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Gefesselt die Nacht verbringen

Man ist mitten in einer Session und diese soll niemals enden. Doch es ist schon spät und alle Spielgefährten werden langsam müde. Warum nicht einfach den devoten Partner über Nacht gefesselt lassen? Nicht jede Fesselung ist für die nächtliche Fixierung geeignet.

Für nächtliche Fesselungen und Fixierungen gibt es einiges zu beachten. Der Devote sollte immer in der Lage sein sich im Notfall zu melden. Befreien sollte er sich nicht können, sonst wäre der Grundgedanke vom BDSM falsch verstanden worden, aber im Notfall das Safeword sagen zu können ist nicht nur wichtig, sondern notwendig!

Wichtig: Die Fesseln sollten an den Gelenken nicht zu sehr einschnüren und der Gefesselte sollte immer gut Frischluft bekommen und in der Lage sein den Kopf zu drehen (im Fall von Erbrechen). Sollte also der Devote in einer medizinischen Akutfixierung die Nacht verbringen, so sollte man für den Schlaf die Kopffixierung vielleicht lieber weglassen. Zudem sollte man den Sklaven nicht zu lange bewegungsunfähig machen, es drohen Muskelkrämpfe und die Thrombosegefahr steigt.

Anders ist es, wenn der Sklave im Käfig schläft und sich in diesem “frei” bewegen kann. Hier kann man ihm schon mal ein Halseisen anlegen. Er kann ja die Position in der Nacht wechseln. Man sollte sich prinzipiell darüber im Klaren sein, dass es kein wirklich erholsamer Schlaf ist, wenn man die Nacht gefesselt verbringt. Dies gilt auch für den Aktiven, denn dieser wird in der Nacht immer mit einem offenen Auge schlafen, denn die Verantwortung für einen Menschen sollte man nicht auf die leicht Schulter nehmen.

Man sollte einen Sklaven niemals gefesselt alleine lassen, deshalb ist gerade nachts beim Schlafen größte Vorsicht geboten. Die erste gefesselte Nacht werdet ihr nie vergessen. Vorrangig solltet ihr es am Wochenende probieren, sodass ihr noch einen Tag zum Regenerieren habt, bevor der Arbeitsalltag wieder los geht. Gefesselt zu schlafen ist gerade am Anfang mehr “die Nacht verbringen” als tatsächlich zu schlafen. Wobei es einige Sklaven gibt, die im Fesselsack in einen erholsamen Tiefschlaf  fallen.

Unsere Empfehlung: Legt dem Sklaven nicht gleich alle Fesseln in der Nacht an. Weniger ist manchmal mehr. Ihr könnt euch langsam steigern und irgendwann wird die nächtliche Fixierung zum Ritual, auf welches ihr nicht mehr verzichten wollt.

Probiert es selbst aus: Schlaft doch einfach mal mit einem Halsband. In der nächsten Phase werdet ihr das Halsband abschließen und zu guter letzt werdet ihr eurem MASTER die Schlüssel geben und er entscheidet dann, wann das Halsband wieder abgelegt werden darf. Und später kommen dann noch Hand- und Fußfesseln dazu. Es gibt Sklaven, die fühlen sich ohne angelegten Fesseln auch nachts irgendwie “nackt”, als würde was fehlen. Na das dürften wir keinesfalls zulassen.

Man kann diese Nächte natürlich auch mit anderen Fetischen kombinieren. Man kann sich nackt fesseln lassen, oder auch in Gummi oder Leder. Wie gesagt, nicht alles auf einmal, lieber Stück für Stück hineintasten. Gute Nacht und geile Träume!

12 Gedanken zu „Gefesselt die Nacht verbringen“

  1. Hi, meine Tipps und Erahrungen:
    Am Afang ist es schwer, eine Nacht gefesselt zu verbringen. Einschlafen geht zumindest am Anfang einfacher, wenn man sich vorher Erleichterung verschafft. Ist nicht so der BDSM-Gedanke, die Erregung soll ja sein, aber das Ziel ist erst mal die Nacht in Fesseln zu verbringen,und erregt schläft man nicht gut ein.
    Nächstes sollte man hundemüde sein, sodass man seine Augen nicht offen halten kann. Was mir am Anfang gut hat geholfen: alles vorbereiten und ungefesselt einschlafen. Vorher gut trinken, sodass man nach 1 oder 2 Stunden wach wird. Dann aufs Klo, ins Bett, in die Fesseln und man schläft sofort wieder ein. Witzig ist am nächsten morgen, ich erinnere mich oft nicht daran mich nachts gefesselt zu haben und bin überrascht gefesselt aufzuwachen.
    Ich habe erst auch probiert erst wenig Fesseln und immer mehr. Hat nicht geklappt. Der Körper bewegt sich nachts stößt auf die Fessel und ich werde wach. Dann habe ich alles angelegt: Hand-, Fuß, Bauch- und Schulter-Gurte, sodass keine Bewegung mehr geht. Aber natürlich nicht zu stramm, kein Einschneiden! Der Körper erkennt schnell, dass Bewegen nicht mehr geht und gibt Ruhe, kein Aufwachen. So ist das fixierte Schlafen schöne Routine geworden und geht so richtig schön und gut.
    Greetzs Uwe

    1. Hallo Uwe,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Viele Menschen, die es genießen gefesselt die Nacht zu verbringen, wollen auch das Erlebnis beim Einschlafen. Für viele ist es am Anfang in der Tat eher ein “die Nacht verbringen” und hat mit einem erholsamen Schlaf nichts gemeinsam. Oft denkt man sich auch während dieser Stunden “auf was habe ich mich da nur eingelassen” und im Nachhinein ist man auf diese Erfahrung stolz und man sehnt sich nach dem nächsten Abenteuer.
      Das mit dem Wasserlassen ist eine Möglichkeit, aber im Halbschlaf die Fesseln dann selbst anzulegen kann auch schief gehen. Wir empfehlen hier stark die nächtliche Fixierung von einer außenstehenden Person durchführen zu lassen. Diese sollte auch die komplette Zeit über physisch anwesent sein und den Gefesselten im Notfall befreien können.
      Und sollte der Druck in der Blase zu groß sein, so kann man für die Fixierung auch dem Sklaven Windeln verpassen. Denn eine volle Blase sollte kein Grund für ein vorzeitiges Befreien sein…

      In diesem Sinne wünschen wir dir weiterhin viele schöne gefesselte Nächte und natürlich auch Tage…

  2. Erste Nacht mit Clejuso-Kombifesseln für Hand- und Fussgelenke in einem BGS-Helipilot-Kombi: super!!! Fette Edelstahlkette mit ABUS um den Nacken. Alles aber locker angelegt und es hat nichts geklemmt oder gequetscht. Schlüsselchen trug der Kerl neben mir um den Hals. Hab gepennt wie Ratz, einfach nur glücklich.

    1. Hallo Martin, das klingt doch hervorragend! Die erste Nacht, die man gefesselt verbringen darf/muss wird man wohl nie vergessen! Das geht uns allen so! Wichtig dabei ist, dass die Blutzirkulation an keiner Körperstelle unterbrochen ist. Weder Hals, noch Hänge… alles muss so “fest” sein, dass man nicht raus kommt, aber doch so “locker” sein, dass man sich nicht ernsthaft verletzt.
      Wir wünschen dir weiterhin noch viele verschlossene/gefesselte Nächte!

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