Carrara 2.0

NoFap – Verzicht auf Masturbation

Ostern ist gerade vorbei und auch die Fastenzeit hat ein Ende. Seit Jahren verbreitet sich im Internet eine Challenge oder ein Trend. Dieses Mal schütten sich die Teilnehmer kein Eiswasser über die Rübe oder ziehen sich ein Kondom durch die Nase, sondern es geht um den Verzicht auf die Masturbation.

Nicht wichsen, das klingt ja wie Keuschheit. Genau deshalb haben wir auf diese Kampagne “NoFap” einen Blick geworfen. Zur Namensgebung: “fap” ist ein englisches Slangwort und bedeutet soviel wie Masturbieren. So und wovor möchte diese Kampagne die Teilnehmer schützen? Vorrangig geht es um den Verzicht auf pornographische Inhalte.

Es geht vorrangig nicht darum keine Lust mehr zu empfingen. Viele Jugendliche und junge Erwachsene unterliegen einer regelrechten Pornosucht. Man(n) sitzt am PC und schaut einen Porno. Schon hat er auch den besten Freund in der Hand und der Samen wir unter der Hand verschleudert. Das Internet ist ein Schlaraffenland für Pornos und es werden täglich tausende mehr.

Wer also keine Pornos mehr schaut, der kann auch eher auf die Masturbation und die damit verbundene Selbstbefriedigung verzichten? Möglich ist es und bei einer gewissen Willensstärke geht das auch… zudem haben wir ja durch diese Internetkampagne einen gewissen Gruppenzwang.

Bisher gehen wir davon aus, dass die Beweggründe allesamt selbstauferlegt sind, aber jetzt wären wir ja nicht der Fesselblog, wenn wir darin nicht auch eine gewisse Fremdbestimmung einfließen lassen könnten. Warum nicht dieser Challenge beitreten und zudem einen Keuschheitsgürtel anlegen oder bestenfalls angelegt bekommen?

Wir haben uns ein bisschen umgehört und eine (nicht repräsentative) Umfrage gestartet. Das Ergebnis: eine fremdbestimmte Keuschheit fanden die meisten “unnatürlicher”, als bei einer internationalen Kampagne mitzumachen, die den Verzicht von Masturbation in den Mittelpunkt stellt.

Wie schön! Also liebe Keuschlinge… sollte also in der Umkleide beim Sport jemand in Zukunft euren Keuschheitsgürtel erblicken, dann könnt ihr ja sagen, dass ihr bei der Challenge dabei seid und der Keuschheitsgürtel euch dabei unterstützt. Das ist vielleicht ein tageslichttauglicheres Argument als die Tatsache, dass ihr ein keuscher Sklave seid…

Viel Spaß bei eurer Keuschheit

2 Gedanken zu „NoFap – Verzicht auf Masturbation“

  1. Komisch, Masturbieren muss nicht zum Onanieren führen.
    Männer masturbieren bis sie leider Onanieren.
    Frauen masturbieren bis, bis zum Eisprung, oder?
    NoFrap hat genau hier das Problem bei den Männern.
    Alle werden als Porno-Viewer abgestempelt und als onaniesüchtig.
    NoFrap 2.0 bräuchte neue, bessere Ansätze der Enthaltsamkeit,
    oder auch einen Ansatz mit NoFetisch.

    1. Hallo lieber anonymer Leser, wir freuen uns über deinen Kommentar.
      Masturbation oder sich durch Onanie befriedigen ist pratktisch gleich zu setzen.
      Du meinst sicher, dass es bei Männern meist beim Onanieren/Masturbieren zur Ejakulation (sprich dem Erguss) kommt.

      Das Thema Enthaltsamkeit ist jedenfalls immer weiter verbreitet und auch im Bereich BDSM in der Keuschheit fest verankert. Doch könnten sich wohl die wenigsten Fetischisten dazu verleiten lassen gänzlich auf den Fetisch zu verzichten. Wobei eine gewisse “Fastenzeit” Körper und Geist bestimmt nicht schaden.

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