Glatze - Copyright 2020, pxhere.com

Glatze – die ultimative Sklavenfrisur?

Sollten Sklaven generell eine Glatze haben? Zugegeben, je länger die Haare sind, desto pflegeintensiver werden sie. Zeit, die man „unnütz“ im Badezimmer verbringt und eigentlich für seinen dominanten Partner nutzen könnte. Doch ist eine Glatze wirklich die unumstrittene ultimative Sklavenfrisur?

Glatzen kommen in Mode. Einige Hollywood-Schauspieler machen es vor und viele andere Menschen auf der Welt machen es nach. Ran an den Rasierer und runter mit den Haaren. Doch eine Glatze ist nicht jedermanns Geschmack. Einige Herren rasieren sich bewusst eine Glatze um das lichter werdende Haar zu kaschieren. So ist es manchmal optisch ansehnlicher keine Haare anstatt wenig Haare auf dem Kopf zu haben.

Doch wie ist es mit Frauen? Zugegeben sind Glatzen bei Frauen deutlich seltener zu sehen als bei Männern. Und doch gab es schon weibliche Models auf den Laufstegen und einige Hollywood-Stars wurde für so manche Filmrolle der Kopf geschoren. Denken wir beispielsweise an Sigourney Weaver in „Alien 3“ (Copyright 1992, „Alien³„) und Natalie Portman in „V wie Vendetta“ (Copyright 2005, „V for Vendetta„). Es hatte durchaus einen gewissen Sexappeal auf das Publikum. Wobei sich die Zahl der Nachahmer stark in Grenzen gehalten hat. So sind nach den Kinobesuchen die Zuschauer und Zuschauerinnen nicht unmittelbar nach dem Kino nach Hause um sich den Kopf kahlzuscheren.

Machen wir nun den geistigen Schwenk in Richtung BDSM. Diverse Frisuren können durchaus eine direkte Auswirkung auf eine BDSM-Session haben. Gerade das Tragen diverser Masken wird von Fetischisten sehr gern praktiziert. Egal ob Ledermasken, Gummimasken, Neoprenmasken oder Gasmasken, man kann schon fast sagen, dass Masken ein wesentlicher Bestandteil sind. Es beginnt mit einer Augenbinde, was ja in gewisser Weise eine „Teilmaske“ ist und es endet bei einer Vollmaske, bei der der ganze Kopf bedeckt ist. Zugegeben, gerade vollständig geschlossene Masken sind nicht für jede Person geeignet. Gerade Personen, die unter Klaustrophobie leiden, bekommen allein schon beim Gedanken an eine geschlossene Maske Panik. Doch gehen wir vom Optimalfall aus, dass Masken keine Panik hervorrufen.

Wer schon mal eine Maske (egal welcher Art) getragen hat, der weiß, dass es schnell schweißtreibend darunter sein kann. Haare sind danach meist vollgeschwitzt und etwas „verstrubbelt“. Zudem kann das An- und Ausziehen einer BDSM-Maske schon eine Herausforderung sein. Gerade Ledermasken haben an der Rückseite meist eine Schnürung oder einen Reißverschloss. Achtet beim Kauf bitte darauf, dass ein „Haarschutz“ bei der jeweiligen Verschlussmethode angebracht ist. Ohne diesen Haarschutz kann es passieren, dass sich die Haare im Verschluss verheddern. Das kann nicht nur ungewollt schmerzhaft sein, sondern im Extremfall muss man Haare sogar abschneiden, wenn man sie nicht wieder freibekommt. Ein Szenario, welches man sich lieber nicht vorstellen möchte.

Ledermaske - Copyright 2017, fesselblog.de
Ledermaske – Copyright 2017, fesselblog.de

Darum stellt sich die Frage, ob man nicht generell eine Glatze haben solle, damit man die Probleme mit den Masken gar nicht erst hat. Ohne Haare können sich diese auch nicht in irgendwelchen Verschlüssen verheddern. Zudem sind die Passformen der meisten Masken für Personen mit kurzen Haaren oder eben Glatze vorgesehen. Stellt euch vor ihr habt eine bestimmte Maske. Diese setzt ihr erst einer Person mit Glatze auf und im Anschluss einer Person mit langen Dreadlocks. Welcher der beiden Personen wird die Maske technisch gesehen besser passen?

