Schuluniform - Copyright 2022, mit freundlicher Genehmigung von Oliver

Schuluniformen und Kleiderzwang – Kleider machen Leute (Teil 7)

Viele Schüler können sich nicht vorstellen, dass es in vielen Ländern der Welt auch heute noch üblich ist Schuluniformen zu tragen. Was für viele ein störendes Kostüm darstellt ist für andere eine zweckgebundene Kleidung. Zudem übt diese Art der Uniform für manche Fetischfreunde eine gewisse Faszination aus. Doch handelt es sich nur um ein Rollenspiel oder ist es eine Lebenseinstellung?

Bei unserer Recherche zu den verschiedenen Themen rund um BDSM und Fetisch haben wir viele Gespräche mit wirklich faszinierenden Persönlichkeiten geführt. Einige können wir auch für ein Interview begeistern, so auch zum Thema Schuluniformen. Wir haben einen Mann getroffen, der solche Uniformen gerne trägt und es für ihn einen Reiz hat, einer fremdbestimmten Kleidervorschrift zu folgen.

Fesselblog: Musstest du während deiner eigenen Schulzeit selbst eine Schuluniform tragen?

Oliver: Nein, ich bin in Deutschland aufgewachsen. Und hier gab es in der Regel keine Schuluniformen. In den letzten Jahren gab es zwar mal ein paar Versuche, eine Schulkleidung (also eine Art Auswahl von Kleidung mit Schullogo) einzuführen, aber das hat sich auch nicht richtig durchgesetzt.

Fesselblog: Hätte es zum Beispiel in einem Internat die „Möglichkeit“ gegeben Uniform zu tragen bzw. tragen zu müssen?

Oliver: Tatsächlich habe ich mir als Jugendlicher mal gewünscht, für ein Austauschjahr auf ein englisches Internat zu gehen. Das wäre sicher sehr spannend gewesen. Leider ist es nicht dazu gekommen.

Fesselblog: Wann hast du entdeckt, dass eine Schuluniform für dich einen gewissen Reiz ausübt?

Oliver: Das war schon recht früh im 5. oder 6. Schuljahr. Wir hatten in unserem Englischbuch zunächst Zeichnungen und in späteren Jahrgängen dann auch Bilder von englischen Schülern, die alle in Schuluniform waren. Irgendwie hat mich das total angesprochen. Ich habe das damals natürlich noch nicht als sexuellen Fetisch auf diese Kleidung gesehen, aber ich war infiziert. Und dann bekam ich zufällig in der Stadtbibliothek ein Buch über ein Orchester in die Hand. Auch dort waren alle Fotos wohl mit einem englischen Schulorchester entstanden. Ich habe das geliebt. Nach und nach habe ich dann auch mehr über die englische Erziehung erfahren. Damals war die Prügelstrafe in England noch nicht ganz abgeschafft.

Fesselblog: Welche Gefühle hat es in dir hervorgerufen, als du als Erwachsener zum ersten Mal eine Schuluniform getragen hast?

Oliver: Es war ein ziemlicher Kick. Das auch deshalb, weil es direkt öffentlich geschah. Ich habe mich mit einem Erzieher in einer fremden Stadt getroffen – mitten in der Stadt. Er gab mir dann einen Beutel und sagte mir, dass ich mich auf der öffentlichen Toilette um die Ecke umziehen und alle Sachen in dem Beutel anziehen sollte. Das war eine vollständige Schuluniform.
Natürlich habe ich erst einmal geschluckt und lange überlegt, als ich die Sachen gesehen habe: kurze Hose, Kniestrümpfe, Hemd, Krawatte, Pullover – alles in grau mit blauen Streifen. Aber ich habe mir dann gesagt, wenn ich es jetzt nicht mache, dann mache ich es nie mehr. Und so habe ich die Sachen angezogen und mich dann auch irgendwann wieder aus der Toilette getraut. Auf der Straße angekommen war der Erzieher total stolz und ich auch. Und auch wenn ich glaubte, dass mich jeder anstarrt (es war nicht so, sondern es gab nur ein paar kurze Blicke wie mir der Erzieher später einmal berichtete), war es ein unbeschreiblich tolles Gefühl, diese Uniform zu tragen, von der ich während meiner Jugend immer wieder geträumt hatte.

