Puppies in Cinema - copyright 2020, fesselblog.de

Cineastische Entdeckungsreise – Kink im Kino

Welche Abenteuer haben wir denn bereits im Kino erlebt? Die Welt am Abgrund, ein Angriff von Aliens, eine tränenreiche Liebesgeschichte oder doch eher eine Komödie, nach der uns der Bauch vom Lachen weh tat? Doch Kinobetreiber haben es aktuell nicht einfach. Wir wollen euch von einem besonderen Kinoerlebnis berichten, welches wir erleben durften.

Welcher war euer erster Kinofilm? Könnt ihr euch noch erinnern? Vielleicht gibt es auch jemanden, der noch nie im Kino war. Könnt ihr euch nicht vorstellen? Wir schon! Kinobesuche, unabhängig vom Film, sind immer ein besonderes Erlebnis. Einige Leser haben uns durchaus schon von einem „etwas anderen“ Kinoerlebnis berichtet.

Erinnert ihr euch noch an unseren Beitrag „Gummistiefel im Kino„? Hier haben wir dazu aufgerufen, euch zu trauen in der Öffentlichkeit euren Kleiderfetisch auszuleben. Natürlich unabhängig davon, ob es sich bei der Wahl der Kleider um einen eigenen selbstbestimmten/freiwilligen Fetisch oder eine Fremdbestimmung handelt. Für unseren Leser waren die Gummistiefel im Kino eine wahre Herausforderung, welche er mit Bravur gemeistert hat und wir sehr stolz auch ihn sind.

Andere Leser haben uns berichtet, dass sie gern mit Windel ins Kino gehen. Wenn man diese Idee mal ganz sachlich betrachtet, kann dies durchaus praktisch sein. Stellt euch einen Film mit Überlänge vor und man möchte nicht aufstehen um aufs WC zu gehen. Man könnte ja etwas vom Film verpassen, für den man schließlich auch bezahlt hat. Mit einer Windel kann man ganz entspannt während dem Film sorgenfrei einfach „laufen lassen“. Und Hose und Sitz bleiben natürlich auch trocken. Eine durchaus praktische Sache.

Andere schlüpfen in ihre Lederkombi und setzen sich damit ins Kino. Dabei ist es komplett irrelevant, ob die Anreise vielleicht sogar mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln und eben nicht mit dem Motorrad stattgefunden hat. Kleider machen Leute und jeder soll eben das tragen, was er möchte und worin man sich wohl fühlt.

Wir sind einen Schritt weiter gegangen und haben zwei Hunde mit ins Kino genommen. Für die Vierbeiner gab es allerdings kein Popcorn, sondern selbstgebackene Hundekekse im Napf. So kurz vor Weihnachten eine gar nicht so abwegige Beschäftigung in der Küche.

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Wir haben für unsere Puppies eine leichte Kost eingeplant, also unabhängig von den Keksen. Es geht eher um den Film. Was sollte man mit den Puppies wohl anschauen? „Susi und Strolch“ oder doch eher „Cujo“? Nein wir haben uns für den Kinofilm von „Paw Patrol“ entschieden.

Wir spüren hier so manchen Leser mahnend den Finger heben. Keine Sorge, es war eine spezielle Vorführung nur für uns im ganz kleinen Rahmen. Es waren also keine Kinder anwesend, welche wir mit dem Anblick unserer Puppies in irgendeiner Weise beeinträchtigt hätten.

Auch wenn das nun die Illusion etwas zerstört, aber die Kinobetreiber waren natürlich in unser Vorhaben eingeweiht. Sonst hätte der Service-Pup ja auch nicht hinter der Theke die Hundekekse ausgeben können. Es war eine wunderschöne Erfahrung in einem belebten Kino einen Saal für eine kleine Gruppe von Freunden für eine Privatvorführung zu Verfügung zu haben und die Kamera hier dabei zu haben. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an die Kinobetreiber.

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Es hat dann so viel Spaß vor Ort gemacht, dass wir für ein paar weitere Fotos auch in einen anderen leeren Saal durften. Was wir an dieser Stelle auch gemerkt haben ist die Tatsache, wie positiv dieser Fetisch aufgenommen wurde. Weder Personal noch Gäste waren schockiert oder haben sich in irgendeiner Weise negativ geäußert. Im Gegenteil, ein paar Personen (Codename: „Hoooman„) wollten mit unseren lieben Puppies ein Selfie haben, frei nach dem Motto „das glaubt uns sonst Zuhause niemand“.

