen (wie es sich gehört) brav auf die Knie bzw. auf alle Viere auf den Boden. Huldigt eurem neuen Herren und Meister, der euch an die Leine genommen hat. Nach einem kurzen Moment fällt auch die letzte Hülle und der Jock befindet sich nicht mehr um die Hüfte, sondern in der Hand. Das Herrchen geht nach hinten, steigt empor und hält einen Knochen in die Höhe. Alle Hunde schmachten ihn an, aber wen denn nun? Das Herrchen, den Knochen oder beide?

Uns gefällt wie bereits erwähnt dieses Video wirklich sehr gut, deshalb wollten wir es euch nicht vorenthalten. Besonders die optische Verwandlung im Video haben wir mit Spannung verfolgt. Das wäre natürlich auch etwas für unsere Beitragsreihe “Kleider machen Leute” gewesen, aber im Bereich “Kunst und Kultur” haben wir diesen Beitrag dann doch eher platziert gesehen.

Es stellt sich natürlich die Frage, was von beidem die Verkleidung ist? Ist das Herrchen in Lederstiefeln, Jock und Harness das Kostüm oder der bieder gekleidete Mann? Das erinnert uns fast an zwei Superhelden, die wir gern vergleichen: Batman und Superman. Batman ist in Wirklichkeit ein Mensch und heißt Bruce Wayne. Genau das Gegenteil ist bei Superman der Fall, denn in Wirklichkeit ist er Kal El, auch bekannt als Superman, und seine Verkleidung ist Clark Kent.

Auf was wollen wir hinaus? Die Tatsache ist, dass jeder von uns als Mensch geboren wird und wir auch Menschen bleiben. Egal wie wir uns kleiden, wir werden immer Menschen bleiben. Jedoch haben wir uns angewöhnt uns der Situation entsprechend zu kleiden. Und ob wir nun mit Anzug im Büro sind oder in Leder gekleidet in einen Fetisch-Club gehen: wir bleiben dieselbe Person. In welcher “Rolle” mit entsprechendem Dresscode wir uns besser fühlen, das bleibt jedem selbst überlassen. Aber es gibt viele Möglichkeiten ein Stück BDSM und Fetisch mit in den Alltag zu nehmen. Eine Initiative dazu ist “GEAR365“, über die wir auch schon berichtet haben.

Habt Spaß, lebt euer Leben und genießt es in vollen Zügen. Versteckt euch nicht, traut euch auch mal in Fetisch-Kleidung aus dem Haus. Seien es die neuen Stiefel, eine Lederjacke oder ein feuerrotes Abendkleid. Schaut ruhig mal auf die Website dieser Veranstaltung, deren Video wir euch in diesem Beitrag etwas näher gebracht haben. Es gibt viele tolle Videos zu entdecken, doch gerade dieses hier haben wir aufgrund der Verbindung zu BDSM und Fetisch ausgewählt.

Viel Spaß und solltet ihr von dem Video das Bedürfnis haben zu tanzen oder gar von dem Lied einen Ohrwurm haben fällt uns nur eins ein: Gern geschehen!

Website: Broadway Cares/Equity Fights Aids

Picture and video by courtesy of the artists.

Broadway Bares: Strip U – Psych Class

“A studly psychology student got an unforgettable lesson in Pavlov’s dogs when the strapping Josh Drake turned into trainer to a class of obedient male classmates in a drool-worthy dance. In full command of his pack, Drake walked the harness-clad mass of male virility down the runway in the number choreographed by Sidney Erik Wright.”

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