Fesselblog: War es eine große Hürde dir selbst eine solche Uniform zu kaufen?

Oliver: Ja, es war vor allem problematisch. Damals gab es noch nicht die Zeit des Online-Handels und außerhalb von Großbritannien war es extrem schwer, überhaupt etwas zu bekommen. Meine ersten Uniformteile habe ich von meinem Erzieher bekommen. In England gab es damals so etwas wie eine Schule für erwachsene Schülerinnen und Schüler, die dort in einer Art Rollenspiel am Wochenende Schule spielten. Diese ‚Schule‘ hatte auch eine Uniform, die man per E-Mail mit Vorauszahlung bestellen konnte. Das habe ich dann mal gemacht.
Später habe ich mich bei einigen England-Aufenthalten auch mal in den Warenhäusern und einigen Schuluniform-Läden umgesehen. Aber die meisten Sachen dort waren zu klein. Ein paar habe ich aber auch passend gefunden und gekauft, allerdings in den speziellen Schuluniform-Läden habe ich mich das nicht getraut.

Fesselblog: Gibt es solche Uniformen von der Stange oder bevorzugst du eine Maßanfertigung?

Oliver: Inzwischen gibt es so etwas von der Stange. Es gibt ein paar Online-Shops, die sich tatsächlich auf Schuluniformen für Erwachsene spezialisiert haben. Dort bekommt man die schönsten Uniformen, bunt und auffällig.
Aber da Schüler immer größer und auch stämmiger geworden sind, haben auch einige Schulen inzwischen Sachen in größeren Größen, die man teilweise auch online bestellen kann.

Schuluniform - Copyright 2022, mit freundlicher Genehmigung von Oliver
Schuluniform – Copyright 2022, mit freundlicher Genehmigung von Oliver

Fesselblog: Was unterscheidet eine „Schuluniform“ von einer anderen Uniform, zum Beispiel einer militärischen Ausgehuniform?

Oliver: Der Unterschied ist natürlich vor allem das Szenario, welches man damit assoziiert. Aber die meisten erwachsenen Schuljungen bevorzugen z.B. auch Uniformen mit kurzen Hosen. Das wirkt irgendwie authentischer, und man sieht auch die meist dazu getragenen Kniestrümpfe. Dieses ’nur das nackte Knie ist zu sehen‘ ist etwas Besonderes an Schuluniformen.

Fesselblog: Verändern sich deine Gedanken und Gefühle, wenn du eine Schuluniform trägst?

Oliver: Ja, irgendwie schon. Es kommen Gedanken an Schulszenen auf. Ein Gedicht aufsagen müssen, einen Test schreiben müssen oder Ähnliches. Dann wird man vom strengen Lehrer korrigiert und eventuell auch für seine Faulheit bestraft. Das Tragen der Uniform versetzt einen in diese „Schulwelt“.

Fesselblog: Hast Du Angst dich in einer solchen Uniform in der Öffentlichkeit zu zeigen?

Oliver: Wie ich vorhin schon sagte, musste ich sie bereits ganz am Anfang öffentlich tragen. Ich war mit meinem Erzieher auch mehrmals in Museen, über die ich dann Aufsätze schreiben musste, oder auch Restaurants. Irgendwie glaubt man aber immer, man würde total auffallen und alle würden einen anstarren. Es fällt deutlich leichter, so etwas in einer fremden Stadt zu machen. In meiner Heimatstadt würde ich mich das nicht trauen.

Fesselblog: Fühlst du dich wie ein junger Knabe oder bist du auch beim Tragen der Uniform im Bewusstsein ein erwachsener Mann?

Oliver: Das ist eine schwierige Frage. Keiner der erwachsenen Schuljungen, die ich kenne, hat irgendein Interesse an realen Schuljungen. Es ist ein Spiel unter Erwachsenen, die alle denselben Fetisch in unterschiedlichen Ausprägungen pflegen. Aber ein richtig strenger Erzieher kann einen in diesen Zustand des Bammels vor einer Klassenarbeit, für die man nicht richtig geübt hat, reinbringen und auch so ausschimpfen, dass man sich wirklich wieder zurückversetzt fühlt.

