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Gefesselt in der Öffentlichkeit

Von einem dominanten Partner gefesselt zu werden kann ein Höhepunkt eines jeden devoten Menschen sein. Was hinter verschlossener Türe einvernehmlich zwischen bei BDSM-Liebhabern geschieht ist das eine. Doch was passiert, wenn man diese Fesselfreude auch in der Öffentlichkeit ausleben möchte? Geht das denn und darf man das überhaupt? Oder muss man mit rechtlichen Konsequenzen rechnen?

Gefesselt zu sein verbinden viele devote Menschen mit dem Gefühl ausgeliefert zu sein. Man kann sich nicht wehren, es gibt kein Entkommen. Der dominante Partner kann einfach das machen, was er möchte. Sei es nun den Sklaven bespaßen oder ihn einfach irgendwo „parken“. Wie wäre es also, wenn man den Sklaven also irgendwo festmacht? Nichts leichter als das und schon ist ein Handgelenk mit Handschellen an einem Heizungsrohr festgemacht.

Vor diversen Lebensmittelgeschäften gibt es vor dem Laden einen „Kettenanlegeplatz“ für Hunde. Könnte man hier auch einen Sklaven anketten, frei nach dem Motto „Wir müssen draußen bleiben“? Doch wie würden Passanten oder gar der Ladenbesitzer darauf reagieren? Die einen finden es bestimmt lustig, andere würden nur den Kopf schütteln und doch könnte dieser eine Mensch dabei sein, der sogar die Polizei ruft.

Im Extremfall könnte eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses (§ 183a StGB), Freiheitsberaubung (§ 239 StGB) und Nötigung (§ 240 StGB) erfolgen. Doch was ist, wenn das alles einvernehmlich geschieht? Muss der angekettete Sklave das also jedem erklären? „Hallo ich bin ein braver Sklave und warte auf meinen Top, der gerade beim Einkaufen ist.“

Wir empfehlen deshalb bei solchen Aktionen den gefesselten Partner nicht allein zu lassen und immer in der Nähe zu bleiben, um ihn ggf. sofort loszumachen!

Gehen wir weg vom Supermarkt und fahren auf einen Parkplatz bzw. Rastplatz. Wie wäre es, wenn man den Sklaven einfach hier abstellt und festbindet? Gesagt, getan! Das dachten sich jedenfalls der Top von Slave Tom und kurzerhand fand sich Slave Tom in Gear an einer Leitplanke (abseits des Straßenverkehrs) mit Handschellen festgemacht. Keine Chance auf Entkommen! Kurz darauf beginnt das Kopfkino. Was ist, wenn man erwischt wird? Wenn das jemand sieht…

Bound In Public - Copyright 2019, mit freundlicher Genehmigung von Slave Tom
Bound In Public – Copyright 2019, mit freundlicher Genehmigung von Slave Tom

Schauen wir uns das Bild genauer an. Wir sehen Slave Tom hier in Gear von Kopf bis Fuß. Motorradhelm, Gummianzug und Springerstiefel. Auf den ersten Anblick werden Passanten wohl gar nicht bemerken, dass es sich um keine Lederkombi, sondern einen Gummianzug handelt. Es könnte ja auch eine Regenkombi sein, wobei der blaue Himmel keinen Regen verspricht. Die Stiefel sind robust, mit denen ist der Kerl ja auch bestimmt mit dem Motorrad gefahren, seinen Helm hat er ja auch noch auf. Unter dem getönten Helmvisier sieht man eh nicht, wer das jetzt genau ist.

Und schon sind die meisten Passanten vorbei und kümmern sich nicht weiter um unseren geilen Kerl in Fetischmontur und gefesselt an der Leitplanke. Und doch schlägt ein BDSM- und Fetisch-Herz höher!

Wie es dem Sklaven wohl geht? Wie lange muss er hier wohl verweilen? Ist er wirklich mit dem Motorrad da oder wird er mit dem Auto wieder abgeholt? Fragen über Fragen und unser Kopfkino liefert die passenden Bilder dazu und schon regt sich was in der Hose.

Jetzt gibt es natürlich auch einige Leser, die den Mut haben so etwas auch erleben zu wollen. Es ist immer wichtig, dass man das Gesamtbild sieht und man andere (nicht fetisch-affinen) Mitmenschen nicht belästigt. Mit Zwangsjacke in der U-Bahn, mit Handschellen in der Eisdiele, mit Knebel im Kino,… es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

Tastet euch langsam Bondage in der Öffentlichkeit heran. Lieber einmal mehr Rücksicht auf die Mitmenschen nehmen, bevor es danach rechtliche Konsequenzen gibt. Und seid euch immer dessen bewusst, dass die meisten aufmerksamen Passanten sehr neugierig sein können. Sollten Sie „zu neugierig“ sein, dann könnt ihr ihnen die Wahrheit sagen, dass ihr Spaß dran habt und die Ausrede Junggesellenabschied argumentiert auch sehr viel. Passt aufeinander auf!

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