Personen mit Glatze oder kurzen Haaren tun sich beim Tragen von Masken deutlich leichter. Personen mit langen Haaren können nach dem Tragen von Masken teilweise mit einer Frisur à la „explodierter Handbesen“ enden. Vielleicht sollte eine Person mit langen Haaren man beim Packen der BDSM-Tasche auch einen Kamm mit einstecken. Die Herausforderung mit den Haaren lässt sich auf den ganzen Körper übertragen. Wer schon einmal Körperhaare von Bauch, Rücken oder Schambereich in den Reißverschluss eines Fetisch-Anzugs eingeklemmt hat, weiß was wir meinen.

Masken werden immer ein fester Bestandteil im BDSM sein. Gerade Fetischmasken, wie zum Beispiel Hundemasken, erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie in der Öffentlichkeit immer noch etwas mehr enthemmen. Wobei wir mit „Öffentlichkeit“ jetzt nicht unbedingt den Supermarkt um die Ecke meinen, sondern eher die öffentliche Wahrnehmung innerhalb der Community.

Gasmaske - Copyright 2021, fesselblog.de
Gasmaske – Copyright 2021, fesselblog.de

Ist eine Glatze nun die „ultimative“ Sklavenfrisur? Wir waren auch schon Zeuge eines Seilbondage-Events und hier wurde eine devote Frau mit langen Haaren sehr künstlerisch in Seilen verschnürt und ihre Haare, welche zu einem Pferdeschwanz geflochten waren, wurden aktiv in die Seilfesselung mit eingebunden. Man muss hier Vorsicht walten lassen, da bei zu starkem Zug die Haare auch ausreißen können, was sehr schmerzhaft sein kann.

Welche Frisur bevorzugt ihr im Bezug auf BDSM? Mögt ihr es, wenn eure Partnerin oder Partner eine Glatze hat oder dürfen da schon ein paar Haare sein, in denen man sich im Rausch der Sinne auch mal festkrallen kann und die Person entsprechend an den Haaren ziehen kann? Manche Personen lassen sich im Zuge eines Urlaubs auch mal feierlich in einer BDSM-Session den Kopf kahl schweren. Bis zum Ende des Urlaubs (je nachdem, wie lange er andauert) sind die Haare meist wieder ein Stück nachgewachsen.

Veröffentlicht von

Dennis

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profi, ich unterstütze dich gern!

26 Gedanken zu „Glatze – die ultimative Sklavenfrisur?“

  1. Mit hat einmal ein Freund ohne mein Wissen und ohne meiner Zustimmung eine Glatze geschnitten. 0 mm anstatt 9 mm. Das Gefühl war unglaublich. Zuerst Wut, die schnell in eine wahre Euphorie umschlug.
    Es war keine BDSM Session und ich bin auch kein Sklave. Am darauffolgenden Tag wollten bzw. haben wir uns „nur“ komplett mit Flüssiglatex bemalt, wobei Haare nur stören. Ich wollte dabei eigentlich eine Latexhaube tragen, doch das war so viel besser! Irgendwann will ich das widerholen, dann gerne auch im Zuge einer richtigen BDSM Session.

    1. Hallo Lars,
      jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie ein Freund dir ohne dein Wissen und Zustimmung dir eine Glatze schneiden konnte. Der Gedanke mit dem Flüssiglatex weckt ebenfalls unsere Neugierde, vielleicht könnte man hier gesondert mal etwas ausführlicher darüber berichten.

