Barcode

Kennzeichnung von Sklaven

Sollte man seinen Sklaven kennzeichnen? Einige Sklaven tragen ein optisches Zeichen, sodass Außenstehende sofort erkennen, dass sie der Eigentum von jemandem sind. Diese Kennzeichnung kann unter Umständen sogar äußerst praktisch sein.

Über das Thema Körpermodifikationen haben wir einen eigenen Artikel. Doch immer wieder sehen wir schicke und auch eindeutige Tattoos oder hören von Kennzeichnungen, die unter die Haut gehen. Wie bei einem lieben Bekannten, der stolz auf dem Rücken einen zweidimensionalen Strichcode trägt.

Die Bedeutung ist eindeutig zu sehen, es handelt sich um eine Nummer der Sklavenregistrierungszentrale. Es war auch nicht das erste Mal, dass uns ein solcher Strichcode auf nackter Haut entgegenstrahlte. Doch leider sind diese Codes in den wenigsten Fällen maschinenlesbar.

Es ist schon ein geiler Gedanke, wären die Barcodes auf der Haut für entsprechende Scanner lesbar. Würden die Sklaven dann nackt auf einem entsprechenden Event antreten, dann könnte man sich gleich am Kassen-PC erfassen und registrieren.

Ein ähnlicher Grundgedanke geht ein paar Hautschichten tiefer. Es geht um das “Chippen”. Ein kleiner RFID-Chip wird hierbei mit einer Spritze unter die Haut gespritzt und verteilt dann da auch dauerhaft. Dieser Chip lässt sich dann mit entsprechenden Lesegeräten maschinell lesen.

Hauptunterschied ist wohl, dass der Chip im Gegensatz zum Tattoo unsichtbar ist. Ist das Tattoo meist nur eine optische Körpermodifikation, so bietet der Chip unter gewissen Umständen sogar ein paar nützliche Funktionen. Mit einem Chip in der Hand könnte man zum Beispiel ein Haustürschloss öffnen. Zudem kann man diverse Chips auch online registrieren lassen, so wie man es auch bei Portalen von Chips für Haustiere kennt. Ähnlich wie bei der Sklavenregistrierungsnummer kann man hier einen Eigentümer eintragen.

Jeder Gesprächspartner mit einem solchen optischen Merkmal, den wir bisher kennenlernen durften, hat uns das selbe über die Beweggründe erzählt: Stolz, Überzeugung und manchmal ein gewisses Maß an Fremdbestimmung.

Was haltet ihr davon? Würdet ihr für eure Domina oder Master ein Tattoo stechen lassen oder euch einen Chip implantieren lassen?

 

7 Gedanken zu „Kennzeichnung von Sklaven“

  1. Ist die Beziehung gefestigt, halte ich viel von einer sichtbaren vielleicht auch zusätzlichen Kennzeichnung per Chip. Man sollte Rücksicht auf berufliche Notwendigkeiten nehmen. Die Kennzeichnung verhindert, dass der Sklave eine neue Beziehung als freier Mann eingehen kann. Viel halte ich auch in diesem Zusammenhang von einem ausbruchssicheren KG.

    1. Hallo Manfred,
      eine Kennzeichnung per Chip hat vor allem einen psychologischen Effekt. Für Außenstehende ist dieser Chip, der sich unter der Haut befindet, nicht sichtbar. Doch leider ist ein solcher Chip (wenn man es ganz genau nimmt) auch nichts für die Ewigkeit. Was unter die Haut implantiert wird kann auch operativ wieder entfernt werden.
      Man muss in einer BDSM-Beziehung gemeinsam abwägen, ab wann man solche “Schritte” einleitet. Die Festigung einer solchen Beziehung kann Jahre dauern… auch wenn sich ein Sklave vielleicht schon viel früher nach einer solchen Kennzeichnung sehnt, sollte dies wohl überlegt sein.
      Im Zweifel lieber nochmal die ein oder andere Nacht darüber schlafen. Gern auch gut gesichert und gefesselt…

  2. Danke dir für das Feedback…na das war etwas unpräzise geschätzt…ich denk mal dass die Halbwertszeit lange ist, aber nur getippt…:-)

    Ja, wer weiß, als was diese Markierungen irgendwann mal interpretiert werden…na gerne…ist auch schön mal davon zu erzählen, wenn es einer hören will…

    Das mit der Authentizität kann ich auch nachvollziehen und genau das wirkt bestimmt oft so als sei es nicht so…

    Vielen Dank nochmal für Deine Worte…mir ist klar, dass es manchmal merkwürdig klingt, auch mein Bekenntnis….

    tasso

  3. Tasso, toll! Sehr schönes und ehrliches Bekenntnis. Und Du hast natürlich recht: es muss nicht immer Platin sein, das wissen wir seit Frühstück bei Tiffany. Hauptsache authentisch: Chapeau also!!! PS.: … die Vorstellung mit der Resorptionszeit gefällt mir, ich stell mir grad einen Archäologen vor, der sowas in Händen hält und dem geneigten akademischen Zirkel erklären soll.

  4. Markierungspflicht ist ‘ne ziemlich kesse Idee. Ich stelle mir da so ein TÜV-Bapperl vor. Mit Dienstsiegel oder Eichsiegel. Passend dazu ein Lederhalsband, eine Kette, beides mit Schloss natürlich, einen Stahlreif, irgend etwas Edles, aber eben vollkommen funktionell, dem man ansieht: nix Guzzi-Guzzi. Klartext. Auch ein Hundetrainer mit Fernsteuerung in Knastoptik hätte was, genauso wie Carrara 2.0 oder etwas ähnlich Gediegenes. Für krasse Fälle käme auch ein Rottweiler-Würgehalsband in Frage, natürlich dann auf den jeweiligen Halsumfang reduziert und verschlossen – klar. Alles Sichtbare eben. Ein QR- oder Strich-Code, der nicht funktioniert, ist ja irgendwie auf Abziehbild-Niveau reduziert. Um bei der Markierungspflicht zu bleiben: da wäre auch Platz für den letzten Gesundheitscheck. Bei den Damen aus dem professionellen Genre sagt man wohl Bockschein dazu. Chip gibt meiner Meinung nach nicht so wirklich viel her und ist eher Risiko. Aber jeder so, wie er mag. Is halt scho bissel grenzwertiges Thema.

    1. Man muss den technischen Fortschritt bedenken, ich habe meine Tätowierung seit fast 10 Jahren, das waren natürlich noch andere Zeiten… nun, wenn es wie ein Abziehhbild ist hast bestimmt kein Problem, das testweise auch mal zu machen…als Krankenpfleger mit Intensiverfahrung würd ich mir zutrauen, dir das mit Tinte und ner Spritze selbst zu machen…, die Resorptionszeit beträgt so 500 Jahre, also nicht allzu lang, bis das Abziehbild weg ist… wichtig ist denk ich mal das Motiv dahinter und was der Master will. Meine Wahl war das nicht, aber ich fühle, dass es meinen Master natürlich etwas beleidigt, weil es Ihn natürlich ein wenig der Halbherzigkeit beschuldigt.

      Ich für mich genieße das, was es aussagt, für mich und Ihn… und was Ihm Freude macht, macht mir Freude, selbst wenn es eben etwas belächelt wird. Dass man es als grenzwertig ansieht, kann ich verstehen, zudem ist die Bedeutung nicht immer gleich. Für mich ist es ein Zeichen tiefer Liebe und Verbundenheit, Anbetung für den wichtigsten Mann und Herrn in meinem Leben… und selbst wenn ich nicht mehr sein Besitz bin erinnert es mich immer an unsere Verbindung, die Liebe, Anbetung… das Gute bleibt eben. Ich möchte nun auch nicht alles über einen Kamm scheren und ich möchte eine Tätowierung nun auch nicht mit einem Ehering vergleichen. Der Punkt für mich ist nicht, sich gut zu überlegen, sich markieren zu lassen, für mich stehen zwei andere Punkte im Vordergrund:

      Bin ich das, bin ich wirklich Sklave, glaub ich dass das meine Natur ist und ich das in 10 Jahren noch bin…
      Der andere Gedanke, will ich diesem Master für den Rest meines Lebens gehören, ist Er mein Schicksal…

      Da ich beide Fragen mit ja beantworten konnte habe ich mich nicht gewehrt. Auch wenn jener Master nicht mehr mein Master ist, sondern mein Ratgeber, Freund, der Wichtigste und beste Mensch der Welt ist dem keiner das Wasser reichen kann gibt mir die Markierung immer noch ein gutes Gefühl… 🙂

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