Halloween Pu(m)pkin - copyright 2020, fesselblog.de

Halloween Pu(m)pkin – Wie man selbst zur Deko wird (mit Video)

Die Nacht der Geister, die Nacht der Monster, die Nacht der Fetischisten: Halloween. Für viele Fetischisten ist diese Nacht die Möglichkeit etwas ungehemmter in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein. Doch Vorsicht bei der Dekoration, es kann passieren, dass man selbst zur Deko wird.

Viele Fetisch-Freunde auf der ganzen Welt haben immer noch Bedenken was ein Fetisch-Outing betrifft. Diese Hemmungen scheinen bei manchen gerade zu Halloween wie von Geisterhand zu verschwinden. Man schmückt das Haus oder die Wohnung mit ein paar gruseligen Elementen und selbst schlüpft man “einfach” in die vorhandene Fetisch-Kleidung. Ein ungeschultes Auge wird den Unterschied zwischen Kostüm und Fetisch-Kleidung nicht gleich erkennen.

Für unsere Deko haben wir einen unserer treuen Begleiter kurzerhand dazu “verhaftet” uns einen Halloween Kürbis zu schnitzen und wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen diesen Prozess mit der Kamera zu begleiten. Aber seht selbst:

Natürlich hat unser Pup dafür gesorgt, dass aus dem Pumpkin (englisches Wort für Kürbis) ein “Pupkin” wird. So hat eben dieser Pu(m)pkin nicht nur scharfe Eckzähne, sondern auch eine herausgestreckte Zunge bekommen. Natürlich wurde der Pup im Video mit einem entsprechenden T-Shirt mit der Aufschrift “LOCKED” (verschlossen) gekennzeichnet, denn er macht selbstverständlich beim LOCKtober mit. Offen ist noch die Frage, ob er zur Verlängerung im NOvember auch verschlossen bleiben darf. Der Ton im Video ist auf Englisch, aber wir denken, dass die Bilder für sich sprechen. An einer Stelle mussten wir den Ton leider zensieren, denn da ist dem Pup doch tatsächlich ein Schimpfwirt rausgerutscht, als er die “Innereien” auf den Boden geschmissen hat.

Die Halloween-Party steht an, aber irgendetwas fehlt noch. Wir haben einen Kürbis, ein paar kleine Tisch-Dekorationen, aber es fehlt noch etwas Besonderes. Wie wäre es mit einer Mumie? Kurzerhand haben wir unseren Pup (nachdem er die Küche nach dem Kürbis-Schlachten brav aufgeräumt und geputzt hatte) geschnappt und mumifiziert. Aber nicht einfach mit Stoff, sondern mit reißfestem Gewebe-Klebeband.

Halloween Mumie - copyright 2020, fesselblog.de
Halloween Mumie – copyright 2020, fesselblog.de

Nachdem uns die Sicherheit unser Spielpartner wichtig ist haben wir natürlich vorher ein Safeword vereinbart. Jetzt fragen sich bestimmt einige Leser, wie er das denn aussprechen hätte können. Ganz einfach, das Klebeband klebte nicht direkt auf der Haut, sondern auf einer Folie, welche vorher um unser Opfer gewickelt wurde. Zudem wurde das Klebeband nicht sehr stramm gewickelt, so hatte die Mumie minimalen Bewegungsspielraum und dennoch keine Möglichkeit sich zu befreien.

Zum sicheren Befreien haben wir eine Verbandsschere bereitgelegt, aber ans Befreien selbst haben wir noch lange nicht gedacht. Denn wie es so üblich ist haben wir die Deko erst mal etwas schmoren lassen und die Gäste unserer Halloween-Party (ein sehr kleiner und auserwählter Kreis) haben sich natürlich auch an der Mumie als lebendes Deko-Objekt erfreuen dürfen. Als Höhepunkt der Party wurde die Mumie dann feierlich ausgepackt und im Anschluss umgehend mit einer Zwangsjacke wieder verpackt. Es diente seiner eigenen Sicherheit, denn wir mussten natürlich sicherstellen, dass er nicht an seinem Keuschheitsgürtel spielen und zerren kann.

Was denkt ihr denn? Soll der Pup denn weiterhin verschlossen bleiben oder sollte er von seinem Keyholder aus dem Keuschheitgürtel befreit werden, weil er so tapfer den LOCKtober durchgehalten hat? Schreibt uns gern einen Kommentar, wir freuen uns auf eure Rückmeldungen.

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