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Produkttest: Cellmate by QIUI (mit Video)

Eine Keuschheitsschelle, welche man per Smartphone-App steuern kann? Klingt nach einem innovativen Spielzeug in der BDSM-Welt. Wir haben den Cellmate getestet und möchten unsere Erfahrungen mit euch teilen.

In der BDSM-Welt ist ein Keuschheitsgürtel bzw. eine Keuschheitsschelle ein gern gesehenes Spielzeug. Egal ob für die Dauer einer Session, ein Wochenende oder für einen längeren Zeitraum. Devote Spielpartner werden immer häufiger in eine solche Keuschheitsvorrichtung geschlossen. Manche Keuschlinge verwalten ihren Schlüssel selbst, was frustrierend sein kann. Doch was wäre, wenn es gar keinen physischen Schlüssel mehr gibt?

Keuschheit geht viral

Diesen Gedanken fanden wir auch sehr faszinierend und seit ein paar Monaten verbreitet sich eine smarte Keuschheitsschelle im Internet gerade im Social Media Bereich sehr stark. Unsere Neugierde wurde auch geweckt und so haben wir einen „Cellmate“ bestellt und ausprobiert.

Wir wollen euch zunächst die Funktionsweise etwas genauer erklären (Anleitung des Herstellers siehe unten). Es handelt sich generell um eine Keuschheitsschelle für den Mann, welche mit zwei verschieden großen Basisringen (Cockringe) geliefert wird. Man hat generell die Wahl zwischen zwei verschieden großen Peniskäfigen, eine kurze (10 cm) und eine längere (12 cm) Variante. Je nach Penisgröße muss hier vorab die Vorauswahl getroffen werden.

Bevor es losgeht muss die Smartphone-App auf ein kompatibles iOS oder Android Smartphone installiert (Download-Links siehe unten) und man muss sich in der App registrieren und den Keuschheitskäfig via Bluetooth verbinden. Das Anlegen und Schließen des Cellmate funktioniert rein physisch. Der Cellmate wird dem Keuschling angelegt und der Sicherungsstift reingedrückt. Mit einem leisen „Klick“ rastet der Sicherungsstift ein.

Zum Öffnen benötigt man das Smartphone mit der installierten und eingerichteten App. Man drückt am Cellmate den „Entriegelungsknopf“ (Aktivierung der Bluetooth-Verbindung) und in der App kann der Cellmate dann entriegelt werden.

Es muss sich hierbei nicht zwangsläufig um das Smartphone des Keyholders bzw. Masters handeln, denn der Keuschling selbst kann diese App ebenfalls installieren und ebenfalls ein Konto bei QIUI eröffnen. Hierdurch wird ermöglicht, dass in den Smartphone-Apps Keyholder und Träger des Cellmates auf logischer Ebene getrennt werden. Der Keyholder kann somit ein digitales Recht aktivieren, sodass der Keuschling selbst den Cellmate öffnen kann, zum Beispiel für eine Reinigung. Sollte der Keyholder nicht wollen, dass der Keuschling den Cellmate öffnet, so kann dieses Recht auch wieder entzogen werden.

Diese Spielart ist gerade für Fernbeziehungen recht spannend. Sollte der Keuschling mit entsprechendem Recht den Cellmate öffnen, so wird der Keyholder auf deinem Smartphone auch benachrichtigt. Wichtig dabei ist, dass eine Verbindung zum Internet erforderlich ist, sowohl auf der Seite des Keyholders als auch auf der Seite des Keuschlings. Sollte das Smartphone des Keyholders und der Cellmate physisch in einem Raum befinden, so funktioniert die Entriegelung auch „offline“. Der Onlinestatus wird immer dann benötigt, wenn Berechtigungsänderungen zwischen zwei Smartphones durchgeführt werden.

