Mr. S Leather in San Francisco - Copyright 2019, fesselblog.de

Wer ist “Mr. S”? (Teil 1 von 2)

In der Fetisch-Szene gibt es viele Shops für diverse Fetisch-Kleidung und auch Bondage-Ausrüstung. Ein paar wenige Hersteller gibt es schon mehrere Jahrzehnte. Wir haben einen Laden besucht und auch sehr nette Gespräche geführt. Und es wurde eine für uns wichtige Frage beantwortet: Wer ist eigentlich “Mr. S”?

Inzwischen sind wir mit unserem Blog schon weit gereist. Wir waren in München, in Berlin, in der Schweiz und eine Gastautorin war für uns in Österreich unterwegs. Dieses Mal sind wir ans andere Ende der Welt gereist. Klar könnten wir behaupten, dass unsere Reise einen ausschließlich redaktionellen Hintergrund hatte, aber ein bisschen Urlaub war zwischen den Fetisch-Stationen schon dabei. Aber wo ist denn nun das “Ende der Welt”? Wenn man auf der Landkarte schaut, dann wäre das wohl “ganz links”, also die Westküste der USA: San Francisco!

Nach dem Besuch auf Alcatraz kommt man als Fetisch-Freund an einem Laden praktisch nicht vorbei: “Mr. S Leather”! Über dem Eingang wehen schon die entsprechenden Flaggen und wir können es kaum erwarten einzutreten. Natürlich inspizieren wir den Laden genauestens und teilen den Verkäufern auch unseren Grundgedanken vom Fesselblog mit. Als wir gefragt haben, ob wir Bilder machen dürfen, da haben wir sogar große Zustimmung erhalten. Natürlich sollten wir darauf achten, dass keine anderen Gäste drauf sind (Privatsphäre ist eben auch hier wichtig). Aber diese Offenheit kennen wir aus Deutschland nicht. Hier haben wir beim Zücken von Handy oder Kamera eher schon mal einen kleinen Anschiss bekommen. Eigentlich schon pervers,… die Amis sind ja angeblich so ultra-prüde und in diesem Laden ist genau das Gegenteil der Fall. Wie uns gesagt wird, ist das wohl eher eine Besonderheit in genau diesem Laden.

Mr. S Leather in San Francisco - Copyright 2019, fesselblog.de
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Wir schauen uns um, finden viele Fetisch-Kleidungsstücke und viele schöne fesselnde Spielsachen. Und wenn man hier etwas ausprobieren möchte, dann kann man das sehr gern tun. Maske aufsetzen? Kein Problem, die Verkäufer schnüren diese sehr gern zu. Halsband anlegen? “Ja sehr gern… dürfen wir das Schloss auch gleich anbringen?” Man muss halt nur vorab mitteilen, wie lange die Fesseln dran blieben sollen. Es ist aber jedenfalls nicht unüblich, wenn ein Gast hier irgendwann nur noch im Lederjock rumläuft und von den engagierten Verkäufern die passenden restlichen Objekte der Begierde gereicht bekommt.

Mr. S Leather in San Francisco - Copyright 2019, fesselblog.de
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Hier gibt es (fast) alles, was das Fetisch-Herz begehrt. Und mit ausreichend gedecktem Bankkonto kann man hier auch das ein oder andere Schmuckstück mit nach Hause nehmen. Natürlich muss das ein oder andere Souvenir mit uns mit, denn die Lederqualität “Made in San Francisco” hat uns nach ausreichendem Test vor Ort doch überzeugt. Ein Handwerk, welches wir mit unserem persönlichen Einkauf fördern wollen und welches wir mit einem Beitrag im Fesselblog auch entsprechend würdigen möchten.

Es gibt inzwischen viele Online-Stores, doch oft mangelt es bei Bondage-Equipment an Qualität. Die Spielsachen sind oft nur für den einen Moment ausgelegt und danach kann man sie in die Tonne werfen. Die hauseigenen Leder- und Metall-Fesseln von Mr. S Leather sind praktisch für die Ewigkeit ausgelegt, gute Pflege vorausgesetzt! Das beste Leder nutzt einem nichts, wenn es nicht entsprechend pfleglich behandelt wird. Ein bisschen Lederfett wirkt oft Wunder und schon ist man auch über die Tatsache im Klaren, ob es sich um echtes Leder oder um billiges Kunstleder handelt. In Kunstleder wird das Lederfett nicht einziehen.

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Nicht so bei Mr. S Leather, die Produkte haben uns echt überzeugt! Inzwischen gibt es auch viele Fetisch-Klamotten in Gummi und auch in Neopren. Auch die Doggy-Abteilung ist dem Trend entsprechend hier stark gewachsen.

Doch es steht noch die Antwort auf die einleitende Frage aus! Wer ist denn nun “Mr. S”? Diese Frage werden wir in Teil 2 beantworten. Freut euch drauf, denn wir gehen auf eine gemeinsame Reise um die Welt. Zudem dürfen wir dann zu einem besonderen Jubiläum gratulieren, aber vielleicht auch eine Träne vergießen…

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