Fesselblog: Wie fühlt es sich an „allein“ eine solche Uniform zu tragen und würdest du es dir manchmal wünschen in einer Gruppe von Erwachsenen, die alle Uniform tragen, in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein?

Oliver: Alleine ist es nett, aber verliert für mich auch etwas seinen Reiz, wenn man dann nicht im Kontakt (z.B. per Chat) mit anderen erwachsenen Schuljungen oder Lehrern ist.
Zu Zweit mit einem Erzieher im Rollenspiel ist es schon reizvoller. Und natürlich ist es besonders toll, wenn man mit mehreren Schülern zusammen ist, die halt auch alle die gleiche Uniform tragen, was es dann ja durch die Gleichheit noch authentischer macht. Außerdem ist man natürlich in der Gruppe emotional ’sicherer‘. Insofern ist es schade, dass der Fetisch in Deutschland nicht so verbreitet ist.

Fesselblog: Welchen Reiz hat es für dich, wenn du eine solche Kleidervorschrift, also das erzwungene Tragen einer Schuluniform, auferlegt bekommst?

Oliver: Ich bin ein ziemlicher Sub. Insofern ist für mich jede Art von Vorschrift ein gewisser Kick. Und so ist es auch mit Kleidungsvorschriften, gerade mit etwas Demütigendem. Und die Kleidung anziehen zu müssen, die normalerweise ein 12-jähriger trägt (und das auch meist heutzutage kaum mehr bzw. ungerne), ist natürlich ein starker (sexueller) Reiz.

Fesselblog: Welches Gefühl kommt in dir hervor, wenn du weißt, dass du diese Kleidung nicht ablegen darfst?

Oliver: Je länger ich die Kleidung trage, umso mehr komme ich in das Bewusstsein des Schülers. Einen Tag, ein Wochenende oder sogar länger nur noch ‚Knabenkleidung‘ tragen zu dürfen, ist schon ein ziemlicher Kick.

Fesselblog: Und wie ändert sich das Gefühl, wenn du die Uniform nicht ablegen kannst (weil sie zum Beispiel physisch abgeschlossen ist)?

Oliver: Das ist natürlich das Größte. Man hat keinerlei eigene Kontrolle mehr. Mich als Sub erregt das total. Aber das ist sicher bei vielen erwachsenen Schuljungen nicht so.

Fesselblog: Wie sieht es mit einem Rollenspiel aus? Bevorzugst du es beim Tragen einer Schuluniform auch von anderen Erwachsenen oder gar Spielpartnern „schulmeisternd“ behandelt zu werden?

Oliver: Definitiv. Das ist Teil des Ganzen. Die Uniform alleine ist es nicht, sondern die gesamte traditionelle Erziehung.

Fesselblog: In wie weit kombinierst du diesen „Kleiderfetisch“ mit BDSM? Ist der physische Einschluss in die Uniform vielleicht erst der Anfang?

Oliver: BDSM ist ja ein sehr weites Feld. Man kann mit dem Rollenspiel „Schüler-Erzieher/Lehrer/…“ eine Menge verbinden. Die klassischen Strafen wie Strafarbeiten, Ecke stehen, Arrest/Karzer oder natürlich auch Prügelstrafe. Es gibt aber auch einen Übergang in den Diaper Lover Bereich. Viele ‚Schüler‘ müssen nachts Windeln tragen und/oder werden auch im Bett fixiert (z.B. mit Segufix). Insofern gibt es natürlich eine Verbindung zu BDSM.

Fesselblog: Gerade bei der nächtlichen Fixierung sollte man verdeutlichen, dass es sich hier um das Nachspielen von einem Internatsszenario handelt. Hier beschränkt sich das gemeinsame Spiel zwischen Erzieher und „Zögling“ nicht auf eine Session, sondern weitet sich über mehrere Tage aus. Es gibt in mehreren Fetischen solche mehrtägige Events, wie z.B. ein Knast-Event. Warst du denn an einem solchen mehrtägigen „Erziehungscamp“/“Internatsspiel“ schon mal beteiligt?