Das Portal des Herstellers bietet international gesehen spannende Ideen, auf welche wir nicht näher eingehen wollen. Man kann quasi auch mit „fremden“ Spielern verteilt auf der ganzen Welt solche Spielereien machen. Riskiert ruhig einen Blick, ob ihr einem wildfremden Menschen dahingehend dann vertraut, das müsst ihr selbst für euch entscheiden.

Spannend ist auch das Thema, dass ein Keyholder gleichzeitig mehrere Cellmates und somit Keuschlinge verwalten kann, alles in einer App und das relativ übersichtlich. Rein technisch ist die Smartphone-App nicht sehr aufwändig gestaltet, eher relativ minimalistisch. Wir empfehlen euch dringend die Sprache in der App auf Englisch zu stellen, denn die deutsche Übersetzung ist beschämend und teils sehr irritierend. Auch Anwender mit wenigen Englisch-Kenntnissen sollten sich in der englischen Variante schnell zurechtfinden.

Für unseren Test wurden mehrere Keuschlinge nacheinander in den Cellmate gesteckt und natürlich haben wir auch den Selbstversuch gemacht. Der Tragekomfort wurde sehr unterschiedlich aufgenommen. Von „unbequem durch massiven Druck auf die Hoden“ bis hin zu „sehr angenehm und kaum auffällig“ waren alle Meinungen vertreten.

Aus hygienischen Gründen wurde der Cellmate unabhängig von Träger und Tragedauer nach jedem Tragen (und spätestens nach einem Tag bei mehrtägigem Einschluss) gereinigt und desinfiziert. Trotz einer attestierten Wasserdichtheit (IPX7, „Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen“) waren wir bei der Reinigung im Wasser vorsichtig. Beim Desinfizieren mit hautverträglichem Desinfektionsmittel wurde allerdings die Oberfläche, welche aus Polycarbonat besteht, angegriffen und fing an sich leicht zu lösen. Verwöhnt durch Keuschheitsschellen aus Edelstahl wurden wir hier beim Sauberhalten des Cellmate stark enttäuscht. Es stellt sich natürlich auch die Frage, in wie weit die Hautverträglichkeit darunter leidet, wenn sich das Obermaterial bereits bei der Reinigung löst. Wie es sich bei körpereigenen Fetten und Schweiß verhält können wir zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht mitteilen.

Nächster Punkt ist die austauschbare Batterie (CR14200 Batterie mit 1,25 mm Schnittstelle). Das Batteriefach befindet sich auf der Innenseite des Cellmate und kann nur gewechselt werden, wenn er abgelegt ist. Sollte die Batterie im angelegten Zustand leer werden, so helfen nur noch Bolzenschneider und/oder Feuerwehr. Aber soweit lassen wir es nicht kommen. Ein regelmäßiger Kontrollblick in der Smartphone App gibt Auskunft über den Füllstand der Batterie. Laut Hersteller handelt es sich bei der CR14200 Batterie um eine Lebenszeit von acht bis zwölf Monaten. Sollte der Batteriefüllstand unter 15 % sinken, wird das Wechseln der Batterie empfohlen. Bitte diese auch rechtzeitig besorgen, da es sich hier um keine Standard-Batterie handelt, welche man im Supermarkt um die Ecke bekommt. Selbst beim Internetversand-Riesen mit „a…“ und dem Elektrofachmarkt mit „C…“ ist diese Batterie nicht gelistet. Hier ist man durch einen Import von China angewiesen. Es ist davon auszugehen, dass einige deutsche Händler hier ihr Angebot noch erweitern werden, sofern die Nachfrage steigt. Ob der Cellmate nach erfolgreichem Wechseln der Batterie noch wasserdicht ist, kann nicht garantiert werden. In diversen Internetforen ist auch die Rede davon nach leerer Batterie den Cellmate gänzlich auszutauschen. Bitte bei der Entsorgung darauf achten, dass es über den Elektroschrott entsorgt wird (kein Restmüll)!