      Den Kopf kahlgeschoren zu bekommen kann durchaus etwas Erniedrigendes haben. Uns war es wichtig, dass das Tragen einer Glatze entweder freiwillig ist oder durch einen dominanten Partner bestimmt wurde. Leider gibt es viele Personen, die aufgrund medizinischer Umstände (z.B. Krebsbehandlung) unter Haarausfall leiden und deshalb eine Glatze tragen. Das möchten wir hier nochmal klar differenzieren.

      Zudem gibt es Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Situation nicht einfach von heute auf morgen mit Glatze am Arbeitsplatz erscheinen können. Auch wenn das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) hier große Fortschritte gemacht hat, so ist es in den Köpfen einiger Menschen noch nicht angekommen, dass es falsch ist andere zu diskriminieren.

      Bei dir scheint das Tragen einer Glatze einen positiven Eindruck hinterlassen zu haben, sodass du dir ein erneutes Kahlscheren vorstellen kannst. Und wir hoffen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht!

  2. Meine Herrin meinte nur ganz lapidar auf meine Frage zu Eurem Glatzen Thema: „Ich dachte mir nur, den Artikel muss ich nicht lesen. Habe ich ja bereits zu Hause.“ Da hat Sie natürlich recht und damit war mir auch klar, dass Sie meine Glatze genau so will. Mit Haaren sähe ich wahrscheinlich auch eher aus wie ein Mönch, der ich
    a) sicher nicht bin
    b) sicher nicht sein will
    c) aber durchaus Göttin gefällig (wie er gottgefällig) lebe
    und
    d) kontaktarm, wie er in einem Kloster, lebe

    1. Eine Tonsur, also die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen, ist dann doch nochmal etwas anderes. Dennoch ist es interessant, aus welchen Gründen sich manche Menschen eine Glatze schneiden oder schneiden lassen. Manchmal ist es aus freiwilligen Stücken, manchmal aus Zwang und manchmal aus religiösen Gründen.

  3. Ein ausgesprochen interessanter Beitrag, der aber eigentlich zwei Themen tangiert — Masken und eben Glatzen.

    Ohne jetzt ins Mansplaning abzudriften — Alter weißer schwuler Mann erklärt die Welt — glaube ich, dass gerade die Wirkung einer Glatze respektive des Haupthaares als solches massiv in die Bereiche von Geschlechts- und Altersidentität hinein reicht.

    Als typischer männlicher Vertreter der Boomergeneration (1964) ist die Sache total einfach. Die überwältigende Mehrheit meiner männlichen Freunde und Bekannten unabhängig von sexueller Orientierung und Vorlieben hat in den letzten Jahren zur pragmatischen Kurz- und Kürzesthaarfrisur gewechselt. Der Grund ist ebenso eitel wie profan: Es kaschiert die grauen oder gar weißen Haare. Mit Mitte oder Ende Fünfzig ist der Lack nun mal endgültig ab. Was auf dem Schädel bleibt ist ein strohiges, weißes bis graues struppiges Trauerspiel. Wir alten Säcke stehen nun mehr vor drei Alternativen. Entweder uns ist unser Äußeres relativ egal und lassen das Kraut halt wachsen. Die zweite Alternative besteht darin, sich in die vertrauensvollen Hände des oder der Friesierenden zu begeben und die Magie der chemischen Industrie ihren Zauber wirken zu lassen. Doch vermutlich dürfte ein frisch schwarz gelacktes Haupthaar bei einem knapp Sechzigjährigen ähnlich glaubwürdig erscheinen, wie die makellose schneeweiße Kauleiste. Wo ich gerade alle Klischees bediene: So eine Präsentation kann natürlich auch als Signal wirken. Sugardaddy kann es sich leisten, sein Äußeres aufzumöbeln.

    Bleibt eigentlich nur noch der dritte Weg zu erörtern, den wir älteren Männer in einer Mischung aus Pragmatismus und Resignation gerne beschreiten: Der Griff zu Haarschneidemaschine. Ab mit der grauen Wolle! Es ist einfach, es ist günstig und es geht schnell. Die kurzen Haare haben keine Chance mehr, ihre Widerspenstigkeit auszuleben. Die graue Farbe wird vom Schweinchenrose unseres Schädels kompensiert. Die Ecken und Kanten unseres Schädels sowie die Spuren, die die Jahrzehnte auf ihm hinterlassen haben, päppelt zumindest rein optische unsere ermüdete Männlichkeit wieder auf.

    Reden wir hier eigentlich über Privilegien unserer Kaste alter weißer Männer? Ehrlich gesagt, ich glaube ja. Was ich selbstverliebt und süffisant zum Haupthaar älterer Männer ausführte, ist für alle anderen eben nicht gültig.

    Es entspricht eben dem Bild der Weiblichkeit, volles langes glänzendes Haar zu tragen. Die im Beitrag erwähnten Gegenentwürfe wie in „V wie Vendetta“ oder „Alien 3“ möchte ich das ikonographische Bild von Demi Moore in „Die Akte Jane“ hinzufügen, in der sich sie mit der Haarschneidemaschine abrasiert. Die Bedeutung geht meiner küchenpsychologischen Meinung weit über den reinen Akt der Rasur hinaus. Es ist eine Transformation von der Frau zum SEAL. Zugegeben, der Film ist grottenschlecht und die Goldene Himbeere vermutlich verdient. Aber das Bild bleibt und trifft genau, wenn auch ungewollte, unser Thema — BDSM. Rollenverhalten, Rollenverständnis, Unterwerfung und Dominanz.

    Umgekehrt funktioniert es aber auch. Evey in „V“ nutzt ihre Glatze zur Befreiung aus der Unterdrückung. Sie bezieht Stärke aus ihrer Glatze.

    Oh ja, Glatzen sind definitiv ein Thema für uns. Die krasseste Wirkung sind mir in einem Blog begegnet, auf dem schwule junge Kerle vor und nach ihrer Transformation zum Glatzenträger mutierten. Was eben noch ein fast androgyner schnuckeliger Typ mit Wuschelfrisur war verwandelt sich optisch mit dem Verlust des Haupthaares in eine devote Masosau oder dominant wirkenden Kerl. Die Glatze kann beides und ist in der Tat identitätsstiftend.

    1. Wundervoll geschrieben! Wir danken dir vielmals! Und ja, eine Glatze ist definitiv „identitätsstiftend“, wie jede andere Frisur vermutlich auch. Sollten dir diese „Transformationsbilder“ nochmal über den Weg laufen, so lass es uns bitte wissen. Unsere Neugierde ist gewachsen.

  4. Meine Eheherrin hat mir schon ein paar mal angedroht, mir eine Glatze schneiden zu lassen. Hat es aber bis heute nicht verwirklicht. Zu meinem Glück. Ich mag meine Kopfbehaarung. Die einzige an meinem Körper. Auch wenn sie schon seit einiger Zeit nur noch grau sind und langsam ausfallen… Altershalber, bin 68 Jahre alt. Aber gepflegt müssen sie sein. Klar, nach längeren Motorradtouren oder Sesssions mit Ledermaske verschwitzen sie.
    Ab und zu verheddern sie sich auch beim Ausziehen der Maske im Reißverschluss.
    Meine Eheherrin trägt eine Kurzhaarfrisur, manchmal kürzer als die meinige Frisur… Immer leicht schwarz getönt.

  5. Die Verbindung von Glatze rasieren und einer SM-Session ist ausgesprochen erregend. Da läuft bereits das große Kopfkino in mir ab. Möglichkeiten über Möglichkeiten. Was, wenn der/die/das Rasierte gleich mit einer Maske versehen wird, ohne Chance, das Haupt ohne Haare zu bewundern? Oder umgekehrt, gefesselt plötzlich und unerwartet rasiert zu werden.

    Da taucht ein Gedanke auf: Wie sieht es mit einer forcierten Ganzkörperenthaarung im Rahmen einer Session aus.

    1. Eine Glatze kann tatsächlich für ein großes Kopfkino sorgen. Und es gibt immer noch Personen, die sich für eine Glatze schämen. Wie reagiert die Familie? Was sagen die Nachbarn? Gibt es Probleme in der Arbeit?

      Eine ehemalige Arbeitskollegin von mir, hatte von Natur aus eine Glatze. Ihr sind die Haare aufgrund eines Gendefekts während der Pubertät am gesamten Körper ausgegangen. Eine Glatze muss ja nicht immer einen sexuellen Hintergrund haben oder Ausdruck politischer Gesinnung sein.

      Was die forcierte Ganzkörperenthaarung angeht:
      Ein spannendes Thema. Manche Personen kennen es ja, ihre Beine zu rasieren oder mit Wachs zu enthaaren. Und wenn es in Richtung „Bikinizone“ geht, dann kann das Enthaaren durchaus mit Schmerzen verbunden sein. BDSM pur? Wer schön sein will muss leiden. Aber wenn die Enthaarung forciert ist, dann hat es nochmal einen anderen Kontenxt als Wellness und Beauty.

  6. Ich denke, es ist gut, dass heute eine Glatze in der Regel kein Thema mehr ist. Egal, ob man diese von Natur aus hat, sie Resultat einer Krankheit ist (was beides für jemanden natürlich sehr belastend sein kann) oder ob man diese bewusst trägt. So fällt es möglicherweise auch einer eher introvertierten Person leichter, sich einmal einem solchen BDSM-Spiel hinzugeben, ohne dass die Umwelt gleich an sonst etwas denkt. Es muss ja nicht jeder wissen, warum man plötzlich Glatze trägt und in welcher Situation man sich diese hat rasieren lassen 😉

    1. Ein Freund von uns hat sich zu Beginn eines Urlaubs innerhalb einer BDSM-Session einmal komplett den Kopf kahlscheren lassen. Das Kahlscheren war nicht direkt abgesprochen. Unser Freund hat sich das immer mal gewünscht, diesen Wunsch sogar laut ausgeprochen. Doch als es soweit war, war es eine Überraschung.

      Die Kopfhaare wachsen pro Monat zwischen 1 und 1,5 cm. So waren die Haare nach zwei Wochen Urlaub gut einen halben Zentimeter nachgewachsen.
      Ist ein Kurzhaarschnitt im Büro eher zu argumentieren als eine spiegelnde Glatze? Oder ist es eigentlich irrelevant, mit welcher Frisur man in der Arbeit aufkreuzt?

    2. Glatze rasieren ist heutzutage nicht mehr so geächtet. Man, am liebsten würde ich mich sofort rasieren lassen.

  7. Genauso ist es. Nach einigen Wochen sind die Haare schon gut nachgewachsen. Bei mir ist zudem der Unterschied durch meine weißen Haare ohnehin gegenüber einer Kurzhaarfrisur nicht allzu groß.

    Irrelevant, wie ich auf der Arbeit erscheine, ist es in meinen Fall nicht, da ich in Kundenkontakt stehe. Ein Irokese beispielsweise wäre unmöglich, auch wenn er ungefarbt und eher flach wäre (dennoch reizt es mich ungemein, mir im Urlaub während einer BDSM-Session einmal einen rasieren zu lassen). Doch eine Glatze ist bzw war bei mir kein Thema.

    1. Gerade bei Kundenkontakt repräsentiert man die Firma, in welcher man angestellt ist. Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einem neuen Kollegen. Die Frisur war Marke „explodierter Handbesen“ und mit dieser Frisur ist er zum Kunden in den Außendienst. Für mich ein absolutes Unding! Wenn in der Firma „Business Casual“ als Dresscode gilt (wenige Jahre nachdem sogar die Krawattenpflicht für Herren aufgehoben wurde), dann sollte man diesem Dresscode auch folgen.
      Aus meiner Sicht wäre für den Kollegen (bzw. für den Kunden, der von diesem Kollegen besucht wurde) eine Glatze durchaus „erträglicher“ gewesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

16 − 4 =

%d Bloggern gefällt das: