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Wahl des „richtigen“ Keuschheitsgürtels

Keuschheit, ein Mythos aus dem Mittelalter, und doch für viele im Bereich BDSM ein wichtiger Bestandteil. Doch wie lange kann man einen Keuschheitsgürtel wirklich tragen? Wir haben uns mal umgehört und auch im Selbsttest ein paar sehr interessante enthaltsame Moment erleben dürfen.

Über die Faszination Keuschheit haben wir euch bereits berichtet und in vielen weiteren Beiträgen haben wir das Thema immer mal wieder aufgegriffen. Wir haben nicht nur mehrere Selbstversuche gemacht, sondern inzwischen auch viele Erfahrungsberichte von treuen Lesern erhalten und das Ergebnis wollten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Zudem erhalten wir sehr oft die gleichen Fragen, was uns dazu inspiriert hat einen Folgebeitrag über die „Faszination Keuschheit“ zu schreiben.

  • Welcher ist der „beste“ Keuschheitsgürtel?
  • Wie lange kann man einen Keuschheitsgürtel tragen?
  • Wieviel kostet ein „guter“ Keuschheitsgürtel?
  • Kann ich mit einem Keuschheitsgürtel in ein Flugzeug steigen?

Diese Fragen zu beantworten ist fast unmöglich. Und dennoch wollen wir euch ein paar Kriterien liefern, die es euch vielleicht vereinfachen den passenden Keuschheitsgürtel für sich selbst zu finden. Beim Einkaufen von Kleidern geht man in ein Bekleidungsgeschäft, probiert ein paar Sachen an und was passt und gefällt, das wird auch gekauft.

Ähnlich ist es auch in diversen Erotik-Shops. Man geht rein, probiert Fetisch-Kleidung und was passt und gefällt wird gekauft. Doch wie sieht es mit eben diesen diversen abschließbaren Spielsachen aus? Kann man das auch ausprobieren. Da es sich hier um Hygieneartikel handelt gibt es von 99 % der Händler ein klares „Nein“!

Wie findet man also den „richtigen“ Keuschheitsgürtel. Der Beginn ist für die meisten Wunsch-Keuschlinge ähnlich. Man geht in einen Laden oder Webshop und kauft sich ein günstiges Modell zum Ausprobieren. Es muss ja nicht zwangsläufig sein, dass ein Wunschgedanke in unserem Kopfkino dann auch am eigenen Leib gleiche Freude bereitet.

Gerade wir Männer sind sehr einfach gestrickt. Wenn wir etwas erotisch finden, dann meldet sich im Schritt sehr schnell jemand zu Wort. Bei Frauen sieht es da etwas anders aus. Von daher liebe Frauen seid uns bitte nicht böse, aber wir werden im weiteren Verlauf des Beitrags eher auf den Einschluss des männlichen Geschlechtsteils eingehen. Sollte jedoch eine keusche Leserin dazu ihren Input liefern, so sind wir sehr empfänglich für jeglicher Art von Erfahrungsbericht.

So, nun zurück zu euch Schwänzen,… äh Männern *grins*. Eine grundlegende Entscheidung eines Keuschheitsgürtels ist die Wahl der richtigen Keuschheitsgürtel-Art. Es gibt Keuschheitsschellen auf Cockring-Basis und es gibt Vollkeuschheitsgürtel mit Gurt um die Hüfte. Beide Varianten haben ihre Daseinsberechtigung.

Unauffälliger unter der Alltagskleidung sind meist die Keuschheitsschellen auf Cockring-Basis. Wie funktionieren diese? Man legt zunächst den Basis-Ring an (um Penis und Hoden), eben einen „Cockring“, danach wird der Penis in ein „Rohr“ gesteckt und mit dem Basis-Ring verbunden. Einmal klick mit dem Schloss und die Keuschheitsschelle ist abgeschlossen. Es gibt Modelle mit einem geschlossenen Basis-Ring und welche zum Öffnen. Gerade zum An- und Ablegen ist ein Ring zum Öffnen durchaus einfacher. Für das längere Tragen mag ein Ring ohne Scharnier angenehmer sein.

