Schloss

Cuckolding – Sexueller Lustgewinn durch Fremdgehen

“Monogamie ist nicht mehr zeitgemäß” –  so denken inzwischen viele Erwachsene. Die Angst vor einer festen monogamen Beziehung bringt viele dazu lieber gar keine Partnerschaft einzugehen. Aber in einer festen Partnerschaft muss es ja nicht gleich heißen, dass man nicht auch mit anderen Spaß haben kann. Beim Cuckolding wird der Partner sogar bewusst anderen zum Sex angeboten.

Na was haben wir denn da für ein interessantes Wort gefunden. Beim “Cuckholding” lässt der männliche Partner (der sogenannte “Cuckhold”) seine Partnerin bewusst von einem anderen Partner sexuell penetrieren. Klingt seltsam, findet aber gerade im Bereich BDSM immer wieder große Beliebtheit. Auf den ersten Blick scheint es so als hätte der Cuckhold hier die Hosen an, doch der Schein kann durchaus trügen. Der Mann kann hier der Dominante, aber auch der Devote sein. Betrachten wir es genauer:

Der Mann als dominanter Cuckold:
Als dominanter Mann bietet der Cuckold seine Partnerin anderen Männern zum Sex an. Es mag vielleicht wie Prostitution aussehen, ist aber ein dominantes Machtspiel. Der Top beherrscht seine Sklavin und der Körper dieser Sklavin wird anderen Männern zur Verfügung gestellt.

Der Mann als devoter Cuckold:
Nehmen wir mal an, eine Herrin unterwirft ihren männlichen Sklaven, der hier ebenfalls als Cuckold bezeichnet wird. Cuckolding sieht in diesem Fall so aus, dass die Herrin mit anderen Männern Geschlechtsverkehr hat und ihr fester Partner bzw. Sklave muss dies hinnehmen.

Oft sehen Cuckold bei der Penetration ihrer Partnerin sogar zu. Wenn es sich um einen devoten Mann handelt, dann kann der Zwang, dies mit anzusehen, sogar Teil vom BDSM sein. Manchmal wird dem devoten Cuckold sogar ein Keuschheitsgürtel angelegt, und manchmal auch gefesselt, damit er sich nicht gegen diese Praktik wehren kann. Erzwungener Voyeurismus könnte man es auch nennen, der Mann soll hier durch den Anblick des “Fremdgehens” gedemütigt werden.

Manche devoten Cuckolds führen mit ihrer Herrin eine sogenannte “never inside”-Beziehung, was soviel bedeutet, dass der Sklave niemals in den Körper der Herrin eindringen darf, zumindest nicht mit seinem Geschlechtsteil.

Der Unterschied zum Cruisen oder “Wifesharing” ist, dass beim Cuckolding der BDSM Gedanke im Vordergrund steht. Es geht nicht um ungehemmten Geschlechtsverkehr mit anderen Partnern, es geht darum über seinen Partner Macht auszuüben.

Jetzt stellt sich natürlich berechtigerweise die Frage, ob es das auch mit getauschten Geschlechterrollen gibt. In der Tat gibt es das und die weibliche Form von Cuckold nennt man “Cuckquean”. Auch hier kann wie beim Mann die Frau devot oder domanant sein, nur dass eben der Mann hier zum Geschlechtsverkehr angeboten wird.

Na, wäre das was für euch? Könnt ihr euch vorstellen eure Partnerin oder euren Partner anderen für Sex zur Verfügung zu stellen, um dies dann selbst mit ansehen zu können oder zu müssen?

4 Gedanken zu „Cuckolding – Sexueller Lustgewinn durch Fremdgehen“

  1. Mein Ex-Freund hat mich mal dazu gezwungen, dass ich mich fünf Männer gleichzeitig anbiete.
    Er hat dabei nur zugesehen und genossen. Für mich war es aber auch ein großes Vergnügen.
    Mein Ex ist Geschichte, diese für mich positive Erfahrung bleibt aber erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zwei + neun =