Fesselsack

Anleitung: Fesselsack

Der Fesselsack ist für viele BDSM-Liebhaber ein feuchter Traum. Wir möchten euch deshalb einmal zeigen, wie man jemanden in solchen einen Fesselsack verpackt. (Passend dazu haben wir für euch auch eine “Bild für Bild”-Anleitung)

Natürlich braucht man für eine Session mit Fesselsack ein paar Dinge. Wir haben alles erst einmal bereit gelegt, doch zuerst schaffen wir uns Platz! Und dann legen wir alles bereit: einen Fesselsack, das dazugehörige Kniekissen, diverse Seile und in unserem Fall ein Feldbett, auf dem wir unseren Sub gleich fixieren werden.

Alles vorbereitet für eine Session mit Fesselsack
Alles vorbereitet für eine Session mit Fesselsack

Wir bauen unser Feldbett auf und legen den Fesselsack darauf. Dann öffnen wir die Gurte und den Reißverschluss des Sacks. Nun darf sich unser Sub auch schon in den geöffneten Fesselsack legen. Die Arme kommen dafür auch in die dafür vorgesehenen Armtaschen. Das Kniekissen kommt auch rein, es erhöht dem Komfort erheblich und der Sub hält deutlich länger im Sack aus.

Nachdem der Reißverschluss geschlossen wurde gibt es rein theoretisch kein Entkommen mehr für den Sklaven. Doch wir wollen es natürlich etwas “sicherer” gestalten. Bei einem 3-Wege-Reißverschluss positionieren wir die “freien” Zipper an einer gewünschten Körperstelle, die wir später zugänglich haben wollen. In unserem Beispiel der Genitalbereich.

Danach fädeln wir das erste Seil durch die Ösen. Wichtig: Beim Einfädeln fangen wir an den Beinen an und arbeiten uns zum Kopf vor. Es hat den Hintergrund, wenn der Sklave Panik bekommt, dann sollte man schnellstmöglich den Brustkorb frei bekommen. Aber soweit kommt es hoffentlich erst gar nicht.

Wichtig ist, dass man bei der Schnürung an der Position einen Freiraum lässt, an dem man sich nachher Zugang verschaffen möchte. Deshalb haben wir ja auch vorab den Reißverschluss an der Position platziert.

Wenn die Schnürung bis oben hin eingefädelt ist kann man wie bei einem Schuh oder Stiefel alles enger ziehen. Achtet darauf, dass es nicht zu eng ist, euer Sklave soll natürlich auch noch Luft bekommen. Lieber vielleicht nach einer Zeit nochmal nachziehen, bevor es gleich zu Anfang zu eng ist.

Jetzt dürfen die Gurte geschlossen werden. Diese müssen nicht allzu eng geschlossen werden, die Hauptarbeit liefert das Seil. Anschließend fixieren wir den Sack noch am Feldbett mit den zusätzlichen Seilen. So kann der Sklave auch bei Gegenwehr nicht mehr vom Bett fallen, also eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Fesselsack - fertig verpackt
Fesselsack – fertig verpackt

Ihr werdet feststellen, dass es für beide Seiten eine schweißtreibende Arbeit ist. Für den Gefesselten, der in seinem eigenen Saft schmort und für den Aktiven, der reichlich Gymnastik betreiben darf, bis sein Spielpartner sicher verpackt ist.

Jetzt könnt ihr natürlich die gewünschte vordefinierte Körperstelle freilegen und ein paar Spielereien betreiben. Viel Gegenwehr sollte nicht mehr erfolgen und gegen die Ruhestörung der Nachbarn sollte man vielleicht mit einem Knebel vorsorgen. Aber Achtung: Bitte vorher absprechen, wie man diese Session im Notfall abbrechen kann. Denn mit einem Knebel im Maul kann man hier ja schlecht das vereinbarte Safeword sagen.

Unter den Downloads erhaltet ihr eine Anleitung Fesselsack (PDF-Datei, Größe ca. 3 MB). Wir hoffen sie gefällt euch. Für Wünsche und Anfragen stehen wir euch natürlich sehr gern zur Verfügung.

7 Gedanken zu „Anleitung: Fesselsack“

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