Zudem ist es empfehlenswert ein Modell zu testen, welches mehrere verschieden große Basis-Ringe mitliefert. Nicht jedermanns bestes Stück ist gleich groß. Es gibt bei der Wahl der Keuschheitsschellen nicht nur Unterschiede bei der Größe des Basis-Rings, es gibt auch unterschiedliche Formen und Größen beim Peniskäfig selbst.

Es hilft also nichts, das beste Stück muss vermessen werden. Es sollte der „schlaffe“ und auch der „steife“ Zustand vermessen werden. Umfang für Cockring, Penislänge und auch Penisumfang sind entscheidend. Und wenn man sich dann auf die Suche nach einem passenden Modell macht, kann man diese Werte als Referenz nehmen.

Es gibt immer wieder verschiedene gedankliche Ansätze. Die einen sagen, dass man nur den schlaffen Zustand nehmen soll, denn der Penis soll ja keine Möglichkeit haben sich im Keuschheitsgürtel zu entfalten. Andere bevorzugen die schmerzreduzierte Variante, in der sich der Penis zum Teil oder vollständig im Keuschheitsgürtel entfalten kann. Je größer der Keuschheitsgürtel, desto auffälliger wird er auch unter der Alltagskleidung sein.

Zur Wahl des richtigen Materials könnte man auch einen Roman schreiben. Es gibt weiche Modelle aus Silikon, harte aus Kunststoff oder Edelstahl bis hin zu Titan! Es ist natürlich auch eine Frage der Verträglichkeit auf der Haut. Sofern man eine Allergie auf bestimmte Materialien hat, sollte man dies beim Kauf berücksichtigen.

Und wenn auf dem Markt kein passender Keuschheitsgürtel dabei ist, dann helfen diverse Hersteller mit einer Maßanfertigung. Wir sind tatsächlich in die Verlegenheit gekommen, vor einigen Jahren (es war 2012, also noch vor der Geburtsstunde des Fesselblogs) eine Keuschheitsschelle auf Maß zu bestellen. Uns war es damals wichtig einen Hersteller aus Deutschland (Steelworxx), also vor Ort, zu haben.

Anders hat es sich dann bei der Wahl eines Voll-Keuschheitsgürtels zugetragen, da haben wir 2016 dann ein Modell aus Belgien gewählt, einen Carrara 2.0 von „Carrara Design“, über den wir auch schon einen entsprechenden Erfahrungsbericht geschrieben haben.

Aber warum denn beide Varianten? Ganz einfach, es hatte anatomische (medizinische) Gründe und so haben wir uns dazu entschieden zwischen beiden Modellen hin- und herwechseln zu können. So kann am Wochenende und bei einer Session der Voll-Keuschheitsgürtel getragen werden und im Alltag, in Arbeit und Freizeit, die Keuschheitsschelle diskret unter der Kleidung.

Solche Modelle auf Maß können in der Regel ein paar Euro mehr kosten. Teils findet man im Internet für 20 Euro schon einen Keuschheitsgürtel. Bei „besserer“ Verarbeitung findet man auch schon gute Modelle für 100-200 Euro. Und diverse Luxusmodelle bewegen sich im vierstelligen Euro-Bereich. Es gibt für jeden Geldbeutel die passende Lösung. Aber es hat ja auch jeder andere Ansprüche an eine solche Investition.

Wir haben natürlich auch bei unserem Sklaven mal nachgefragt, welches Modell er tragen darf. Die Aufmerksamkeit ist natürlich gestiegen, als wir das gute Teil bestaunen konnten. Es handelt sich um eine Keuschheitsschelle, welche bereits verbaute Elektroden dran hat. Somit kann man diverse elektrische Spielereien betreiben, ohne den Keuschling vorab zu befreien.

Zudem haben wir erfahren, dass unser Sklave die Keuschheitsschelle seit inzwischen viereinhalb Monaten dauerhaft trägt, mit einer Ausnahme: Zur Reinigung wird der Keuschheitsgürtel regelmäßig für wenige Minuten abgenommen und Penis und Keuschheitsgürtel selbst werden gereinigt. Zudem werden Penis und Hoden auf Verletzungen untersucht. Doch dieses Ritual wird nicht vom Sklaven selbst durchgeführt, sondern von seinem Top. Zu seiner eigenen Sicherheit werden die Hände auf dem Rücken mit Handschellen fixiert und so kann der Top das beste Stück seines Sklaven nach der Reinigung auch wieder artgerecht verschließen.

Bis auf die Tatsache, dass er manchmal den Keuschheitsgürtel sprengen möchte, hat der Sklave auch gute Erfahrungen gemacht. Es gab aber auch schon negative Meldungen von anderen Lesern, die von Scherstellen, offenen Wunden, das Problem mit der Morgenlatte bis hin zur Einlieferung im Krankenhaus wegen Blutstau viele Erfahrungen gesammelt haben.

Auch hier können wir euch nur raten, euch langsam an das Thema heranzuwagen. Es macht keinen „Sinn“, sich einen KG zu kaufen, ihn anzulegen, den Schlüssel wegzuschmeißen und zu sagen „ich bleib nun für immer keusch“. Nein! Stück für Stück. Teste Modelle aus, mal ein paar Stunden, mal ein Wochenende und dann auch mal in der Arbeit, im Alltag und am Anfang noch mit „Notschlüssel“ im Gepäck. Um euch selbst aber nicht selbst zu beschummeln sollte der (bzw. die) Schlüssel schnell an einen Top oder Keyholder abgegeben werden.

Wenn ihr natürlich soviel „Glück“ wie unser Sklave habt (*au au, nicht hauen*), dass euer Top euch über mehrere Monate keusch hält, dann seid ihr am Ziel angekommen. „Wahre“ Keuschlinge haben uns berichtet, dass sie sich ohne Keuschheitsgürtel nackt fühlen. Es ist für viele ein fehlendes Puzzle-Teil zur eigenen sexuellen Identität.

Für das Reisen mit dem Flugzeug legen viele Keuschlinge ihren Keuschheitsgürtel ab. Andere steigen auf Kunststoff-Modelle inkl. Kunststoffsiegel um. Und für den Notfall (wie mit einem Intimpiercing) muss man halt vor den Flugbegleitern in der Kabine die Hosen runterlassen und zeigen, was da am Scanner gepiepst hat.

Findet euren persönlichen Weg im Bereich BDSM und Fetisch und bitte seid nicht enttäuscht, wenn ihr am Anfang Stolpersteine vor euch habt, die ihr erst überwinden müsst. Im „Extremfall“ kann es sein, dass ein Einschluss im Keuschheitsgürtel bei euch nicht möglich ist. Gesundheitlich, anatomisch, berufsbedingt. Aber man kann auch ohne Einschluss in einem Keuschheitsgürtel keusch leben. Erinnert euch an die „NoFap“-Bewegung. Passt aufeinander auf. Und wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann könnt ihr uns hier gern einen Kommentar schreiben oder eine E-Mail an kontakt@fesselblog.de. Und wer weiß… nach dem Locktober ist vor dem Locktober… also übt schon mal, damit ihr dieses Jahr auch dabei sein könnt.

Veröffentlicht von

Dennis

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profis, ich unterstütze dich gern!

39 Gedanken zu „Wahl des „richtigen“ Keuschheitsgürtels“

  1. Ich habe massenweise Keuschheitsgürtel und -schellen getestet – darunter Carrara (damals Goethals), CB3000, KTB, ChastitySteel, CB9000, Ceinture de la Chastète, HolyTrainer, steelworxx, Raycity Biosourced Resin cock cage, modified steelworxx Looker 01 for PA. Ich bin die meiste Zeit eingeschlossen – die Zeit, die ich in meinem Leben in solchen Vorrichtungen verbracht habe, würde ich grob auf 10-15 Jahre beziffern.
    Ich bekomme kein Geld von der Firma Latowski für die folgenden Zeilen, es ist also meine ehrliche Meinung:
    Den Latowski halte ich für den einzigen alltagstauglichen Vollstahlgürtel auf dem Markt – im Moment bin ich wieder bis auf Weiteres darin eingschlossen. Ich bin Tierarzt (54), und ich würde behaupten, dass ich mein Studium, das drei Staatsexamina sowie Physikum und Vorphysikum beinhaltet, nie ohne den Gürtel geschafft hätte – ich habe ihn seit bestimmt 25 Jahren oder länger – manchmal war lediglich bauchbedingt eine kleine Änderung fällig. Ein guter Freund hat mich regelmäßig die letzten zwei Monate vor den Prüfungen darin eingeschlossen und mir die Schlüssel erst danach wieder ausgehändigt. Ich habe in diesem Gürtel viele Stunden auf harten Hörsaalbänken (sehr aufrecht sitzend) verbracht – und während Prüfungen (die auch mitunter in Kuh- oder Pferdeställen stattfanden). Ich hatte Zeit zum Lernen – keine Studentenparties oder sonstige Vergnügungen. Auch die Zeit, die ich sonst für Masturbation mehrmals täglich verschwendet habe, konnte ich somit besser nützen.
    Dieser Gürtel muss nicht zur Reinigung abgenommen werden – das Spülsystem ist perfekt. Deshalb wurde das Design auch über die ganzen Jahre nicht geändert. Der Gürtel trägt sich bequem und die tägliche Hygiene stellt kein Problem dar. Die längste Zeit durchgehend habe ich das Teil übrigens über ein halbes Jahr getragen – ohne jemals für kurze Zeit befreit zu werden. Unter normaler Alltagskleidung, incl. Jeans, hat bisher kein Mensch meinen Gürtel erkannt. Einmal hat er sogar den Tritt eines ungebärdigen Hengstes abgewehrt.
    Ich will damit sagen, dass Keuschheitsvorrichtungen nicht generell einem erotischen Zweck dienen müssen. Mir hilft der Gürtel, meine Konzentration auf andere Dinge zu lenken.
    Bei allen getesteten Keuschheitsschellen hatte ich das gleiche Problem: Sie waren nicht sicher und ich konnte meinen Penis herausziehen. Deshalb habe ich ein 8,00-mm-Prince-Albert-Piercing. Ergebnis: Bei längerem Tragen (mehr als eine Woche) entzündet sich der Stichkanal, weil die Konstruktion zu sehr daran zieht.
    So dumm es klingt – aber ein Vollstahlgürtel erscheint mir alltagstauglicher als Keuschheitsschellen. Für Extremsportler oder Berufe, die mit extremen Bewegungen verbunden sind, mag es anders sein – aber bei normalen Berufen und Freizeitaktivitäten kann der Gürtel ohne Wenn und Aber getragen werden.
    Das Problem, dass ich bei manchen Vorrichtungen meinen Penis herausziehen konnte (ihn aber nicht mehr zurückpositionieren konnte), hat sich nach einer Beschneidung im Alter von ca. 50 Jahren praktisch auf null reduziert.
    Wenn ich jetzt den Anschaffungspreis auf die Zeit, seit der ich den Gürtel besitze, gegenrechne, hat sich jede Mark (ja, damals D-Mark) gelohnt. Viele andere Vorrichtungen waren herausgeschmissenes Geld. Bereits beim ersten Besuch wurde ich sehr freundlich empfangen und fachmännisch beraten. Für mich war es eine Reise durch halb Deutschland – die sich jetzt seit über 25 Jahren mehr als gelohnt hat.
    Wenn man es ernst meint – lieber gleich was „G’scheites“ kaufen…
    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
    Ihr
    Markus R.

    1. Hallo Markus,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar, über den wir uns sehr gefreut haben. Wir haben großes Interesse mehr zu erfahren und werden uns bei dir direkt melden für Details.
      Viele Grüße
      Dennis vom Fesselblog

        1. Wir freuen uns auch. Die E-Mail sollte dich bereits erreicht haben. (Bitte deinen Spam-Ordner prüfen.)
          Viele Grüße und einen erfolgreichen Tag.
          Dennis vom Fesselblog

    2. Hallo Markus!
      Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!
      Darf ich annehmen, dass du von eher sehr schlanker Statur bist?
      Denn mit zunehmender Körpergröße und Gewicht wächst auch der Latowski Voll-KG leider 3-dimensional mit!
      Keuscher Gruß
      mark alias forSirsfunonly

      1. Wir sind mit Markus schon in Kontakt. Vielleicht bekommen wir schon bald mehr Infos über den Latowski, die ich dann sehr gern in einem weiteren Beitrag mit allen Lesern teile.
        Viele Grüße
        Dennis vom Fesselblog

  2. Vielen Dank für die ausführliche Würdigung des Themas ‚KG‘

    MEIN hauptsächlicher Reiz, einen Keuschheitsgürtel zu tragen ist allerdings nicht das Thema ‚Keuschheit‘.
    Also schon manchmal, wenn ich meiner Frau den Schlüssel für einen Tag übergebe, dann steht da schon der Gedanke nach Keuschheit im Vordergrund – so dass meine Frau auch etwas ‚von mir hat‘.

    Ich habe einen CS-100 von Fetisch-Felix.
    Ich habe mir allerdings eine Version mit langem und dicken Rohr bestellt, (130mm Länge, 40mm Durchmesser), die ein Anschwellen des Penis praktisch nicht verhindert: bei ‚voll aufgebautem Druck‘ spürt man aber trotzdem deutlich und sehr angenehm rundum die Begrenzung.
    Das große gebogene Rohr wäre auch nicht leicht zu verstecken – aber das war auch nicht mein Ziel. Ich habe extra eine Version bestellt, bei der das Rohr deutlich vom Körper absteht.

    Das hat natürlich Folgen:

    1. Beule
    Ich habe bei angelegtem Keuschheitsgürtel nur die Wahl zwischen einem weit schwingenden Rock oder einer sehr dicken Beule in der Hose. Ein weiter Mantel hilf auch, aber den muss man ja auch wieder ausziehen.
    Beide Alternativen finde ich sehr reizvoll:
    Eine (sehr) dicke Beule z.B. in einer Glanz-Leggins.
    Oder das Gefühle einen kurzen faltenwerfenden Rock zu tragen und dann in der Öffentlichkeit zu hoffen, dass das Rohr sich zischen den Falten gut versteckt.

    2. Stimulation
    Dadurch, dass das Rohr einen relativ großen Umfang hat, ’schlackert‘ der Penis darin herum, sobald die erste Errektion nach einiger Zeit abgeflaut ist. Am Schaft ist das Rohr aber doch so eng, dass die Vorhaut zurück gespannt wird und die Eichel frei im Rohr hängt oder schwingt.
    Der Effekt ist, dass beim Gehen bei jedem Schritt die nackte Eichel an die Stahlwände stößt, was sehr anregend ist.

    3. Kein Entkommen
    Das Stahlrohr verhindert zwar primitives ‚Fummeln‘, aber nicht grundsätzlich zur ‚Erleichterung‘ zu kommen. Man muss sich zwar schon anstrengen, abe man kann doch Erleichterung erreichen, wenn es denn unbedingt ’sein muss‘.
    Aber: welcher Mann kennt das nicht, dass er nach der ‚Erleichterung‘ aus dem ganzen Fesselkram und jedem Fetischoutfit raus will?
    Dem ist hier aber ein Riegel (oder besser: ein Schloss) vorgeschoben.
    Man ist im Falle von ‚vorzeitiger Erleichterung‘ gezwungen mit den Folgen zu leben, bis man den Schlüssel wieder in Händen hält.

    Herzliche Grüße, Dodo

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