Oliver: Nein, ich selber war noch nie auf einem mehrtägigen Internatsevent mit mehreren Schülern und Erziehern. Meine Erfahrung beschränkt sich da bisher auf Einzeltreffen, sprich ein Erzieher und ich für ein paar Tage.

Fesselblog: Wie möchtest du öffentlich wahrgenommen werden? Eher als erwachsener Sklave, der gezwungen wird eine für ihn eher untypische Schuluniform zu tragen oder eher als junger Schüler, der seine standesgemäße Alltagskleidung trägt?

Oliver: In der Schuluniform sehe ich mich mehr als Schüler und weniger als Sklave. Sklave verbinde ich eher mit anderen Szenarien, die ich auch mag.

Fesselblog: Sklave oder Schüler – Wer hat in deinem Bewusstsein den größeren Stellenwert?

Oliver: Es wechselt. Früher war für mich der Schüler ein extrem wichtiger Aspekt. Mit meiner Entwicklung in der BDSM- und Fetisch-Szene sind aber viele andere Dinge dazu gekommen, so dass der Sklave einen höheren Stellenwert bekommen hat. Aber ich mag die Schulszene nach wie vor sehr gerne und freue mich, wenn ich es mal wieder ausleben kann.

Schuluniform - Copyright 2022, mit freundlicher Genehmigung von Oliver
Schuluniform – Copyright 2022, mit freundlicher Genehmigung von Oliver

Fesselblog: Wann lebst du diesen Fetisch aus?

Oliver: Meist, wenn ich andere treffe, die es auch mögen. Es gibt einige andere ‚Schüler‘ in Deutschland und auch einige Erzieher. Kontakte bauen sich oft über Spanking-Portale auf. Und es gibt sogar eine Webseite für ‚adult schoolboys‘, wo sich viele mit demselben Fetisch austauschen und auch verabreden. Die meisten kommen aus Großbritannien, aber es sind auch aus vielen anderen Länder – auch außerhalb des Commonwealth – Leute dabei.

Fesselblog: Was viele Außenstehende nicht verstehen können ist die Tatsache, dass es sich bei dem Ausleben eines Fetischs nicht immer um einen direkten sexuellen Kontakt handelt. Viele dieser gemeinsamen Handlungen können also auf die „klassischen“ oder erwarteten Handlungen verzichten. Es ist ein Spiel über Erziehung, Zwang und Züchtigung. Hattest du schon einmal das Gefühl, dass für dich Grenzen überschritten wurden und gewisse Momente nicht mehr unbedingt einvernehmlich waren und hast du manchmal den klassischen sexuellen Akt bei dem Ausleben dieses Fetischs vermisst?

Oliver: Ein wenig Grenzen erweitern, ist ja eigentlich immer ein Thema bei Aktionen im weiteren BDSM-Bereich. Wenn z.B. eine Strafe nur Lust und Befriedigung ist, ist es für mich irgendwie falsch in dieser Art von Rollenspiel. Aber ich hatte noch nie das Gefühl, dass ein Erzieher Absprachen verletzt hätte.
Ich vermisse den klassischen sexuellen Akt nicht. Das liegt aber auch daran, dass ich in anderen Settings oft keusch gehalten werde und gelernt habe, die sexuelle Erregung als die wahre Lust zu erleben. Das ist sicher bei manchen anders, die dann z.B. ‚unartige Sachen zwischen Jungs machen‘. Auch hier gibt es halt eine große Bandbreite.
Ich denke, das Wichtige ist, dass man – wie insgesamt bei BDSM/Rollenspiel – vorher über die gegenseitigen Erwartungen, Grenzen, Tabus etc. redet. Und dann kann man vieles auch in einer Erziehungssituation einbauen.

Fesselblog: Wurdest du schon einmal in der Öffentlichkeit von außenstehenden Personen auf dein Outfit angesprochen?

Oliver: In der öffentlichen Öffentlichkeit noch nie. In Fetisch-Clubs, wie z.B. in Berlin, wurde ich schon angesprochen. Aber da tauscht man sich ja quasi über jeden Fetisch offen aus.