Es gibt auch ein paar Schauergeschichten von Trägern, die nach einem Sitzbad den Cellmate nicht mehr öffnen konnten, da Wasser in die Elektronik eingedrungen ist.

Wir haben für euch ein Video erstellt, welches wir euch natürlich auch noch zeigen wollen. Die Funktionsweise haben wir euch im Artikel erklärt, Anleitungen und Links zu den Smartphone-Apps findet ihr am Ende, doch nun wollen wir euch den Cellmate auch in Ruhe zeigen. Viel Spaß beim Video:

Pro:

  • Innovatives neues Produkt im Bereich BDSM
  • Steuerung per Smartphone relativ intuitiv
  • spannendes Spielzeug für Technik-Freunde
  • Verarbeitung auf den ersten Blick solide
  • akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis (150 bis 180 Euro)
  • erhältlich in zwei Peniskäfig-Größen
  • zwei verschieden große Basisringe (Cockringe) im Lieferumfang

Kontra:

  • deutsche Übersetzung der App unbrauchbar, englische App empfehlenswert
  • Verbindung zwischen Cellmate und Smartphone via Bluetooth nicht immer reibungslos
  • Internetverbindung bei Berechtigungsänderungen in der App erforderlich (auf Seite des Keyholders und Trägers)
  • Wasserdichtheit nicht garantiert
  • Krümmung der Basisringe (Cockringe) unvorteilhaft
  • Batterie im angelegten Zustand nicht wechselbar
  • keine Ersatzbatterie im Lieferumfang enthalten
  • Besorgung der Ersatzbatterie umständlich (Import), da keine Standard-Batterie
  • Oberfläche aus Polycarbonat nicht resistent gegen Desinfektionsmitteln (bzw. „scharfer“ Reinigungsmittel)
  • Zugangsdaten der App (bzw. auf der Website) können gehackt werden, persönliche Daten sind teils unverschlüsselt auf dem Server zugänglich

Fazit:

Der Cellmate ist eine via Smartphone gesteuerte Keuschheitsschelle, welche für technikaffine BDSM-Spieler eine nette Spielerei ist. Die Technik an sich hat Verbesserungsbedarf und bei unseren Tests hat es gerade bei der Steuerung mit der App ab und zu „gehakt“. Der physische Tragekomfort liegt weit hinter den Mitbewerbern, welche teils maßgeschneiderte Lösungen bieten. Bei der Reinigung muss man aufpassen die Oberfläche nicht zu zerstören. Die Wasserdichtigkeit ist nicht garantiert. Ein nettes Spielzeug, nicht mehr und nicht weniger. Da die Konkurrenz nicht schläft sind wir gespannt, was in den nächsten Jahren noch folgen wird.

Links:

Nachtrag Januar 2021 – Sicherheitsmängel:

Wir sind überrascht, dass das öffentliche Interesse an dieser Keuschheitsschelle so groß ist. Einige namhafte (und seriöse) Nachrichtenportale haben inzwischen über gravierende Sicherheitsmängel berichtet. Meist wurde nicht die physische Verarbeitung, sondern tatsächlich das Online-Portal bemängelt. So waren bzw. sind die Konten der User nicht sicher und können gehackt werden. Ein Extrembeispiel wurde genannt, dessen Konto gehackt wurde und der Hacker dem Eigentümer des Cellmate eine Lösegeldforderung gestellt hat, damit der Cellmate wieder geöffnet wird. Im weiteren Verlauf der Meldung wurde dann berichtet, dass der Cellmate zu diesem Zeitpunkt nicht angelegt war. Wie der aktuelle Datenschutz-Stand ist, entzieht sich unserer Kenntnisse. Es wurden (wir können von der iOS-Variante berichten) einige App-Updates veröffentlicht, welche die Stabilität in Zukunft verbessern und einige Fehler behoben haben. Von daher empfehlen wir allen Usern bei der Anmeldung ein sicheres Passwort zu verwenden und dieses auch in regelmäßigen Abständen zu ändern. (IT-)Sicherheit geht eben vor!

Veröffentlicht von

Dennis

Mentor und Berater im Bereich Fetisch und BDSM. Du möchtest dich über Fetisch und BDSM unterhalten? Kommt gern auf mich zu. Egal ob Einsteiger oder Profi, ich unterstütze dich gern!

11 Gedanken zu „Produkttest: Cellmate by QIUI (mit Video)“

  1. Hallo und guten Tag zusammen,

    meine Herrin hat mir letzten Sonntag den Cellmate Keuschheitsgürtel als Weihnachtsgeschenk bestellt, der auch wie vom Verkäufer versprochen schon am Mittwoch den 16. Dezember geliefert wurde! Meine Herrin hat die nötigen Einstellungen bereits vorgenommen und mir dann den Befehl erteilt, dass ich mir bis spätestens zum Montag den 21. Dezember den Cellmate Keuschheitsgürtel angelegt und verschlossen haben muss! Ich habe dieses bis jetzt mehrfach versucht, bin aber immer gescheitert und das obwohl es nach meiner Meinung nur noch ein bis zwei Millimeter waren, die zum Erfolg führten! Ich denke mal, dass man dafür mehr als zwei Hände braucht, um den Cellmate Keuschheitsgürtel anzulegen! Daher würde ich gerne wissen, ob ihr mir vielleicht bitte einige Tipps geben könntet, wie es am einfachsten möglich ist, dass ich den Cellmate Keuschheitsgürtel angelegt bekomme oder kennt ihr vielleicht jemanden der mir bitte beim Anlegen des Cellmate Keuschheitsgürtels helfen kann? Denn Erstens möchte ich meine Herrin, da sie so großzügig war und mir den Cellmate Keuschheitsgürtel geschenkt hat, nicht enttäuschen, zumal der Cellmate Keuschheitsgürtel nicht gerade billig ist und Zweitens habe ich mir ja unbedingt gewünscht, das ich im Cellmate Keuschheitsgürtel verschlossen gehalten werde und absolut keine Kontrolle mehr über meinen Penis habe! Ich bedanke mich im Voraus für eure Antwort und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen
    Sklave Tim

    1. Hallo Sklave Tim,
      vielen Dank für deine Nachricht und euer Vorhaben, dass du dich von deiner Herrin keusch halten möchtest. Der Cellmate ist ein nettes Spielzeug, je nach Anatomie ist er für den einen mehr und für den anderen weniger passend.
      Beim Anlegen eines jeden Keuschheitsgürtels sollte sich der Mann (und vor allem sein bestes Stück) in einem nicht erigierten Zustand befinden. Manchmal hilft kaltes Wasser dabei. Zuerst musst du dich für einen der beiden Cockringe entscheiden. Diesen ziehst du dann über Penis und Hoden drüber. Danach wird der Penis in die Röhre eingeführt und die Röhre wird mit dem Cockring verbunden.
      Klingt einfach… kann aber manchmal ein ganz schönes Gefummel sein. Man muss auch den richtigen Winkel treffen, damit der Cockring richtig mit der Röhre verbunden wird. Am besten machst du ein paar Trockenübungen mit Anlegen und Ablegen.
      Und ist durchaus bewusst, dass du deine Herrin nicht enttäuschen möchtest. Wir gehen auch stark davon aus, dass du das nicht tun wirst. Tastet euch langsam heran an die Sache.
      Solltest du mehr Unterstützung benötigen, so schreibe uns bitte eine E-Mail an kontakt@fesselblog.de
      Wir können dir dann gern noch mehr Infos zukommen lassen.

      Viele Grüße und vor allem viel Erfolg bei deiner geplanten Keuschheit!
      Dennis vom Fesselblog

    2. Hallo Sklave Tim,
      ich hatte das gleiche Problem, oder wenn ich es doch geschafft hatte ihn anzulegen war er sehr unbequem auf längere Zeit hinaus.
      Meine Lösung war, dass ich den Ring in einem Schraubstock ein wenig verbogen habe, um damit einen größeren Abstand zwischen Ring und Keuschheitskäfig zu bringen.
      Ich habe den Ring immer nur wenig verbogen und dann wieder anprobiert, das habe so lange gemacht bis der Keuschheitskäfig gut zum Anlegen und zu Tragen war.
      Gruß
      Deski

  2. Hallo Dennis,
    erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Darstellung des Cellmate. Ich besitze selbst solche netten Teile für mich als Switch.

    Ich möchte hier noch etwas Wichtiges hinzufügen, das mich um das Vergnügen längeren Tragens bisher gebracht hat:
    1. Der Batterieschacht verengt extrem den Ringdurchmesser, so dass die Maßangaben der Durchmesser irreführend sind. Mehr als eine (1 !) Sunde war für mich nicht drin, da die Hoden deutlich blau wurden.
    Deshalb danke ich Deski sehr für den Tipp, den Basisring im Schraubstock eingespannt zu verändern. Das habe ich mich bisher nicht getraut da ich einen Bruch des Rings befürchtet habe.

    2. Der Deckel bzw. das Batteriegehäuse ist mit 2 kleine Schrauben befestigt, und sitzen quasi jeweils in einem Halbring-„Ohr“. Dieser bricht oder reißt gerne und birgt somit das Risiko, dass der Deckel undicht wird und die Batterie durch eindringende Feuchtigkeit entlädt.
    Beim meinem ersten Cellmate habe ich das mit Sekundenkleber gefixt, mich dann aber doch für einen Neukauf entschieden, da der Kaufpreis im Internet stark gefallen war.

    3. der Käfig sollte nur mit wasserlöslichen Gels benutzt werden, da Silikon den Kunststoff angreifen könnte.
    ——-
    Und nun noch etwas zur Neuerung am Markt:
    Nun gibt es noch einen deutlich verbesserten Ring: den Cellmate 2.
    Dieser wird auch mit der QIUI-App gesteuert. Die besonderen Unterschiede sind:
    1. Es gibt nur einen fest mit der Röhre verbundenen Ring, der in 6 Stufen unterschiedlich weit hochgeklappt werden kann . Hier werden Penis und Hoden im weitesten Zustand durchgeführt und der Penis dann in die Röhre gesteckt. Dann muss man mit der App den Ring nochmals „öffnen“ und kann nun die Käfigröhre mit dem Penis drin runterklappen, so weit dass es gerade noch angenehm zum Tragen bleibt. Wenn es doch zu eng wird, kann man nach dem Öffnen eine Raste größer wählen und dann in der App wieder verschließen. Damit ist ein dauerhaftes Tragen wieder möglich.

    2. Es gibt keine Batterie mehr, sondern eine induktiv ladbaren Akku. Dies stellt eine enorme Verbesserung des KG dar.

    3. Das Ladegerät kann (auch beim Tragen) wie ein „Schuh“ auf die Steuereinheit aufgesetzt werden und per USB geladen werden. Achtung: Hier entstehen höhere Temperaturen! Deshalb besser nur im abgelegten Zustand voll laden und im angelegten Zustand nur zum Not-Öffnen laden , falls der Akku leer sein sollte.

    4. Es können feste Zeiten zum Öffnen des KGs eingestellt werden. Diese sollen unabhängig ein Öffnen ermöglichen. Zum wieder verschließen muss meistens aber dennoch erneut per App geöffnet werden, da nach ca. 1 Minute die Verriegelung automatisch einsetzt.

