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Das neue Leben – Mind Games (Teil 4)

Abschließend zu unserer Reihe „Mind Games“ wollen wir euch auch in die Gedankenwelt eines verkauften Sklaven entführen und euch auch auf mögliche Risiken aufmerksam machen. Denn egal wie geil ein BDSM-Spiel sein kann, es könnte auch negative Nachwirkungen haben.

Nun kommen wir zum abschließenden Teil der Reihe „Mind Games“. Wir haben für dieses Gedankenspiel unseren Sklaven öffentlich gefesselt und zur Schau gestellt, an einen Unbekannten für viel Geld vermietet, ihm den Schädel kahlgeschoren, ein Stück Kuchen im Futternapf serviert und dann im Dunkeln allein gelassen. „Das neue Leben“ musste er auch erst einmal verdauen (und nicht nur den Kuchen im Magen), denn fortan sollte er als vermietbares Lustobjekt wohlhabenden Mietern zur Verfügung stehen. *FUCK*… das ist verdammt nochmal sein Schicksal und sein „neues Leben“. Bittere Realität oder alles nur gespielt? Es ist dunkel…

Na ganz dunkel war es nicht, denn wir haben dem am Boden liegenden und gefesselten Sklaven eine Kerze angezündet, auf dass ihm ein Licht aufgeht. Doch auch bei euch wollen wir Licht ins Dunkel bringen, liebe Leser. Der Verkauf bzw. das Vermieten unseres Sklaven war rein fiktiv und hat in einem sogenannten „Mind Game“ (Gedankenspiel) vorrangig in den Köpfen der Beteiligten stattgefunden.

Doch auch ein solches Gedankenspiel kann physische und auch psychische Auswirkungen haben! Physisch musste unser lieber Freund mehrere Stunden gefesselt und teils auch geknebelt verbringen. Zudem wurde ihm der Kopf kahlgeschoren und nun muss er auch erst mal wieder warten, bis die Haare nachwachsen. Doch die Spuren am Körper sind sonst weitgehend ausgeblieben (eben bis auf die „neue Frisur“).

Und dennoch hat dieses Mind Game Erinnerungen hinterlassen, Spuren auf der Seele. Da er in seinem Dasein als Sklave von einem sehr starken Top geführt und aufgefangen wird und alle Beteiligten psychisch sehr stabil sind, wussten wir ganz genau, wie weit wir bei einem solchen Gedankenspiel gehen konnten. Bei unbekannten Spielpartnern, die man menschlich und auch innerhalb einer Session noch nicht gut kennt, sollte man mit solchen Mind Games eher vorsichtig sein. Im Extremfall könnte es zu einem physischen und vor allem psychischen Zusammenbruch kommen.

Bei einem psychischen Zusammenbruch könnte im Extremfall auch ein Trauma die Folge sein, welches Tief in der Seele verankert ist. Von daher eine extrem große und wichtige Bitte an alle Freunde von BDSM, Fetisch und auch Mind Games: Bitte sprecht vorher genau ab, wie weit man gehen kann.

Ihr könnt das nur zusammen genießen, wenn das gemeinsame Ausleben von BDSM einvernehmlich ist und man immer noch den Menschen dahinter ehrt und respektiert. Solltet ihr ein solches Mind Game ausprobieren wollen, dann ist es empfehlenswert, sich mit kleinen Schritten in diese Welt zu begeben. Es beginnt mit einem kleinen Rollenspiel und kann in einer mehrstündigen oder gar mehrtägigen Session enden. Wichtig dabei ist, dass die dominanten Spielpartner immer genau wissen, wie weit sie mit ihren devoten Spielpartnern gehen können. Denn in einem Mind Game können die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sehr stark verschwimmen.

Wir wünschen euch viel Spaß und passt aufeinander auf!

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