Fesselblog: Was würdest du anderen raten, die ähnlich wie du einen Fetisch für (Schul-)Uniformen haben und für die der Schritt in die Öffentlichkeit scheinbar eine unüberwindbare Hürde ist?

Oliver: Ich denke, das Wichtigste ist, sich mit anderen zu vernetzen, von ihren Erfahrungen zu lernen und vielleicht dann auch mit einem anderen ‚Schuljungen‘ oder Erzieher zusammen die ersten Schritte zu unternehmen.

Fesselblog: Vielen Dank Oliver für das spannende Interview!


Wie sieht es bei euch aus? Hat von euch jemand (z.B. im Internat) Schuluniform tragen müssen? Oder würde es euch jetzt als Erwachsener reizen eine Schuluniform anzuziehen (bzw. tragen zu müssen) und wie ein Schüler behandelt und auch ggf. gezüchtigt zu werden? Schreibt uns gern einen Kommentar.

Wichtig: Wir möchten noch etwas verdeutlichen und abgrenzen. In den letzten Jahren wurde mehrfach in den Medien über den Missbrauch von Schutzbefohlenen berichtet. Stark betroffen waren hier scheinbar kirchliche Einrichtungen. Hiermit möchten wir uns ausdrücklich von sexuellem Missbrauchs jeglicher Art distanzieren! Die in diesem Beitrag erwähnten sexuellen Gedanken, Gefühle und Handlungen fanden/finden ausschließlich unter erwachsenen Personen und einvernehmlich statt!

Veröffentlicht von

Dennis

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profi, ich unterstütze dich gern!

3 Gedanken zu „Schuluniformen und Kleiderzwang – Kleider machen Leute (Teil 7)“

  1. Hallo,
    vielen Dank für den interessanten Beitrag.
    Bei mir ist es ähnlich, ich habe auch einen „Schuljungenfetisch“. Meine bevorzugten Szenarien sind aber zu füheren Zeiten angesiedelt. So nach 1900. Ich bin besonders vom damals u.a. in Deutschland gängigen Matrosenanzug fasziniert. Habe mir da auch etwas selbst zusammengestellt. Mit blauer oder weissen Matrosenbluse, blaues Halstuch, blauer kurzen Hose dazu sehr lange, schwarze oder graue Strümpfe und feste hohe Schnürschuhe. Gerne mime ich darin im Rollenspiel den frechen Schuljungen, der wie es früher üblich war erzogen und (körperlich) bestraft werden muss.
    Der Matrosenanzug war zwar keine direkte Schuluniform, wurde aber damals von vielen Jungen in der Schule, zu Hause und auf der Strasse getragen.
    Mich würde sehr interessieren ob es noch mehr Männer oder auch Frauen gibt die auch auf dem Matrosenanzug bzw. Matrosenkleid stehen.

    1. Hallo Henry,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Es gibt mir Sicherheit Personen, die ähnliche Interessen haben. Und vielleicht meldet sich hier jemand zu Wort.
      Wir würden uns freuen!
      Viele Grüße

  2. Hallo Dennis,

    ja das wäre sehr schön sich mit anderen mal darüber auszutauschen.
    Historische Jungenkleidung fasziniert mich schon immer. Neben dem Matrosenanzug ist es auch die Kniebundhose. Egal ob aus Leder oder Stoff. Natürlich immer korrekt mit hochgezogenen langen Strümpfen.
    Strümpfe haben es mir auch angetan, obwohl ich mich nicht als Strumpffetischist sehe.
    Zum Matrosenanzug trage ich gerne sehr lange Strümpfe die an einem Hüfthalter befestigt sind. Das hat für mich absolut nichts weibliches, so oder so ähnlich würde es früher auch von Jungen getragen. Meist waren die Strumpfhalter an einem Leibchen besfestigt.
    Gibt es Leute die so etwas noch als Kind tragen mussten?
    Ich habe Erzieher denen macht diese Kleidung nicht’s aus, andere wiederum können damit nicht’s anfangen. Aber das ist ja vollkommen in Ordnung.
    Für mich spielt sie aber mittlerweile eine große Rolle. Und ich kann mich im Rollenspiel gut in die Situation eines „ungezogenen Schulknaben“ hineinversetzen.

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