    5. Für SM-Fans hat dieser Ring zwei Metallelektroden in der Röhre und können die Eicheloberseite App-gesteuert reizen.
    Achtung:
    Hier gibt es aber auch Schattenseiten! Es können zwar 3 verschiedene Modi und 6 verschiedene Stärken verwendet werden, doch ist hier Vorsicht angebracht! Hier habe ich mir „Strommarken“ an der Eichel geholt, die ca. 10 Tage gebraucht haben, um wieder auszuheilen. Das tückische daran ist, dass kein EMS- oder TENS-Gerät die Elektroden bedient, sondern offenbar mehr oder minder stark schwellende Ströme bei max 200V Spitzenspannung abgegeben werden. Damit verspürt man mit wasserlöslichem Gleit- oder Elektroden-Gel (NIE Silikon-Gleitgel nehmen!) ein Kribbeln oder piksen, viel war es bei mir nicht.
    Und leider hatte ich nach dem Abnehmen nach einem Tag dort die Strom-Marken gehabt. Gewünscht hätte ich mir leichte EMS oder TENS-Reize.
    Ich hoffe dieses hilft allen Lesern bei der Kaufentscheidung .

    1. Hallo Hartmut,
      vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Kommentar. Das hilft uns sicher allen weiter. Dass es einen „Cellmate 2“ auf dem Markt gibt, haben wir gesehen, aber wir haben uns bisher noch nicht damit beschäftig. Dem Hersteller war jedenfalls bewusst, dass es Verbesserungspotential gibt und hat hier einige Verbesserungen auch umgesetzt. Das begrüßen wir sehr!
      Vielen Dank und viele Grüße
      Dennis vom Fesselblog

  3. Guten Tag ihr Cellmatefans!
    Habe mir vor ca zwei Jahren einen Cellmate zugelegt kam jedoch noch nicht mal bis zur Registrierung bei QiUI und legte dieses Produkt bei Seite bis ich kürzlich eine Herrin kennen gelernt habe die mich zu gern damit in Funktion bringen möchte also versuchte ich erneut und dieses Mal sehr intensiv mich bei QiUI zu registrieren über mehrere Browser und Versionen jedoch ohne Erfolg!
    Seht ihr da noch irgendwelche Möglichkeiten für mich und meiner Herrin um in den Genuss der Nutzung von Cellmate zu kommen?

    1. Hallo Michael,
      das ist schwer zu sagen. Ein anderer Leser hat uns auch von Problemen mit seiner E-Mail-Adresse berichtet. Er hat dann eine andere E-Mail-Adresse verwendet und da kam die Verifikations-Mail umgehend. Bei der ursprünglichen Adresse kam einfach nichts an (auch nicht im Spam-Ordner). Das wäre ein möglicher Lösungsansatz für dich.
      Viele Grüße
      Dennis vom Fesselblog

  4. Hallo Michael,
    ich habe mir die App diese Woche angesehen, noch ohne den Cellmate zu haben. So etwa seit Donnerstag, 16.06.2022, müsste das Herunterladen klappen.
    Erste Herausforderung war, dass ich den Google PlayStore aus Vorsicht auf inaktiv geschaltet habe. Damit mir nicht irgendeine Mail ein Spiel herunterlädt und ich dann Volumen verbrauche. Deshalb ging der Download gar nicht los.
    Dann gehst Du in die Einstellungen des Geräts und erlaubt dem Google Store die Änderungen etc.
    Beim Download kannst Du dann die englischsprachige Version wählen.
    Als Erstes legst Du fest, ob Du Sub bist oder nicht und legst einen Nickname fest.
    Dann schickt das System Dir einen Bestätigungscode auf das Handy.
    Danach kommt das Hauptmenü in dem Du auf der linken Seite die Bluetooth Verbindung zum Käfig herstellen könntet.
    Ohne das Gerät konnte ich nur ein bisschen in den allgemeinen Einstellungen blättern.
    Da kommt mir die Idee, wenn Deine Freundin in der Nähe ist und Ihr die ersten Schritte nicht komplizieren wollt. Übertrage doch die Schlüssel noch nicht, lasse Deine Freundin einfach auf Deinem Gerät auf der App das Passwort wechseln. Dann ist der elektronische Schlüssel theoretisch da, aber auch weit weg.
    Ansonsten kann sie ja ein eigenes Konto als dominant anlegen und den Cellmate steuern.
    Mache Dich ein bisschen mit dem Nutzermenü vertraut, da lässt sich ein bisschen was zu den Daten einstellen.
    Ich suche noch danach, ob ich wirklich einen Käfig tragen möchte.
    Die Hightech Variante wäre fair. So oft wie die Männer ihre Freundin wegen Computerspielen vernachlässigen…

