Erziehungshalsband

Strenge Erziehung

In einer BDSM Beziehung müssen beide Partner viel lernen. Der Dominante muss lernen, was es heißt jemanden zu erziehen und der Devote muss sich auch erziehen lassen. Manchmal ist das gar keine leichte Aufgabe und man muss sich und seinen Partner streng erziehen.

Die Rollenverteilungen sind in einer BDSM-Session und auch einer BDSM-Beziehung fest vergeben. Das bedeutet aber nicht, dass man diese nicht irgendwann auch tauschen kann. Nur wird im Normalfall nicht im Minutentakt getauscht, sondern die entsprechenden Partner verweilen über Stunden, Tage, Wochen oder sogar Jahre fest in ihrer Position.

Je längern man sich einer Rolle hingibt, desto mehr kann man sich darin identifizieren. Doch manchmal braucht es einen gewissen Anreiz, wenn ein Abweichen ersichtlich ist.

Die Aufgabe des Tops ist es, den Sub so zu erziehen, dass die Rollenverteilung kein Schauspiel, sondern ein fester Bestandteil des großen Ganzen ist. Ein Schauspieler-Sklave wird nie in die Tiefen vom BDSM eindringen können und jegliche Erziehungsmethode wäre hier wohl vergebliche Müh. Aber nehmen wir nicht gleich das Schlimmste an, sondern freuen uns darauf, dass der Sklave tatsächlich die Einladung annimmt und BDSM in allen Facetten kennenlernen möchte.

Ein Sklave braucht Grenzen und diese müssen ihm oder ihr aufgezeigt werden. Da sich die Spielpartner vor Beginn einer Session bereits mit den Vorlieben und Tabus beschäftigt haben und dies auch festgehalten haben ist es die Aufgabe des Dominanten bei Regelverstößen entsprechende Sanktionen zu verhängen.

Für den einen ist es die körperliche Züchtigung, wie z.B. den Hintern versohlen, für den anderen ist es das bewusste Verweilen in einer unbequemen Situation unter vollem Entzug der Sinne. Man kann also einen Sklaven auch mal 15 Minuten in der Ecke knien lassen mit einem Knebel im Maul und die Hände mit Handschellen auf den Rücken fixiert? Euch erscheinen 15 Minuten zu wenig? Runter mit euch! Ab in die Ecke und kniet euch (OHNE Kniekissen) hin!

Aber woher weiß der Dominante jetzt, welche Strafe für welches Vergehen angemessen erscheint? Da müsst ihr euch langsam herantasten. Es wird mit Sicherheit einmal eine kleine Missetat geben, bei der der Devote sehr streng bestraft wird und wiederum ein größeres Fehlverhalten, bei dem der Devote nur mäßig bestraft wird. Unterm Strich wird es sich die Waage halten und ihr werdet den richtigen Weg finden.

Kleiner Tipp: Probiert doch einmal die ein oder andere Bestrafung am eigenen Leib aus! Seien es jetzt schläge auf den Hintern, oder das Knien in der Ecke. Es kann aber auch das Fressen aus einem Hundenapf eine Herausforderung sein, wenn die Hände auf dem Rücken fixiert sind. Auf der einen Seite kann dies eine Bestrafung sein, auf der anderen Seite auch eine nette Abwechslung im Esszimmer. BDSM findet ja schließlich nicht nur im Schlafzimmer oder Spielzimmer statt, BDSM ist überall und ihr könnt so viele geile Dinge erleben.

Es gibt auch ein paar spannende Spielsachen, z.B. einen Ferntrainer für Hunde. Fangen wir mal mit der “harmlosen” Variante an, bei der der Dominante durch das Drücken verschiedener Knöpfe der Fernbedienung einen akustischen Laut oder eine Vibration am Hals des Hundes bzw. Sklaven hervorrufen kann. Der nächste Schritt wären dann Stromschläge, doch diese Spielvariante werden wir gesondert vertiefen.

Welche die richtige Erziehungsmethode für beide Spielpartner ist, das entscheiden diese untereinander. Und oft kommen während der Session die besten spontanen Ideen. Das Leben findet ja nicht nach Drehbuch statt, also seid kreativ und habt viel Spaß.

… achja, und wenn die 15 Minuten vorbei sind, dann dürft ihr auch wieder aufstehen und die Ecke verlassen. Ihr sollt ja auch hier brav weiterlesen können.

2 Gedanken zu „Strenge Erziehung“

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