Zwangsjacke aus Leder

Das Safeword, oder: wenn ein “Nein” nicht gilt

Ihr seid mitten in einer Session und diese soll nur eins: niemals enden! Ihr seid so geil und stöhnt laut “NEIN”, aber eigentlich soll sie nicht aufhören. Es ist deshalb unabdinglich vor einer BDSM-Session ein Safeword zu vereinbaren.

Nur beim Aussprechen dieses Wortes wird die Session abgebrochen. Wird mal kräftig an den Nippeln gespielt, da rutscht schnell mal ein “Nein” oder “Aufhören” heraus, aber oft will man das ja gar nicht, es soll ja weitergehen, vielleicht sogar etwas intensiver.

Ein Safeword sollte gut merkbar sein und kann auch aus dem Alltag sein, z.B. Marmelade. Wörter wie “superkalifragilistikexpialigetisch” sind dann doch eher ungeeignet und nur von einer geübten Sklavenzunge aussprechbar. Aber was ist denn nun, wenn ein Knebel das Sklavenmaul ausfüllt. Dann wird das Aussprechen ein Ding der Unmöglichkeit. Beim Einsatz eines Knebels muss deshalb ein anderes Signal vereinbart werden. Das können Klopfzeichen am Boden sein oder ein bewusstes Kopfnicken (nicht zu verwechseln mit Kopfschütteln).

Sprecht es vorher ab, bevor es zu spät ist und es kein Zurück mehr gibt. Denn BDSM sollte immer allen beteiligen Spaß machen. Eine Empfehlung des Fesselblog-Teams: Vereinbart zwei Safewords: das erste welches dem Meister signalisiert es etwas langsamer anzugehen und das zweite um eine Session abzubrechen.

Sicherheit geht vor, auch wenn manche Spielpartner darauf bestehen kein Safeword zu haben. Egal auf welcher Seite ihr euch befindet, besteht darauf ein Safeword zu vereinbaren. Nur in wenigen Fällen kommt es zum Einsatz, aber wenn es doch an die Grenzen geht, dann ist es umso wichtiger eins vereinbart zu haben. Wichtig ist nur, dass ihr euch das Safeword gut merken könnt. Am besten also vor Beginn einer Session das Wort auf einen Zettel schreiben!

Unabhängig vom Safeword: Passt bitte auf euch auf und achtet auf die Körpersprache des anderen. Manche Subs “trauen” sich nicht das Safeword auszusprechen, weil sie dann als Weichei dastehen. Liebe Tops: Ihr habt die Verantwortung! Wenn ihr merkt, dass euer Sub an seine Grenzen kommt, dann lieber etwas sanfter rangehen und dafür vielleicht länger. Viel Spaß dabei!

13 Gedanken zu „Das Safeword, oder: wenn ein “Nein” nicht gilt“

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