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Fetisch-Olympiade

Sportveranstaltungen spalten die Gesellschaft. Die einen hassen sie, die anderen lieben sie. Doch es gibt auch Menschen, die schauen sich das gern an, obwohl es ihnen nicht vorrangig um die sportlichen Leistungen geht. Und bei genauer Betrachung fällt einem auf, dass regelrechte Fetisch-Olympiaden stattfinden.

Hauteng, farbenfroh, stolz, schweißtreibend, spannend, geil,… viele Worte lassen sich für diverse Sportveranstaltungen finden. Es liegt in unserer Natur, dass wir gern nach Höherem streben und auch gern zu anderen aufschauen. Sei es jetzt ein Master, zu dem man aufsieht während man vor ihm kniet, oder ein Spitzensportler, der eine fantastische sportliche Leistung erbracht hat.

Wie gerne würden wir in die Haut des Sportlers schlüpfen, will man auch diese tolle Leistung erbringen, oder vielleicht will man auch nur den hautengen Anzug des Sportlers tragen, der er jetzt gerade bei der letzten Ski-Abfahrt anhatte… oder sind es die fetten Protektoren des Eishockey-Torwarts, die man gerne tragen möchte. Welche Temparatur haben die Socken von einem Formel 1 Fahrer nach einem Rennen? Wieviel Schweiß könnte man einem Boxer nach dem Kampf aus den Shorts wringen?

Fragen über Fragen, und wir können bei weitem nicht alle beantworten. Aber wir können uns die Fragen stellen. Aber zurück zum Hauptgedanken: Gerade nach der letzten olympischen Sportveranstaltung wurde wieder einmal deutlich, wie farbenfroh die Teilnehmer aus der ganzen Welt für ihr Land in die “Schlacht” ziehen, möge der Beste gewinnen. Und selbst bei frostigen Temperaturen geht es heiß her.

Den Sportlern wird es gut warm und auch bei den Zuschauern geht es heiß her. Man fiebert mit und der ein oder andere Anblick erregt uns vielleicht sogar sexuell. Natürlich würden “Nicht-Fetischisten” das niemals zugeben, aber jetzt mal hier unter uns Fetischisten: Die Sportler sehen doch geil aus in voller Montur!

Wie gerne würdet ihr denn selbst in solche eine Montur schlüpfen? Hier kommt wohl auch der Gear-Fetisch durch, sprich also beim Sex bewusst etwas anziehen. Ob es natürlich beim Liebesakt die volle Montur sein muss, das entscheidet ihr ganz für euch. Für manche reicht auch ein Trikot, oder wie wäre es mit einem Paar Fußballstutzen, oder muss es doch die komplette Motorradkombi sein?

Fakt ist, dass Sport unser sexuelles Leben direkt beeinflussen kann. Man kann sich also inspirieren lassen und von diversen Sportveranstaltungen profitieren, oder man muss damit leben, dass man irgenwann allein im Bett liegt, weil der Partner noch vor dem Fernseher sitzt und die Veranstaltung zu Ende sieht.

Und sollte man einen Sport-Gegner im Haus haben, dann kann man diesen doch wunderbar für die Dauer des Events fixieren und am besten auch knebeln. Das Genörgel nimmt dann jedenfalls deutlich ab. Aber bitte den Fernseher nicht zu Laut machen, ihr sollte immer ein Auge und ein Ohr bei eurem ruhig gestellten Sklaven haben.

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