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Der Feind in meinem Bad – BDSM im Alltag (Teil 1)

Die Volkskrankheit Nummer eins: Übergewicht! Falsche Ernährung und unzureichende Bewegung können hervorragend dazu breitragen, dass die Polster an Hüfte und Bauch immer größer werden. Der Kampf gegen die Pfunde kann wunderbar mit Hilfe von BDSM angegangen werden. So kann man BDSM dauerhaft auch im Alltag einfließen lassen. Unser erster Beitrag in der Reihe „BDSM im Alltag“ widmet sich der Gewichtskontrolle.

Wir haben vor fast einem Jahr das Thema „BDSM und Fetisch verborgen im Alltag“ angesprochen. Nun ist es Zeit euch ein paar konkrete Beispiele und Spielmöglichkeiten vorzuschlagen…

„Mein Bauch ist zu groß, ich müsste unbedingt was machen“ – wer von euch hat diesen Satz schon einmal gehört? Vermutlich die meisten! Bietet eurem jammernden Gegenüber doch einmal an, ihm diese Entscheidung abzunehmen. Na gut, vielleicht nicht gerade bei eurem Arbeitskollegen, aber vielleicht bei eurem Partner oder einem guten Freund? Wer behauptet denn, dass BDSM immer nur mit dem direkten sexuellen Kontakt zwischen zwei (oder mehr) Menschen zu tun hat?

Beim BDSM gibt es zwei Rollen: eine dominanten und einen devoten Spielpartner. Und bei diesem Beispiel in der Kategorie „BDSM im Alltag“ übernimmt der Dominante die Gewichtskontrolle des Devoten. Wichtig dabei sind drei wesentliche Punkte:

  • Aktueller Statusbericht
    Ein Sub muss regelmäßig ein Statusupdate geben können. Das tägliche Wiegen auf einer Personenwaage gehört dazu und das Gewicht ist dem Dominanten mitzuteilen.
  • Nahrungsaufnahme
    Mit der Steuerung und Regulierung der Nahrung kann die unnötige Gewichtszunahme eingedämmt werden. Ein Sub muss also seinen Dom fragen, ob und was er essen darf.
  • Bewegung
    Natürlich gehört ausreichend Bewegung auch dazu, das aktuelle Gewicht zu reduzieren und für die körperliche Gesundheit zu sorgen.

Man kann zum Beispiel mit einer Smartwatch oder einem Fitness-Armband auf der einen Seite „Leistungsnachweise“ über die tägliche Bewegung erhalten und auf der anderen Seite können diese Daten auch einfach mit einem dominanten Partner ausgetauscht werden. Die Möglichkeiten sind vielfältig und man kann eine solche Überwachung auch über die Ferne betreiben.

Ob der devote Partner sich an die Fremdbestimmung über die Nahrungsaufnahme und Bewegung hält, zeigt sich nach wenigen Wochen anhand des täglichen Statusberichts. Wichtig dabei ist, dass man den devoten Partner bei Erreichung des vereinbarten Ziels auch entsprechend belohnt! Und wie kann man jemanden besser belohnen als mit einer intensiven BDSM-Session? Im Falle von Ungehorsam muss man natürlich auch eine entsprechende Bestrafung konsequent durchziehen.

Hättet ihr gedacht, dass es so einfach sein kann BDSM im Alltag unterzubringen? Lasst euch auch in Zukunft überraschen, auf welche verschiedenen Arten man BDSM verborgen im Alltag betreiben kann.

4 Gedanken zu „Der Feind in meinem Bad – BDSM im Alltag (Teil 1)“

  1. Man kann auch Sportübungen mit einfließen lassen.
    Hier mal eine Idee:
    21
    Ein Becher steht ca 1,5m vom knienden Sub entfernt. Er muss versuchen eine Murmel mit einem Löffel hinein zu werfen. Geht es daneben muss er 10 Kniebeuge oder 5 Liegestütze machen. Danach darf danebengegangene Murmel erneut geholt und von der Wurflinie aus geschossen werden.
    Trifft er darf er in einen anderen Raum mit dem Löffel eine neue holen.
    Wird diese unterwegs verloren muss eine neue geholt werden. Die verlorenen Kugeln werden aufgesammelt und später mit einer Strafe oder Strafrunde abgearbeitet.
    Als Erschwerung wird die erste getroffene Murmel, nach jeder der Strafübung, als 2 gezählt. Gab es zuvor keine Strafe, wird diese als ein Punkt gezählt.
    Sind im Becher genau 21 Punkte, ist die Aufgabe beendet. Bei mehr wird der Becher geleert und es fängt von vorne an.
    Zusätzlich dürfen die Sohlen nicht den Boden berühren. Alles wird im Knien gemacht. Außer den Strafen.
    Es sind noch einige Ideen am Start oder in der mache die z.T. noch auf Tauglichkeit getestet werden.

    (es ist von einem Aufwärmspiel abgewandelt worden)

    1. Wir grüßen dich Schutzuniformträger!
      Na das ist doch eine gute Übung für den Anfang! Das werden wir in einer anstehend Session gleich mal ausprobieren. Danke für diese Spielidee!
      Gern kannst du uns noch mehr Spielideen direkt per E-Mail schicken an kontakt@fesselblog.de

      Unser Beitrag „Fitness-Drill“ könnte dich auch interessieren.
      Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim Lesen unserer Beiträge 🙂

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