Könnt ihr euch vorstellen auch mal ein einem für euch besonderen Outfit ins Kino zu gehen? Nicht jeder Fetisch muss offen sichtbar sein. Ein Halsband kann man auch unter einem Schal oder Multifunktionstuch „verstecken“ und unter der „Community Maske“ kann man vielleicht noch einen Knebel ins Maul stecken. Möglichkeiten gibt es viele, ihr müsst euch nur trauen diesen Schritt auch zu wagen. Am besten geht das, wenn man nicht alleine ist. Also vielleicht habt ihr einen Freund oder vielleicht sogar dominanten Partner dabei, der euch an der Leine oder Hand führt. Denkt in der aktuellen Situation daran, dass Fetischmasken, wie sie unsere Puppies auf den Bildern tragen, kein medizinischer Schutz sind.

Zum Abschluss wollen wir zwei kleine Aufrufe an euch machen. Der erste Aufruf an euch soll euch Mut machen. Geht raus und zeigt euren Fetisch. Egal ob Gummi, Leder, Arbeitskleidung oder ein Abendkleid. Sei du selbst und verstecke dich nicht. Natürlich solltet ihr immer auf euer Umfeld achten und keine außenstehende Person sollte in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden. Es sollte also immer „jungendfrei“ in der Öffentlichkeit bleiben. Und solltet ihr ein Gebäude betreten, so sind natürlich die Hausordnung und die aktuellen Hygieneregeln strikt zu beachten.

Kommen wir nun zum zweiten Aufruf. Kinobetreiber haben heuer (2020) ein sehr schweres Jahr. Kleinere Kinos mussten schon schließen und auch bei den großen Kinoketten gab es große finanzielle Einbußen und damit verbundene Entlassungen. Lasst uns diese Branche unterstützen. Ich selbst für meinen Teil bin ein leidenschaftlicher Filmliebhaber und die aktuelle Situation macht auch mir persönlich schwer zu schaffen! Schaut doch einfach mal bei euren lokalen Kinos, was denn aktuell gerade läuft. Vielleicht ist ja auch ein Film für euch dabei. Und wer weiß, vielleicht ist es ja die Gelegenheit mit Gummistiefel oder Windel oder anderem Fetisch-Outfit ins Kino zu gehen und so wird der Kinobesuch für euch persönlich zur cineastischen Entdeckungsreise.

Und solltet ihr euch doch fürs Heimkino entscheiden, dann könnt ihr hier natürlich etwas restriktiver den Film genießen. Wie wäre es in einer Zwangsjacke neben dem Sofa kniend?

Ein kleines Dankeschön wollen wir an dieser Stelle noch unseren zwei Puppies aussprechen. Ihr seid wahrlich unsere „Helfer auf vier Pfoten“, unsere persönlichen Helden! Gerade bei solchen Erlebnissen wird nochmal unterstrichen, wie schön das Leben ist und wieviel Spaß es macht ein Fetischist zu sein! Also liebe Leser, habt keine Angst zu euch selbst zu stehen! Träumt nicht euer Leben, sondern lebt euren Traum!

P.S. Es wird auch eine Zeit nach dem Lockdown geben… bis dahin gibt es eben Heimkino.

Veröffentlicht von

Dennis

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profis, ich unterstütze dich gern!

4 Gedanken zu „Cineastische Entdeckungsreise – Kink im Kino“

  1. Ein toller Artikel und ein herrlicher Gedanke, das auch mal zu machen. Den Aufruf, zu seinen Fetischen zu stehen und diese auch zu zeigen – sofern sie sozialverträglich sind – kann ich nur unterstreichen . Es tut so gut…

    1. Natürlich tut es gut! Es ist diese innere Hemmschwelle, die man selbst überwinden muss. „Was denken die anderen?“
      Die Sozialverträglichkeit ist ganz klar hier eine wichtige Voraussetzung. Hier ist dann ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt…

  2. Aroo, als eins der beiden Puppies dort bell ich den Dank gerne mal an den Autor und Organisator und natürlich auch an die Kinobetreiber zurück! War ein ganz tolles Erlebnis, hat viel Spaß gemacht und die Hooomans waren alle ganz lieb 🙂 In diesem Sinne schließ ich mich besonders dem ersten Aufruf an: Geht raus, zeigt wer ihr seid und was euch ausmacht und „versteckt“ es nicht nur in den eigenen vier Wänden *woof*

    1. Lieber Aspen,
      vielen Dank für den wunderschönen Tag und das gemeinsame Abenteuer! Wir sind sehr froh, dass sich unsere Wege immer mal wieder kreuzen und man für gemeinsame Projekte viel Spaß haben kann. Danke 🙂

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