Rosen - Copyright 2021, fesselblog.de

Rosen haben Dornen

Schon sehr lange sind Rosen ein Zeichen für Liebe. Seit über 2000 Jahren werden sie als Zierpflanzen gezüchtet. Sie sind aber nicht nur schön anzusehen und duften, sondern sie haben auch Dornen, an denen man sich verletzen kann. Eine „Funktion“, die wir im BDSM gut einsetzen können.

Exkurs: Botanisch betrachtet haben Rosen eigentlich keine Dornen, sondern Stacheln. Der Volksmund spricht aber dennoch von Dornen, auch wenn das eigentlich nicht korrekt ist. Wieder was gelernt. Wir werden im weiteren Verlauf des Artikels vorrangig von „Dornen“ sprechen.

Unsere Flora hat einiges zu bieten. Ich kenne nur wenige Personen, die sich nicht über einen Blumenstrauß oder eine einzelne Blume freuen. Zugegeben, es gibt Menschen, die haben einen „schwarzen Daumen“ was die Botanik angeht. Diesen Personen würde man dann vielleicht nicht unbedingt Blumen schenken, da es für die armen Pflanzen mit einem Todesurteil gleichkommen würde.

Eine Rose sieht schön aus, eine Rose duftet herrlich. Man kann Rosenblätter auf dem Bett oder in der Badewanne verteilen. Und man kann mit den Dornen erogene Zonen berühren. Wie wäre es zum Beispiel mit den Nippeln. Sanft über die Nippel gezogen ergibt das ein leichtes Kratzen. Man muss es mit Maß und Gefühl machen, da es hier auch zu tieferen Einschnitten in der Haut kommen kann. Dies kann zwar beabsichtigt und einvernehmlich sein, aber wir empfehlen für den Einstieg die sanfte Variante.

Wir empfehlen euch den Delinquenten für die Behandlung zu fixieren. Die Fixierung sollte so gewählt werden, dass man an den zu behandelnden Körperstellen noch Zugriff hat. Wenn wir das Vorschaubild betrachten, so haben wir bewusst eine Zwangsjacke aus Leder gewählt, welche an den Nippeln entsprechende Klappen zum Öffnen hat. So ist das Opfer sicher verpackt und man kommt dennoch wunderbar an die erogenen Zonen.

Wir haben uns dabei erwischt einen weiteren Blick in den Garten zu werfen. Hier wächst einiges, was man für eine Behandlung einer devoten Person verwenden kann. Sollte euer Sklave für die Gartenpflege zuständig sein, so kann das Wachsen von Unkraut dafür sorgen, dass er es bereut nicht sorgfältig genug im Garten gearbeitet zu haben. An der einen oder anderen Stelle kann es bei Unachtsamkeit passieren, dass Brennnesseln wachsen.

Brennnesseln können für sehr folternde Momente sorgen. Wie wir alle wissen, haben Brennnesseln auf der Oberseite ihrer Blätter sogenannte Brennhaare, welche sehr leicht abbrechen und bei Berührung in der Haut stecken bleiben. In diesen Brennhaaren befindet sich eine Brennflüssigkeit, welche somit in die Haut injiziert wird. Es kommt zu einem brennenden Schmerz mit Juckreiz und einem Ausschlag auf der Haut (Quaddeln). Aus Vernunft würde man solche Pflanzen meiden, doch BDSM hat nicht immer etwas mit Vernunft zu tun. Und so kann es passieren, dass ein dominanter Spielpartner mit Handschuhen geschützt in den Garten geht, ein paar Brennnesseln „erntet“ und diese dann an diverse entblößten Körperstellen seines devoten Spielpartners legt oder gar bindet. Auch hier können die Nippel als Ziel dienen oder bei Herren der Intimbereich (z.B. Hodensack). Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir diese Spielart nicht empfehlen oder bewerben wollen, sondern nur darauf hinweisen, dass sie im Bereich des Möglichen ist.

Es soll durchaus Menschen geben, die bei diesem brennenden Schmerz sexuelle Lust empfinden. Ein Leser hat sich bei uns gemeldet und berichtet, dass er die Blätter von Brennnesseln im Sommern gerne zur Selbstbefriedigung verwendet. Ein paar männliche Leser dürften allein schon bei dem Gedanken ein schmerzverzerrtes Gesicht bekommen. Und ist es wichtig, dass jeder auf seine persönlichen Kosten kommt. Und wenn diese Praktik einvernehmlich ist, so sind wir die letzten, die das verurteilen.

Was finden wir noch in der Natur oder sogar dem eigenen Garten, das wir für BDSM verwenden können?

  • Äste von Bäumen oder Sträuchern als Schlaginstrument
  • scharfe Peperoni zum Verzehr (oder Ähnlichem)
  • Ingwer kann zu einem Buttplug geschnitzt eine intensive und brennende anale Erfahrung werden (Fiffing)
  • Zwiebeln können tränenreich sein
  • Kakteen
  • etc.

Die Natur bietet uns sehr viele (kostengünstige) Möglichkeiten ein paar Gemeinheiten in einer BDSM-Session einzubauen. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch für eine BDSM-Session vorab in der Natur bedient? Schreibt uns gern, welche natürlichen Ressourcen ihr gern verwendet und anderen empfehlen könnt. Wir sind gespannt!

Veröffentlicht von

Dennis

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profi, ich unterstütze dich gern!

2 Gedanken zu „Rosen haben Dornen“

  1. Klingt zwar eher nach Kinderstreich, aber Juckpulver aus Hagebuttenkernen kann sehr zur Belustigung des Tops beitragen. Besonders in Situationen in denen Sub sich nicht ungeniert kratzen kann.

    1. Das war damals wirklich ein Kinderstreich. Und mir würden da jetzt sofort ein paar interessante Stellen und Gemeinheiten anfangen.
      Kinderstreich… die heutigen Kinder wissen doch gar nicht mehr, wie Hagebutten aussehen. Das müssten sie erst einmal mit dem Smartphone recherchieren oder per WhatsApp die Mama fragen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

10 − 1 =

%d Bloggern gefällt das: