Halsband

Das Sklaven-Halsband

Ein Halsband dient dazu einem Sklaven zu verdeutlichen, wo sein Platz ist. Doch es kann ihn auch schützen. Wie genau sieht dieser Schutz aus?

Halsbänder werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Weitverbreitet sind Halsbänder aus Leder, Gummi oder Textilgewebe. Ab und zu sieht man sogar ein Halseisen unter dem Kinn eines Sklaven schimmern.

Ähnlich wie bei einem Hundehalsband zeigt das Halsband bei einem Sklaven an, dass er in festem Besitz ist. Herrenlose Sklaven tragen selten ein Halsband, außer sie wollen darauf aufmerksam machen, dass sie gern das Eigentum von jemandem sein möchten. Diesen Unterschied sieht meist nur das geschulte BDSM-Auge.

Manche Sklaven tragen ihr Halsband dauerhaft mit wenigen Ausnahmen (z.B. Körperreinigung). Andere hingegen tragen es eher hinter verschlossener Türe, da der Arbeitsalltag dieses Kleidungsstück dann doch nicht zulässt. Man sollte hier im Allgemeinen Vorsicht walten lassen in der Öffentlichkeit, da das bewusste Zeigen von BDSM im Alltag gern für Irritation sorgt und manchmal eben nicht auf Gegenliebe.

Ein Halsband sollte nicht zu eng angelegt werden, denn nicht jeder zählt Strangulieren zu seinen Vorlieben und einmal angelegt sollte das gute Stück doch auch etwas länger getragen werden. Deshalb empfiehlt sich hier eine abschließbare Variante, was beim Kauf berücksichtig werden soll. Ob dann bereits am Anfang ein Schloss angebracht wird sei dahin gestellt. Aber stellt euch doch mal das Gesicht eures Sklaven vor, der das Halsband lieber ablegen möchte und der Meister in diesem Moment das Schloss am Hals klicken lässt.

Aber zurück zur ursprünglichen Frage: Warum sollte ein Sklave von seinem Halsband geschützt werden? Der Schutz vor Knutschflecken am Hals ist hier natürlich nicht gemeint! Wie vorher erwähnt zeigt ein Halsband an, dass hier ein anderer das Sagen hat. Die Selbstbestimmung wird mit dem Tragen eines solchen Stückes aufgegeben. Der Sklave genießt den Schutz des Meisters. Der devote Part wird ununterbrochen daran erinnert, wo sein Platz ist. Also auch ein zusätzlicher Schutz unüberlegte Handlungen vorzunehmen.

Die Hemmschwelle von ungeübten Tops einen so gekennzeichneten Sklaven anzusprechen ist groß. Doch lasst euch nicht abschrecken! Geht zu dem Sklaven (oder im Optimalfall gleich zum Meister), klärt die Hierarchie und wer weiß, vielleicht bekommt ihr die Kette in die Hand gelegt und führt bald euren eigenen Sklaven nach euren Wünschen und Vorlieben.

Hier noch ein paar Tipps:

  • nicht zu schmal kaufen, sonst schneidet es in der Haut ein (vor allem wenn an der Leine oder Kette gezogen wird)
  • Hautunverträglichkeiten beachten (z.B. bei Latexallergie eher zum Lederhalsband greifen)
  • Ausschau halten nach abschließbarer Variante (der entscheidende Kick beim Klick des Schlosses)
  • nicht zu eng anlegen, damit es auch länger getragen werden kann

 

 

24 Gedanken zu „Das Sklaven-Halsband“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vier × fünf =