Lederkombi

Die Unwissenheit der Anderen

Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. BDSM wollen wir nicht nur in einer Session erleben. Manchmal wünscht man sich, dass man das den ganzen Tag, die ganze Woche, oder am besten für immer erlebt. Und manchmal geht das auch. Hilfreich dabei ist die Unwissenheit der Anderen.

Stellt euch mal vor, ihr könntet eure Mitmenschen in euer BDSM-Spiel mit einbeziehen, ohne dass sie es wissen. Der Vorteil ist, dass es Wege gibt dies unbemerkt zu tun und man drängt den eigenen Fetisch dem anderen auch nicht auf.

Ein kleines Beispiel: Ihr tragt einen Keuschheitsgürtel und den Schlüssel dafür lagert ihr im Schreibtisch des Arbeitskollegen. Wenn der Arbeitskollege nur wüsste, welchen Schatz er in seinem Schreibtisch hat.

Ein anderes Versteck wurde uns heute von einem Leser (danke nochmals dafür!) vorgeschlagen. Er versteckt den Schlüssel für die Freiheit seines besten Stückes im Arbeitsstiefel seinen Vorgesetzten. Gerade im Winter mit einer dicken Filzeinlegesohle spürt der den Schlüssel unter seiner Ferse gar nicht. Und der Devote kann dann eben nicht mal schnell den Schlüssel haben. Man kommt schon in Erklärungsnot, wenn der Chef unter tags auf Mitarbeiterwunsch die Arbeitsstiefel ausziehen soll.

Vieles bleibt bei solchen Spielereien dem Zufall überlassen. Das ist wohl auch der Kick dabei. Ein Zufallsprinzip, welches von euren Mitmenschen beeinflusst wird.

Aber es gibt auch Spielereien, bei denen unsere Umwelt nicht so direkt von uns beeinflusst wird. Hier geht es dann um das versteckte Tragen von Fetisch-Kleidung. Der Reiz besteht darin es zu tragen, ohne erwischt zu werden. Eine Windel im Kino oder ein Gummishirt unter dem Hemd.

Manche tragen aber auch ganz unbemerkt einen Buttplug beim Einkaufen, was bei Männern und Frauen immer mehr Einklang findet. Es kann natürlich auch eine bewusste Aufgabe der Herrin an ihren Sklaven sein, der mit einem Buttplug und Windel zum Einkaufen geht und im Schließfach im Kaufhaus dann diverse Schlüssel zur Befreiung verstauen muss. Aber auch hier gilt natürlich: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Schreibt uns eure Ideen. Was habt ihr schon alles in der Öffentlichkeit angestellt, ohne dass eure Mitmenschen Wind davon bekommen haben? Wir sind gespannt und freuen uns!

11 Gedanken zu „Die Unwissenheit der Anderen“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

1 × vier =