Spielfilme - Teil 3

Fetisch und BDSM in Spielfilmen – Teil 3: Folternde Momente

Wir kommen zu unserem dritten Teil der Reihe “Fetisch und BDSM in Spielfilmen” und dieses Mal wird gefoltert. Für einige unserer Personen aus dem Testpublikum waren die Filmszenen zu heftig. Traust du dich der Folter auszusetzen?

Achtung: In diesem Beitrag werden ein paar Film-Titel genannt, ohne hier eine entsprechend kommerzielle Werbung zu machen oder auch Wertung abzugeben.

Warum foltern wir? Meist um eine Information aus jemandem mit Gewalt zu erhalten, die er (oder sie) nicht freiwillig rausrückt. Und auch im real durchgeführten “Stanford-Prison-Experiment” im Jahre 1971 ist die Folter zum Einsatz gekommen. DAS EXPERIMENT (©2001, “Das Experiment”) wurde in Deutschland verfilmt und hat es später sogar zu einem US-Remake geschafft. Wir zeigen euch aber gern eine Szene aus der deutschen Version. Natürlich kommt bei der Folterszene auch wieder der Hollywood-Mythos mit dem Streifen Klebeband auf dem Mund vor.

Seit es eine Impfung gegen Polio (Kinderlähmung) gibt, ist dieses Medizinische Gerät in Vergessenheit geraten, die “eiserne Lunge”. Es gibt durchaus sehr klaustrophobische Bilder von diesem medizinischen Gerät. Und im Film A CURE FOR WELLNESS (©2016, “A Cure For Wellness”) kommt eine sehr ähnlich aussehende Apparatur vor. Der Protagonist wird in ein solches Gerät gesteckt und bekommt mit einem durchaus dicken Schlauch eine Zwangsernährung. Wobei die “Nahrung” durchaus ekelerregend sein kann. (Kurze Info: die Szene könnte für jemandem mit zartem Gemüt durchaus heftig sein!)

Wir kommen nun zur Mutter aller Torture-Porn-Reihen. In SAW V (©2008 “Saw V”) gibt es eine Pendelszene, in der der Gefolterte seine Hände zerquetschen muss um überleben zu können. Nun gut, so weit geht unsere gezeigte Szene nicht, aber die Vorstellung auf einem solchen Foltertisch zu liegen kann beim einen oder anderen Betrachter durchaus sexuelle Erregung hervorrufen. Und das ist nicht verwerflich.

Wir kommen nun zu einem sehr speziellen Film namens STRESS POSITION (©2013, “Stress Position”), bei welchem es keine deutsche Synchronisation gibt. Die Szene ist also auf Englisch. Im Film geht es auch um ein psychologisches Experiment und in der Szene ist der Hauptdarsteller auch gleich der Regisseur. Auch das Thema Homosexualität wird zur Sprache gebracht und die Tatsache, dass der Hauptdarsteller einen grauen Overall mit einem rosa Winkel anziehen muss, erinnert schon stark an dunkle Zeiten unserer Geschichte. Die Szene beinhaltet mehrere Folterszenen, zum ersten eine Szene mit dem Trinken des eigenen Blutes und zum zweiten eine Szene mit Wasserfolter. Wie gesagt, nichts für schwache Nerven!

Nun reisen wir wieder weiter in die Vergangenheit und schauen uns einen Kultfilm an, den die meisten kennen und die wenigsten wirklich komplett gesehen haben: UHRWERK ORANGE (©1971, “A Clockwork Orange”). In diesem Film gibt es eine durchaus legendäre Szene, in denen der Hauptdarsteller in einer Zwangsjacke auf einem Stuhl gefesselt ist und mit Metallklammern die Augen weit geöffnet bekommt um ein entsprechendes Rehabilitationsprogramm ansehen zu müssen. Und damals lief das noch ganz ohne Computereffekte, sprich der Schauspieler hat wirklich die Klammern ins Auge bekommen…

In der nächsten Szene wird ein angeblicher Kindermörder von den trauernden Eltern gefangen genommen und in einem Rausch der Selbstjustiz auf grausame Weise gefoltert. THE TORTURED (©2010, “The Tortured”) ist deshalb als Film insgesamt nur volljährigem Publikum zugänglich und uns war die Szene trotzdem wichtig an der Stelle, weil hier auch ein Ehepaar gemeinsam einen Menschen foltert. Also nicht ein einzelner “psychisch kranker Mörder”, sondern trauernde liebende Eltern, die durchdrehen und deshalb zu solchen Maßnahmen greifen. Na ob sie wohl den “Richtigen” Foltern…?

Und zum ausklang noch eine Szene aus der Reihe 007, mit der Lizenz zum Töten… äh Foltern. In JAMES BOND 007 – DIE WELT IST NICHT GENUG (©1999, “The World Is Not Enough”) wird unser geliebter Geheimagent ebenfalls von einer Frau gefoltert. Das Folterinstrument ist aber keine Hollywood-Erfindung, sondern stammt tatsächlich aus dem “finsteren Mittelalter”. Solch eine “Garrotte” gibt es unter anderem im “Mittelalterlichen Kriminalmuseum” in Rothenburg ob der Tauber zu sehen. Schon beängstigend, dass man jemanden auf diese Art nicht nur den Atem raubt, sondern auch das Genick brechen kann.

Genug der Worte, hier kommt das passende Video zu dem Beitrag. Aber Achtung: Nur für Erwachsene geeignet, ihr wurdet gewarnt!

Achtung, es kann sein, dass das Einbetten in den Fesselblog aufgrund des Jugendschutzes nicht funktioniert. Bitte dann auf folgenden Link klicken und das Video bitte direkt bei YouTube anschauen.

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