  5. Hallo Suchender und auch alle anderen CM1- und CM2-Nutzer,

    Qiui hat seine APP verändert. Für das Einrichten der App verlangt Qiui das Einrichten eines Kontos mit einer E-Mail-Adresse UND das Verknüpfen des Mobiltelefons als Träger.

    Als Switch und „Alleinspieler“ kann ich nicht gleichzeitig mit dem selben Handy der Top sein. Dennoch kann man auch alleine spielen in dem man die Funktion zum lösen des Tops nutzt. Das darf man 3 mal tun, ist ein Sicherheitsmoment, da es schwarze Schafe gibt, die für die Öffnung Geld verlangen. Das ist nach Qiui Statuten nicht erlaubt, kommt aber vor. Qiui sperrt dann nach Meldung und Prüfung diesen Tops den Account. Das hilft dem Sub aber nur bedingt.

    Nach dem Lösen vom Top bekommt man als Träger selbst die Öffnungskontrolle. Um mich selbst dennoch sicher über längeren Zeitraum zu verschließen, nutze ich nun die 3 Timer-Funktionen in der APP. Solange der Timer-Countdown läuft kann ich nicht öffnen. Es gibt dann nur für Notfälle (!) die Möglichkeit den Countdown abzubrechen. Soweit ich gelesen habe, bis zu maximal 3 Abbrüche sind möglich. (Es ist also weiterhin „sicher“)

    Die 3 Timer-Funktionen sind
    MANUELLE Eingabe einer Zeit (z.B. 1 Tag 14 Stunden 10 Minuten),
    ZUFÄLLIGE Auswahl unter 8 manuell vorzugebenden Zeiten
    (Zeiten wie manuell, anschließend startet Zeiger der Auswählt)
    REFERENDUM mit der Auswahl der Zeitdauer je „Stimme“

    Jede dieser 3 Funktionen hat bis zu 2 Speicherplätze, die dann belegt werden, wenn kein Autostart ausgewählt wurde .
    Man kann diese gespeicherten Verschlusszeiten dann separat auswählen.

    Gerade das Referendum ist spannend, da ich nicht sagen kann, wie viele User mir ihre Stimme geben. Es liegt als nur mittelbar an einem selbst und danach ist man „ausgeliefert“.

    Man legt fest, wie viel Zeit jede Stimme Wert ist (Minuten) und dann wie lange das Referendum laufen soll innerhalb der Zeit jeder zugelassene „Wähler“ nur 1 Stimme hat (Tage/Stunden). Nicht wenige legen als Dauer pro Stimme 1440 Minuten = 1 Tag fest.
    Man ist da frei in der Auswahl. Vorsicht jedoch, dieser Wert wird ja mit den Stimmen multipliziert.

    Außerdem legt man fest ob die Autostart-Funktion genutzt werden soll.

    Dann braucht die App noch den Teilnehmerkreis nach diversen Kriterien. Hier kann man bedingt steuern ob mehr oder weniger Wähler zugelassen werden. Entsprechend höher oder niedriger wird der Multiplikator ausfallen. Kriterien sind:
    – Land bzw. mehrere Länder oder alle
    – Geschlecht(er)
    – Sexuelle Orientierung(en)
    – Position(en)
    usw.

    Nach der Eingabe der Kriterien soll man einen die Wähler ermunternden Text (am besten auf Englisch) zum Referendum eingeben.
    Bilder gehen auch, ABER es wird seitens Qiui streng kontrolliert.
    Keine pornografischen oder obszönen Texte und Bilder und auch nichts politisches (hat in diesem Bereich sowieso nichts verloren)
    Qiui benötigt etwas Zeit, um das Referendum zu GENEHMIGEN.

    Jetzt sind wir auch schon beim Punkt „Autostartfunktion“ .
    Ist dieser Punkt beim Referendum aktiviert worden, startet der Timer sofort nach dem Ende der Abstimmung. Das heißt, der Countdown wird NEU gesetzt. Eine (noch) vorhandene Rest-Zeit wird dadurch abgelöst, da ja die Menge der „Wähler“ als „Keyholder“ bestimmt haben, wie lange man verschlossen bleibt.

    Ist die Option Autostart nicht aktiviert, wird die Zeit in bis zu maximal 2 Speicherplätzen vorrätig gehalten.

    Wie geht man nun am Besten vor um sich selbst zu verschließen und die Kontrolle an den Timer abzugeben?
    (Ich nutze hier den CM2)

    1. App starten und den CM aus den eigenen Spielzeugen auswählen
    2. BlueTooth-Knopf am CM drücken
    3. Verbindungsaufbau im Handy prüfen
    4. Öffnen anklicken
    5. Bügelring des CM2 so weit möglich wegklappen
    6. Penis und Hoden durch den Bügelring buchsieren
    7. Penis in der Röhre platzieren
    8. Bügel zuklappen bis Widerstand kommt
    9. In der App noch mal Öffnen und jetzt erst den Bügel soweit es angenehm möglich ist weiter zuklappen.
    10. In der App den CM schließen.
    11. Bügel soweit bewegen, dass er einrastet.
    12. Prüfen ob nichts zwickt und es so länger tragbar ist
    13. Manuell eine Verschlusszeit wählen und starten
    14. JETZT ist ZU 🙂 … solange, bis der Timer abgelaufen ist.
    15. Referendum mit Autostart-Option erstellen und starten.
    16. Prüfen ob es angenommen wurde (dauert aktuell mindestens 10-20 Minuten)
    17. Wenn das Referendum läuft, die Dauer des Referendums als ZUSÄTZLICHE Verschlusszeit manuell hinzufügen. (kein Autostart)
    18. Referendum abwarten und das durch die Wähler bestimmte Anwachsen der voraussichtlichen Zeit „genießen“
    19. Wenn das Referendum ausläuft ersetzt es den Countdown.
    20. Jetzt ist wichtig, dass noch mal Verbindung zum CM hergestellt wird, damit der auch diese Verschlusszeit mitbekommt.

    Es kann passieren, dass der CM2 nach Ablauf der ersten manuell eingestellten Zeit ca. 5 Minuten grün blinkt. Achtung: dann kann bei Entlastung des Riegels der Ring auch bei in der App laufendem Countdown aufgeklappt werden. Die Öffnungsoption bleibt dabei einmalig für ca. 1 Minute erhalten. Diese Zeit solltet Ihr im Eigeninteresse ungeöffnet verstreichen lassen.
    Es kommt dabei offenbar darauf an, welche Zeit-Informationen zwischen App und CM2 ausgetauscht wurden.
    Danach ist ein weiteres Öffnen erst nach dem Ablauf des Countdown möglich.
    Wer möchte, kann den Countdown aber beliebig verlängern manuell oder per Referendum OHNE Autostart.
    Wenn das Referendum endet , einfach die dabei ermittelte Zeit durch „Anwenden“ hinzufügen.

    Viel Spaß und Freude am Verschlossen sein wünscht Euch
    Hartmut

    1. Hallo Hartmut,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar bzw. Erläuterung. Es ist wirklich sehr gut beschrieben und erklärt!
      Viele Grüße
      Dennis vom Fesselblog

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